Auf allen zwölf Sonderprüfungen Bestzeiten Themen:Motorsport Holte sich bei der Lavanttal Rallye ungefährdet den Sieg: Niki Mayr-Melnhof. - Foto: Harald Illmer. Von: Heinz Harauer 7. April 2018 MOTORSPORT. Mit der Maximalanzahl an SP-Bestzeiten gewann Niki Mayr-Melnhof in souveräner Manier die WeinbergerHolz Lavanttal-Rallye. Das schöne Wetter am Freitag und Samstag lockte rund 50.000 Besucher auf die insgesamt zwölf Sonderprüfungen der 42. Int. WeinbergerHolz Lavanttal-Rallye mit Start- und Ziel in Wolfsberg/ Kleinedling. Veranstalter und Organisator war so wie im Vorjahr wieder der MSC Lavanttal, an der Spitze mit Obmann Horst Nadles und den Vorstandsmitgliedern Willi Taudes und Günther Joham. Die 42. Auflage dieses Traditionsbewerbs zählt als dritter Lauf zur heimischen Rallyemeisterschaft und gleichzeitig als zweiter Lauf zum Mitropacup. Nicht weniger als 91 Mannschaften aus elf Nationen waren nach Kärnten gekommen und begeisterten so die zahlreichen Fans, die hochklassigen Rallyesport miterleben konnten. Mit einer makellosen Bilanz holte sich der Steirer Niki Mayr-Melnhof den Sieg bei der 42. WeinbergerHolz Lavanttal-Rallye 2018. Nachdem er sich sämtliche Bestzeiten auf allen zwölf Sonderprüfungen geholt hatte, war am Ende der erste Platz die logische Folge. Überraschender war da schon der relativ klare Vorsprung des Ford-Fiesta-R5-Piloten von 1:31 Minuten auf Gerwald Grössing im an sich leistungsstärkeren Ford Fiesta World Rally Car. Für Mayr-Melnhof war es nach seinem Triumph vor drei Wochen im Rebenland und im letzten Jahr im Schneebergland der dritte Sieg bei einem österreichischen Staatsmeisterschaftslauf. Mit zwei überzeugenden Saisonerfolgen übernahm er auch die Leaderposition in der Meisterschaft und avancierte so zum realistischsten Titelkandidaten. Hochzufriedene Gesichter gab es auch im Team von Gerhard Aigner. Der Oberösterreicher, wie Grössing mit einem Ford Fiesta WRC am Start, konnte seinen dritten Platz vom Vorjahr wiederholen und damit seinen zweiten Platz in der Meisterschaft verteidigen. Auf Platz vier landete Aigners oberösterreichischer Landsmann Johannes Keferböck (Ford Fiesta R5). Der Jännerrallye-Sieger war als ORM-Führender nach Wolfsberg gekommen und musste diese Position nun abgeben. Trotzdem und auch angesichts der Tatsache, dass Keferböck zuletzt vor zehn Jahren im Lavanttal am Start gestanden war, überwog aber am Ende die Genugtuung. Sieger Niki Mayr-Melnhof: „Ich bin überglücklich über diesen Erfolg. Alle Sonderprüfungen gewinnt man nicht immer. Unser Team mit Beppo Harrach an der Spitze hat super gearbeitet. Das Auto war immer so präpariert, dass ich volle Attacke fahren konnte. Ein großes Lob gebührt auch dem Veranstalter, der uns eine tolle Rallye ermöglicht hat.“ Mit technische Probleme hatte Gerwald Grössing zu kämpfen: „Wir hatten heute Nachmittag leider wieder Probleme mit der Turboladerregelung. Zudem ist auch noch die Benzinpumpe ausgefallen. Vor der letzten Prüfung haben einen Reset gemacht, dann hat sie zum Glück wieder funktioniert. Angesichts dieser Probleme bin ich froh über den zweiten Platz.“ Zufrieden zeigte sich Gerhard Aigner: „Neben meinem dritten Gesamtplatz freue ich mich ganz besonders über den zweiten Platz in der letzten Sonderprüfung. Damit habe ich irgendwie den Beweis bekommen, dass ich mit dem Speed der absoluten Spitze mitfahren kann. Das macht Mut für die Zukunft.