Denk pilotierte das 330 PS- Geschoß auf Rang 2

Die Crew der Denk-Brüder war zum Saisonauftakt trotz einiger Probleme zufrieden. - Foto: zVg
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DRIFT CHALLENGE.  Zum ersten Mal bei King of Europe und gleich Edelmetall. Günther Denk zeigte damit seine Klasse hinter dem Lenkrad.

Der Kilber Motorsportler Günther Denk startete in Greinbach mit seinem BMW M3 in der Klasse Pro II, wo er trotz 300 PS deutlich untermotorisiert gegenüber seiner Konkurrenz war. Weiters bremste ihn am Renntag ein technischer Defekt ein der es verhinderte, dass der Drift Challenge Staatsmeister von 2015 vom zweiten in den dritten Gang schalten konnte. Der Driftroutiner änderte kurzerhand seine Taktik und schaltete vom zweiten in den vierten Gang, um dann zurück in den Dritten schalten zu können. Klingt kompliziert – und ist es auch. Vor allem dann,  wenn man mit über hundert Sachen in vollem Driftwinkel über den Asphalt schlittert. Dieser Umstand machte ihn zwar etwas langsamer, aber noch immer zu schnell für so manchen Gegner.

Einzig „Brandy“ Brandter, der mit einem BMW der mittels Corvette Motor befeuert wird, konnte Günther Denk in die Schranken weisen. „Er gewann verdient die Pro II Klasse“,  zeigte sich Denk als fairer Sportsmann. „Ich habe die Herausforderungen die diese für mich ganz neue Art Rennen zu fahren bringt, mit Bravur gemeistert und gesehen, dass ich auch abseits der Drift Challenge konkurrenzfähig bin.“

Markus Denk qualifizierte sich evenfalls fürs

Der jüngere Denk ist um nichts langsamer als sein großer Bruder, hatte aber auch seine Probleme mit dem Getriebe. In den Qualifyings machte sich der Fehler im Getriebe noch nicht bemerkbar, was Denk einen tollen achten Quali-Platz einbrachte. Am Renntag wurde das Getriebe aber immer launischer. Der erst ganz kurz vor dem Rennen fertig gewordene Prototyp seines BMW E46 V8-Coupes war immer schwieriger zu schalten und so wurde Markus Denk ein kleiner Schaltfehler im zweiten Battle zum Verhängnis: Dreher und ausgeschieden. „Ich bin trotzdem zufrieden. Das ist mehr als ich erwartet habe“, freute sich Markus Denk nach einem tollen Drift-Wochenende im steirischen Greinbach. „Der Flair, die Massen an Publikum und die tolle Atmosphäre im Fahrerlager haben mich überwältigt.“

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