SKN-Abstiegskampf endet in der Allianz-Arena

Symbolbild: Der SKN St. Pölten (im Bild Ambichl) liegt am Boden. - Foto: Helmut Lackinger
Share Button

FUSSBALL. Gegen den SK Rapid spielt der SKN St. Pölten in Hütteldorf um den Klassenerhalt.

SKN St. Pölten – Wolfsberger AC  1:1 (1: ). – SKN: Riegler; Stec, Huber, Grasegger, Pîrvulescu (84. Vucenovic); Petrovic; Hartl, Ambichl, Thürauer (79. Brandl), Drazan (70. Mehremic); Doumbouya. – WAC: Kofler; Zündel, Sollbauer, Hüttenbrenner, Palla (78. Standfest); Nutz, Tschernegg, Klem, Offenbacher (66. Leitgeb); Orgill, Ouedraogo. – Tore: Ambichl (19.); Klem (33.). – Nicht weniger als fünf Verletzte mussten der SKN im Duell gegen den WAC vorgeben. Dementsprechend umgebaut wurde aus diesem Grund auch die Startaufstellung: So kam etwa Christopher Drazan nach langer Zeit erneut zu einem Startelfeinsatz. Das Geschehen auf dem Rasen brauchte dann allerdings eine Zeit, um Fahrt aufzunehmen.

Denn beide Mannschaften waren zu Beginn vor allem darauf bedacht, in der Defensive sicher zu stehen. Torchancen waren dementsprechend in der Anfangsphase der Partie Mangelware. Den ersten Torschuss feuerten dann die Gäste ab, der Abschluss von Issiaka Ouedraogo ging aber klar über das Tor (11.).

Nach einer Viertelstunde übernahm die Fallmann-Elf das Kommando auf dem Feld: Nach einem Freistoß von Ambichl legte Hartl am langen Pfosten zur Mitte ab, fand allerdings keinen Abnehmer (16.). Anders kam es aber drei Minuten später – nach einem weiten Ball von Stec, fand Doumbouya per Brust-Ablage an der Strafraumgrenze Ambichl und der hämmerte das Leder zur umjubelten Führung ins Netz (19.).

Auch in weiterer Folge war war der SKN das klar spielbestimmende Team und hätte durch Doumbouya eigentlich eine Großchance auf das 2:0 vorgefunden. Doch der Guineer wurde zu Unrecht wegen Abseits zurückgepfiffen (26.) und so kamen die Kärntner aus dem Nichts zum Ausgleich.

Nach einem schnellen Angriff über rechts fand das Leder den von unserer Hintermannschaft sträflich allein gelassenen Klem und der traf zum etwas glücklichen Ausgleich für die Lavanttaler (33.). Mit diesem Resultat ging es auch in die Kabinen.

Fehlende Effizienz nach der Pause

Doch auch in der zweiten Hälfte sahen die gut 5.300 Zuseher in der NV Arena, dass unsere Wölfe das dominante Team waren. Denn vor allem kurz nach Wiederbeginn lag der Führungstreffer erneut in der Luft – zunächst scheiterte Thürauer aus spitzem Winkel an Kofler (50.), ehe es richtig brisant wurde.

Nach einer Flanke von Grasegger stieg Doumbouya hoch, köpfelte das Leder jedoch aus kurzer Distanz nur an die Innenstange. Im Anschluss daran erkämpfte sich der Guineer erneut die Kugel und wurde im Strafraum von einem Gegner zu Fall gebracht. Doch die Pfeife von Schiedsrichter Ouschan blieb stumm – eine eklatante Fehlentscheidung (52.).

Die Gäste verlegten sich im weiteren Spielverlauf immer mehr darauf, diesen Punkt nach Hause zu spielen. Unser Wolfsrudel fand nun zwar im Spielaufbau mehr Räume vor, konnte diese aber nur in den seltensten Fällen nutzen. Einmal brannte es im Strafraum der Pfeifenberger-Elf aber nochmals lichterloh: Hartl kam nach einer Pîrvulescu-Flanke zum Ball, fand jedoch aus guter Position in Kofler seinen Meister (74.).

Es sollte die letzte Gelegenheit in diesem Spiel sein, da sich die Kärntner anschließend über die Zeit retteten und somit den Klassenerhalt sicherten. Für die Wölfe kommt es damit hingegen zum Entscheidungsspiel beim SK Rapid Wien, in dem die Spieler nochmals alles in die Waagschale werfen müssen, um auch nächstes  Jahr in der Bundesliga spielen zu können.

Auch der ehemalige SKN-Trainer Martin Scherb  konnten seinen Ex-Klub nicht helfen. Altach unterlag im Heimspiel gegen Ried mit 0:2.

 

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*