Andrea Mayr fehlen in Rio de Janeiro Berge

Die Olympia-Marathonstrecke ist Andrea Mayr "zu leicht". - Foto: zVg
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LEICHTATHLETIK. Die Berglauf-Welt- und Europameisterin Andrea Mayr (SVS)  wird am Sonntag in Rio de Janeiro ihren zweiten Olympia-Marathon absolvieren.

Ein Platz im Mittelfeld – so wie in London , wo sie Platz 54 belegte – ist auch heuer die realistische Perspektive im 157 Teilnehmerinnen umfassenden Feld, denn der Marathonbewerb ist extrem stark besetzt.

Andrea Mayr sagte nach der Streckenbesichtigung: „Die Strecke ist eigentlich nichts für mich, ich würde lieber über alle Berge laufen.“ Entsprechend sehnsüchtig schaut sie in Rio auf Zuckerhut, Corcovado und andere Erhebungen. Blöderweise werden auf der Marathonstrecke kaum Höhenmeter gemacht wie zum Beispiel beim Radeinzelzeitfahren.

Trainer Hubert Millonig, der nicht nach Rio mitgereist war, sieht den Marathon wie folgt: „Am Wettkampftag sind wieder Temperaturen bis 27 Grad angesagt, kein leichtes Unterfangen. Andrea ist im Rahmen ihrer Möglichkeiten gut in Form. Das Abschlusstraining am Dienstag war zufriedenstellend. Nach Bekanntwerden der Startliste werden wir schauen in welcher Gruppe sich Andrea einordnen soll. Vorne gibt es jedenfalls Läuferinnen mit Bestzeiten von 2:20 – 2:25, dann Läuferinnen bis 2:30. Danach aber könnte Andrea durchwegs mitmischen. Leider ist der Kurs nicht so bergig, was für Andrea natürlich ein Vorteil wäre.“

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