“ Max Zellhofer spielte seine Routine aus In der 2WD-Wertung spielte Ex-Staatsmeister Max Zellhofer (Suzuki S1600) all seine Routine aus und feierte ebenfalls einen ungefährdeten Triumph. Sein erster Verfolger, der Ungar Kristof Klausz (Peugeot 208 R2), hatte am Ende 1:43 Minuten Rückstand. Dritter wurde Luca Waldherr (Opel Adam R2). Max Zellhofer: „Vor der Rallye habe ich mit einem Top-4-Platz spekuliert. Dass es dann aber so gut gelaufen ist, verdanke ich dem Aufschrieb von Copilot Gerry Winter. Ein bissel hat vielleicht auch mein Grundspeed zum Erfolg beigetragen.“ In der Junioren-Staatsmeisterschaft hieß der Sieger Kristof Klausz vor Luca Waldherr und Christoph Zellhofer (Suzuki Swift S1600). Im österreichischen Rallye Cup gewann in der Klasse 7.1 der Niederösterreicher Martin Kalteis (Mitsubishi Evo VII) vor Günter Knobloch (Subaru WRX STI). Damit führen die beiden auch in der Gesamtwertung. – In der Klasse 7.2 hatte am Ende Max Zellhofer die Nase vor seinem Sohn Christoph Zellhofer. Dritter wurde hier der Steirer Michael Röck (Ford Fiesta ST). Gesamt-Spitzenreiter ist Christoph Zellhofer. In der Historischen Rallye-Staatsmeisterschaft ging der Sieg an Gert Göberndorfer im Opel Ascona B vor Gerhard Openauer im Ford Escort RS 2000. Der Historische Rallye Cup landete im Lavanttal in den Händen des Kärntners Kurt Jabornig (Peugeot 205 GTI) Im M1 Rallye Masters feierte Titelverteidiger Günter Knobloch im Subaru WRX den Sieg. Der Kärntner Daniel Sattler (Mitsubishi Evo X) holte Platz zwei, Michael Röck (Ford Fiesta ST) wurde Dritter. 42. WeinbergerHolz Lavanttal-Rallye, Endstand nach 12 Sonderprüfungen: 1. Niki Mayr-Melnhof/Leop. Welsersheimb A/A Ford Fiesta R5 1:40:25,2 Std 2. Gerwald Grössing/Bernhard Ettel A/A Ford Fiesta WRC +1:31,9 Min 3. Gerhard Aigner/Marco Hübler A/A Ford Fiesta WRC +2:25,1 Min 4. Johannes Keferböck/Ilka Minor A/A Ford Fiesta R5 +5:06,9 Min 5. Manuel Kößler/Marcus Poschner D/D Subaru Impreza +7:13,6 Min 6. Martin Kalteis/Markus Zemanek A/A Mitsubishi Evo VII +7:36,7 Min 7. Gergely Fogasy/David Berendi H/H Peugeot 208 R5 +7:41,3 Min 8. Günter Knobloch/Jürgen Rausch H/H Subaru WRX STi +8:44,1 Min 9 Max Zellhofer/Gerald Winter A/A Suzuki Swift S1600 +9:09,9 Min 10. Hermann Gassner jr./Ursula Mayrhofer D/A Toyota GT86 +9:11,5 Min 11. Pal Lovasz/Tamas Kürti H/H Hyundai i20 R5 +9:49,1 Min 12.Kristof Klausz/Botond Csanyi H/H Peugeot 208 R2 +10:53,0 Min 13. Luca Waldherr/Tobias Unterweger A/A Opel Adam R2 +10:58,7 Min 14. Stefan Fritz/Klaus Ostermann A/A Skoda Fabia S2000 +11:01,7 Min 15. Willi Stengg/Jürgen Klinger A/A Opel Adam R2 +11:51,9 Min Wilder Punktekampf zwischen Hofer und BortolottiPlatz 6 für Hofer beim Heimrennen in SpielbergJäger triumphiert bei der ADAC GT4 in SpielbergDie große Show des Zauberlehrlings Erste Teams in Freistadt – das Rallye-Fieber steigtWieder Neuerungen bei der Jänner RallyeRallye W4 zählt auch 2019 zur StaatsmeisterschaftJanus Baumanis war auch in Kapstadt wieder topPremiere von Christoph Zellhofer vorzeitig beendetGroßes Kino schon im ersten DurchgangTolles Wetter für Fahrer und Fans vorausgesagtEin bewährtes Duo leitet die erste Rallye W4