Daxbacher ein „Glücksbringer“ für den SKN Themen:Fußball Tolle Stimmung nach den Sieg des SKN in der Kabine. Erste Gratulanten waren Landeshauptmann Erwin Pröll und Sport Landesrätin Petra Bohuslav. - Foto: Facebook Von: Heinz Harauer 13. Mai 2016 FUSSBALL. „Sir Karl“ Daxbacher hat es fast geschafft: Der SKN steht nach dem 3:2-Sieg über Verfolger LASK vor dem Sprung in die Bundesliga. SKN St. Pölten – LASK 3:2 (2:1.). – SKN: Riegler; Stec, Huber, Petrovic, Grasegger; Hartl (82. Dober), Brandl, Ambichl, Dieng; Thürauer, Segovia. – Karl Daxbacher und der SKN St. Pölten sind ein „eingespieltes“ Duo. Im Jahr 2000 wurde der SKN St. Pölten neu gegründet. Der erste Trainer damals war Karl Daxbacher, der den Klub mit zwei Meistertiteln hintereinander in die Regionalliga Ost führte. 16 Jahre später steht der Verein knapp vor dem Aufstieg in die Österreichische Bundesliga. In den ausstehenden beiden Spielen gegen Wiener Neustadt auswärts und dem Floridsdorfer AC fehlt nur mehr ein Zähler, um die Meisterschale in Empfang nehmen zu können. Werbung 7500 Zuschauer sahen in der ausverkauften NV Arena bei teils starkem Regen ein knallhartes Spitzenspiel, in dem vorerst alles für die Wölfe lief. Der Pechvogel dieser Begegnung, Christian Ramsebner, verursachte einen Handselfmeter, den Daniel Lukas Segovia erst im zweiten Versuch zum Führungstreffer verwandelte. Referee Alexander Hakam ließ den Penalty wiederholen, da einige St. Pöltener Spieler zu früh in den Strafraum liefen. Nur eine Minute später ein haarsträubender Fehler von Dogan Erdogan, der eine Flanke von Michael Ambichl so abfälschte, dass Lukas Thürauer keine Mühe hatte, das 2:0 zu erzielen. Doch der LASK figthete zurück, gab sich lange nicht geschlagen. Michael Huber (15.) und Danijel Petrovic (29.) retteten in größter Not, doch schon eine Minute später war es Jimenez Cabrera, der nach einem Eckball von Erdogan den vermeidbaren Anschlusstreffer erzielte. Dann reagierte Keeper Christoph Riegler nach einem Fabiano-Kracher großartig (39.). Mit etwas Glück brachten die Gastgeber die knappe 2:1-Führung in die Pause. „Doppelpack“ von Lukas Thürauer Am Spielcharakter änderte sich kaum etwas. LASK hatte mehr vom Spiel – und der SKN erzielte das 3:1. Einmal mehr war es Ramsebner, dessen Schnitzer im Strafraum Thürauer eiskalt zur 3:1-Führung ausbaute (57.). Die Entscheidung? Keineswegs. Fabiana erzielte in der 78. Minute den Anschlusstreffer zum 2:3. Bis zu 95. Minute mussten die tollen Fans und die Betreuerbank zittern, bis endlich das Schlusspiff ertönte. Karl Daxbacher sichtlich gelöst nach diesen nervenaufreibenden 95 Minuten: „Unsere spielerische Qualität war diesmal nicht so gut. Aber der Kampfgeist der gesamten Mannschaft hat mir sehr imponiert.“ Und Peter Brandl, der, so wie die gesamte Mannschaft, sein Kämpferherz auspackte, jubelte: „Den Meistertitel lassen wir uns nicht mehr nehmen.“ In der Kabine ging es in voller Lautstärke weiter. Landeshauptmann Erwin Pröll, Sport-Landesrätin Petra Bohuslav und der Türnitzer Ex-Internationale Toni Pfeffer waren die ersten Gratulanten des Fast-Aufsteigers. Pröll: „Ein kampfbetontes Spiel, das mir viele Nerven kostete. Es war aber ein verdienter Sieg. Der nächste Turbo wird jetzt gezündet.“ Werbung Starke SKN-Vorstellung bei Hallenturnier in DeutschlandSt. Pöltner Wölfinnen starten in die WintervorbereitungDer SKN St. Pölten wird zu spusu SKN St. PöltenEine sehr erfolgreiche Herbstsaison der WölfeBullen zeigten Grenzen des SKN schonungslos aufDer SKN St. Pölten bleibt auf der SiegerstraßeRückschlag für St. Pöltner Wölfe gegen die AustriaVerdienter SKN-Erfolg gegen Wacker InnsbruckU21-Nationalteam feiert in Griechenland ein 1:0U21-Nationalteam könnte Geschichte schreibenTestspiel gegen England ging klar mit 0:3 verlorenGriechenland ist letzte Hürde beim Sprung zur U21-Euro