Melker Gastecker ist schnellster Spartaner Themen:Extremsport Viel Spaß unter harten Bedingungen: Die Spartaner in Wiener Neustadt. - Foto: Von: Heinz Harauer 14. Mai 2016 EXTREMSPORT. Reebok Spartan Race Vienna: Über 3.000 Spartaner „kämpften“ an der Militärakademie Wr. Neustadt. Mit dem Schlachtruf der antiken Spartaner-Krieger gingen am Pfingstsamstag über 3.000 begeisterte Teilnehmer lautstark in die Premiere des Reebok Spartan Race Vienna/Wiener Neustadt. Die Spartanerinnen und Spartaner folgten dabei dem Ruf der weltweit führenden Rennserie für Hindernisläufe und „kämpften“ sich bei durchwachsenem Frühlingswetter über die anspruchsvollen Wettkampfstrecken und spektakulären Hindernisse auf dem Campus der Theresianischen Militärakademie. Im Rahmen der Festival Challenge gingen zudem über 150 Kids im Alter von vier bis 13 Jahren beim Spartan Juniors Race an den Start. Ein besonderes Highlight stellten die Jedermann-Wettbewerbe auf der MilAk-Hindernisbahn dar, auf der vom 7. bis 14. August die 63. Weltmeisterschaften im Militärischen Fünfkampf stattfinden. Werbung „Eine schönere Premiere in Wiener Neustadt hätten wir uns nicht wünschen können. Über 3.000 begeisterte Teilnehmer sind der Beweis, dass diese Veranstaltung absolut dem Zeitgeist entspricht. Das Österreichische Bundesheer ist mit seiner Unterstützung ein verlässlicher Partner, der uns mit der Theresianischen Militärakademie eine perfekte Location bietet“, freute sich Helge Lorenz, einer der Väter des Ironman Austria, der mit der Kärntner Agentur Triangle die Reebok Spartan Races in Oberndorf/Tirol und Wiener Neustadt veranstaltet. „Die Sportart Obstacle Course Racing boomt und das Reebok Spartan Race wird in Österreich immer beliebter. Das Konzept von Spartan ist einmalig, denn sportlich gesehen ist für jeden, egal ob purer Anfänger, Profi oder Mini-Spartaner, alles dabei.“ Schauplatz des Reebok Spartan Race Vienna/Wiener Neustadt war am Pfingstsamstag der Campus der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt. Auf dem über 130 Hektar großen Gelände der ältesten Militärakademie der Welt aus dem Jahre 1752 wurden zwei Distanzen angeboten: Ein Spartan Sprint über mehr als fünf Kilometer für Anfänger über 15 Hindernissen und ein Spartan Super für Fortgeschrittene über mehr als 13 Kilometer und 20 Hindernisse. In den Elite-Startfeldern sorgten erwartungsgemäß die Favoriten für Furore. Beim Spartan Super setzte sich der Österreicher Thomas Gastecker (HSV-Tria Melk) nach mehr als 13 Kilometern und 1:04:58 Stunden in einem harten Rennen gegen den Ungarn Adam Toth (1:06:01 Std.) durch. Dritter wurde der Slowake Martin Sienty (1:06:25 Std.). Thomas Gastecker (HSV Melk) ging nach dem siebenten Gesamtrang beim Spartan Race München voll motiviert an den Start und lief gleich von Beginn im vorderen Feld an der fünften Position. Nach Absolvierung der halben Strecke ging der HSV-Sportler durch das schnellere Überwinden einiger Hindernisse in Führung. Im letzten Drittel des Rennens wurde er wieder von zwei Gegnern überholt. Diese mussten aber bei einem der letzten Hindernisse eine Strafübung (30 Burpees) absolvieren, da sie das Hindernis “Monkeybar” nicht korrekt überwanden. Gastecker hatte mit diesem Hindernis kein Problem, ging kurz vor Ende des Rennens wieder in Führung und sicherte sich mit dem Gesamtsieg ein weiteres Top-Resultat in der Spartan Race Szene. Beim Spartan Sprint feierte die Österreichische Nationalmannschaft des Bundesheers im Militärischen Fünfkampf einen Dreifach-Erfolg. Andreas Depil gewann nach mehr als fünf Kilometern und einer Zeit von 28:13 Minuten vor seinen beiden Nationalmannschaftskollegen Christian Hofer (28:43 Min.) und Philipp Eibl (29:19 Min.). Alle drei Athleten starten im an gleicher Stelle im Sommer bei den 63. Weltmeisterschaften im Militärischen Fünfkampf. Bei den Frauen lag am Ende die Tschechin Kristyna Hurkova (35:11 Min.) vor der Österreicherin Tanja Antl (41:29 Min.) und Nicole Biolik (41:54 Min.) aus Deutschland, die am Vormittag schon den dritten Platz im Super-Rennen belegte. Mut, Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Balance, Koordination und Teamfähigkeit – allesamt auch militärisch Kernkompetenzen – spielten bei den Wettbewerben eine nicht unwesentliche Rolle. Zudem wurden bei der Auswahl des Parcours auf dem Campus der Theresianischen Militärakademie der Burggraben und der Akademiepark und spezielle militärische Hindernisse eingebunden. Neben dem Tragen von Munitionskisten und dem „Robben“ unter einem Panzer stellten sich den Teilnehmern die bewährten Spartan Race-Hindernisse „Spear Throw“, „Rope Climb“ oder „Barb Wire Crawl“ beim Lauf ins Ziel in den Weg. Zuschauer hatten freien Zugang zum Campus der Theresianischen Militärakademie. Rund um die sportlichen Wettkämpfe boten die Veranstalter in Wiener Neustadt ein attraktives Rahmenprogramm für die ganze Familie. Für den Läufer-Nachwuchs im Alter von vier bis 13 Jahren stand ein Juniors Race auf dem Programm. Ein weiteres sportliches Highlight bot das Gratis-Rennen für Jedermann auf der Hindernisbahn der MilAk. Und für die Zuschauer gab es auf dem Spartan-Festival eine Challenge, bei der Mann und Frau verschiedene Hindernisse ausprobieren konnten. Catering-Stände sorgten zudem für das leibliche Wohl. 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