Profi Andreas Schicker – einfach bewundernswert

Andreas Schicker feierte in Grödig die Rückkehr zum Profifußball. - Foto: SCWN
Share Button

FUSSBALL: Ex-Teamspieler Andreas Schicker feierte nach seinem Horror-Unfall in Grödig beim Testspiel des SC Wiener Neustadt die Rückkehr in den Profifußball.

Während einige seiner ehemaligen Mit- und Gegenspieler gestern zu Recht den 3:2-Erfolg des Österreichischen Nationalteam in Montenegro feierten, gab es für Andreas Schicker am selben Freitag ebenso riesigen Anlass zur Freude: Nach seinem schweren Unfall im November 2014 und der Amputation seiner linken Hand dauerte es unglaublicher Weise nicht einmal ein Jahr, bis sich Andi wieder auf professionellem Fußballniveau in einem Wettkampf messen konnte. In der 70. Minute des Testspiels SV Grödig – SC Wiener Neustadt machte Andreas Schicker einen weiteren großen Schritt zurück in sein Fußballerleben!


Werbung

Was Andis Leistung betrifft, ist der Ex-Neustadt- und jetzigen Grödig-Coach Peter Schöttel zu zitieren: „Ich kenne Andi ja gut von unserer gemeinsamen Zeit in Wiener Neustadt und konnte eigentlich kaum einen Unterschied zur Zeit vor dem Unfall feststellen. Dieselben runden Bewegungen, gutes Stellungsspiel und einen tollen linken Fuß! Wenn er von der körperlichen Substanz her noch weiter zulegt, glaube ich durchaus, dass er auch wieder einer Profimannschaft weiterhelfen kann!“

Von Seiten des SC nur so viel: Viel zu viele unqualifizierte, gefühlskalte und beleidigende Wortmeldungen wurden in der Anonymität des Internet zum über alle Maßen unglücklichen Unfall des Andreas Schicker abgegeben. Andi hat vom ersten Tag ang sein Schicksal angenommen und volle Verantwortung für diesen Unfall übernommen. In den blau-weissen Reihen herrscht einzig und allein Bewunderung und Respekt für einen tollen Menschen und seinen unglaublichen Weg zurück auf den Fußballplatz. Das Ergebnis des Testspieles?  Andi Schicker hat – wie Österreichs Fußball-Nationalmannschaft mit der EM-Qualifikation – eine bewundernswerte Leistung vollbracht. So etwas nennt man Vorbild.


Werbung

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*