Cup ist abgehakt, nun geht Titeljagd weiter

SKN-Keeper Christoph Riegler will seine Torsperre prolongieren. - Foto: Helmut Lackinger
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FUSSBALL. Nach der unglücklichen Cup-Niederlage gegen Admira-Wacker liegt der Fokus des SKN St. Pölten nun ganz beim Aufstieg in die Bundesliga.

„Schade, wir waren knapp dran am Finaleinzug – aber wir haben ja noch die Chance auf einen Titel … und den wollen wir unbedingt holen“, sprach Lukas Thürauer nach dem bitteren Ausscheiden im ÖFB Samsung-Cup gegen die Admira das aus, worauf sich das Wolfsrudel nach der 1:2-Niederlage in der Südstadt in der Kabine sofort eingeschworen hat. Und Trainer Karl Daxbacher legt vor der Partie gegen die Jung-Bullen aus Liefering gleich noch einen drauf: „Die Art und Weise, wie wir gegen einen Bundesligisten, der drauf und dran ist sich für das internationale Geschäft zu qualifizieren, aufgetreten sind, macht sicherlich im Endspurt der Meisterschaft noch ein paar Kräfte zusätzlich frei. Die Burschen haben gesehen, dass sie da oben durchaus mithalten können.“


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Heimspielsiege sind für SKN Pflicht

Um aber im nächsten Jahr „da oben“  dabei sein zu können, muss nun mal der Titel her. „Ein Polster von drei Punkten ist schön … aber letztendlich nicht wirklich viel – wollen wir Meister werden sollten wir unsere Heimspiele schon gewinnen“, so Karl Daxbacher beim Blick auf die Tabelle, „es wartet also noch ein schweres Stück Arbeit auf uns.“ Natürlich schon jetzt gegen den FC Liefering. Die Jung-Bullen sind nicht unbedingt ein Lieblingsgegner der Wölfe. Obwohl man in den letzten sechs Partien nur einmal verloren hat und vier Siege einfahren konnte. „Aber die Spiele waren immer knapp und sehr umkämpft“, erinnert sich etwa Keeper Christoph Riegler zurück. Der möchte nach zwei „Zu-Null-Siegen“ in der Meisterschaft seine Torsperre natürlich wieder weiter ausbauen. Die längste in dieser Saison war bislang übrigens 310 Minuten.

Vor ihm könnte Karl Daxbacher wieder einmal ein wenig rotieren. „Wir haben derzeit ein sehr intensives Programm, mehr oder weniger jeden vierten Tag eine schwere Partie – da muss man schon ein wenig darauf schauen, dass die Burschen frisch bleiben“, betont der SKN-Coach. Von Vorteil ist da natürlich, dass er aus dem Vollen schöpfen kann, momentan keine verletzten oder gesperrten Spieler zu beklagen sind. „Man sieht jetzt, wie wichtig ein großer, ausgeglichener Kader ist – jeder einzelne Spieler kann zum vielleicht wichtigsten Mosaikstein in unserem Erfolgspuzzle werden“, ist Daxbacher überzeugt.


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