Alle acht ÖSV-Crosser in Solitude im Finale Themen:Wintersport Jakob Dusek musste USA-Trip wegen einer Krankheit absagen. - Foto:Trendsport Von: Heinz Harauer 20. Januar 2017 WINTERSPORT. Alle acht gestarteten ÖSV-Snowboardcrosser haben sich ein Finalticket für das zweite Weltcuprennen gesichert. Bei den Herren hinterließen auf der 1.290 Meter langen Strecke der Wahl-Vorarlberger Julian Lüfter als Sechster (1:10,53) und der Wiener Lukas Pachner als Siebenter (1:10,88) den stärksten Eindruck. Die Vorarlberger Alessandro Hämmerle (1:10,97/12.) und Markus Schairer (1:11,39/18.) sowie der Kärntner Hanno Douschan (1:11,59/22.) konnten die Qualifikation ebenfalls bereits nach dem ersten Run abhaken, bei dem 24 Startplätze für das 48er-Finale der Herren vergeben wurden. Die Zeiten des Vorarlbergers Luca Hämmerle (1:12,13/33.) und des Burgenländers Sebastian Jud (1:12,89/48.) aus dem ersten Lauf reichten am Ende ebenfalls, um in der Entscheidung mit dabei zu sein. Bestzeit fuhr der US-Oldboy Nate Holland (1:09,85) vor dem französischen Olympiasieger Pierre Vaultier (1:09,93). „Aufgrund des Neuschnees waren die vorderen Startnummern in der Qualifikation sicher ein wenig benachteiligt. Ich habe die Nummer 29 perfekt ausnützen können und einen guten Lauf erwischt. Platz sechs ist einmal eine gute Basis, sagt aber für das Rennen nicht allzu viel aus, da der Kurs sehr mächtig ist und aus jeder Position viel zulässt“, sagte Julian Lüftner. „Ich bin sehr happy, dass die Qualifikation so gut gelaufen ist. Ich habe endlich das heruntergebracht, was ich kann. Jetzt hoffe ich natürlich, dass mir so eine Leistung auch im Rennen gelingt“, meinte Lukas Pachner. Der Niederösterreicher Jakob Dusek (Union Trendsport Weichberger), der ebenfalls im Aufgebot für Solitude gestanden war, konnte wegen einer Erkrankung die Reise in die USA nicht antreten. Bei den Damen reihte sich die Niederösterreicherin Katharina Neussner mit der Zeit von 1:20,10 Minuten an der 17. Stelle ein. Schnellste war die tschechische Oympiasiegerin Eva Samkova (1:16,64). „Ich freue mich, dass es alle Athleten in das Finale geschafft haben. Mit den Rängen sechs und sieben bei den Herren haben wir gezeigt, dass wir hier um die Spitzenplätze mitfahren können. Markus Schairer ist auf der 200 Meter langen Startgeraden leider ein Fehler passiert, ohne den er sicher noch weiter vorne gelandet wäre. Kathi Neussner hat sich im Training von Lauf zu Lauf gesteigert. Obwohl sie in der Qualifikation nicht alle Passagen gut erwischt hat, ist sie trotzdem souverän in das Finale eingezogen“, bilanzierte ÖSV-SBX-Headcoach Tom Greil. Das des SBX-Weltcups in Solitude (USA): Samstag, 21. Jänner: 20 Uhr MEZ: Finale der Top 24 Damen und Top 48 Herren Sonntag, 22. Jänner: 20 Uhr MEZ: Teambewerb (8 Damen- und 16 Herrenteams) ÖSV-Snowboard-Duo Karl/Ulbing siegte in MoskauGroßes Starterfeld am Hochkar muss nun wartenSkiweltcup Semmering – 6800 Zuschauer bei PremierensiegErneutes Verletzungspech im Lager der ÖSV-SkidamenKristina Neussner vom Land NÖ geehrtAuf in den SU-Waidhofen Kinderschi-SnowboardkursTag der offenen Tür/MD Sport-Mittel-Schule LilienfeldAufrüsten für den Ski-Weltcup hat bereits begonnenAktion Skikids startet wieder in neun SkigebietenThomas Diethart gibt Karriereende bekanntDaniel Raab raste zu neuem LandesrekordNext Austrian Snow Heroes in Obertauern gesucht