Auch in Hockenheim gab es wieder WM-Punkte

Wieder stark - diesmal auf dem Hockenheim-Ring: Timur Timerzyano. - Foto: Stard
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MOTORSPORT. Nach dem dritten Start des STARD-Teams bei der FIA World Rallycross Championship sorgte Timur Timerzyanov für Punkte.

Die dritte Station des STARD-Teams von Manfred Stohl in der FIA World Rallycross Championship war im Motodrom vom Hockenheim. Dort war ds österreichische Tem Gast beim gleichzeitigen Saisonauftakt des Deutschen Tourenwagen Masters (DTM). Dementsprechend groß war auch das Zuschauer- und Medieninteresse.

Nachdem sich die beiden STARD-Piloten, der Russe Timur Timerzyanov und der Lette Janis Baumanis, beim Lauf in Montalegre (Portugal)  für die Semifinalläufe qualifiziert hatten, durfte man auch in Hockenheim auf ein ähnliches Ergebnis hoffen. Die vier Qualifikationsläufe waren für die beiden Piloten sehr unterschiedlich, wie Teamchef Manfred Stohl resümierte: „Im ersten Lauf waren für beide Fahrer die Startpositionen und die Streckenbedingungen nicht sehr günstig, sie mussten gleich am Anfang starten, die Strecke wurde aber von Lauf zu Lauf immer schneller. Der zweite Lauf war mit den Plätzen sieben und zehn zufriedenstellend. Im dritten Heat war man mit den Rängen 16 und 17 durch einen taktischen Fehler zu langsam und im vierten Quali-Lauf wurde mit dem neunten Platz für Timur und Rang 12 für Janis bei der Dichte der Ergebnisse ein gutes Resultat eingefahren.“ Damit konnte sich Timerzyanov als Gesamtachter für das Semifinale qualifizieren, während Baumanis mit acht Punkten Rückstand auf den Zwölften den 15. Platz belegte Das bedeutete für den Letten aber das vorzeitige Aus.

Timur Tymerzyanov „abgeschossen“

Im Semifinale und im Finale am Sonntag regnete es in Strömen, die Strecke war dadurch äußerst rutschig. Tymerzyanov belegte nach beinharten Kämpfen mit seinem Ford Fiesta RX Evo 3 im zweiten Semifinale den vierten Platz. Leider wurde er dabei aber von Ken Block unverschuldet abgeschossen.

Im Finale feierte der Schwede Mattias Ekström (Audi S1) bereits seinen dritten Sieg in ununterbrochener Reihenfolge, weiter auf dem Podium zu finden waren sein Landsmann Johan Kristoffersson (Volkswagen Polo) als Zweiter und der Schwede Timmy Hansen (Peugeot 208) als Dritter.      

Über das Abschneiden seines STARD-Teams zog Manfred Stohl trotzdem eine positive Hockenheimbilanz: „ Wir haben insgesamt eine gute Leistung geboten, speziell Timur war mit seinen Rundenzeiten schnell. Den Schritt nach vorne, den wir aber gerne gesehen hätten, der war noch nicht gegeben. Da muss zukünftig noch mehr drinnen sein.“

 

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