Benni Karl und Sumann liefen am Zahnfleisch

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EXTREMSPORT. Die großen Sieger des E-Grazathlon mit 3.500 Teilnehmern heißen Hannes Meißl und Veronika Windisch.

Spektakulärer kann ein Laufevent einfach nicht sein. Als wären die 16 Hindernisse und die zehn Kilometer lange Strecke nicht schon Herausforderung genug, meinte es  auch noch das Wetter in der steirischen Landesmetropole alles andere als gut mit den Athleten. Dennoch lagen sich die völlig ausgepumpten Sportler im Zieleinlauf mit einem breiten Grinsen im Gesicht in den Armen.

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Ausnahmeathleten wie der vierfache Snowboard-Weltmeister Benjamin Karl (Union Trendsport St. Pölten), der zweifache Biathlon-Vizeweltmeister Christoph Sumann, Skisprung-Olympiasieger Martin Koch, Sturm-Legende Mario Haas, ÖSV-Snowboarder Alex Payer, Naturbahnrodel-Ass Michael Scheikl oder Red Bull Crashed Ice-Starter Luca Dallago wurden von den Tausenden Schaulustigen entlang der Strecke angefeuert.

Erster Sieg im zweiten Anlauf

Gesund, aber von den Strapazen und einigen kleineren Blessuren gezeichnet, lag Hannes Meißl nach exakt 41:31 Minuten als frischgebackener Sieger im Zielbereich im Augarten. „Ich wusste, dass ich an meine Grenzen gehen muss – und das habe ich auch getan. Ich bin wirklich überglücklich“, strahlte Meißl über seinen ersten Sieg beim zweiten Versuch.

Mit Platz drei wie im Vorjahr wollte sich Veronika Windisch heuer nicht begnügen. Österreichs beste Shorttrackerin aller Zeiten überließ nichts dem Zufall und notierte sich vor dem Start sogar einige Hindernisse auf den Unterarm – mit Erfolg. Die 34-Jährige absolvierte den Hindernisparcours in sensationellen 51:01 Minuten und krönte sich damit nach 2014 zum zweiten Mal zur Siegerin. „Es war ein einziges Leiden, aber ich bin echt froh und stolz, dass ich es geschafft habe“, war die Grazerin sichtlich erleichtert.

Der vierfache Snowboard-Weltmeister Benjamin Karl („Vergangenes Jahr hat mir die Hitze zu schaffen gemacht, heuer hat mich die Nässe vor echte Probleme gestellt“) und Christoph Sumann konnten zwar kein Wort im Kampf um den Sieg mitreden, dennoch präsentierten sich beide stark. Vor allem der zweifache Biathlon-Vizeweltmeister möchte nach seiner Premiere kommendes Jahr noch stärker wiederkommen: „Es war sauschwer. Ich habe mich überschätzt und die Strecke unterschätzt.“

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