Kühbauers unglücklicher Einstand beim SKN Themen:Fußball Torhüter Christoph Riegler stellte gegen Rapid einmal mehr seine Klasse unter Beweis. - Foto: Lackinger Von: Heinz Harauer 7. April 2018 FUSSBALL. Mit einer 1:2-Niederlage gegen Rapid startete Dietmar Kühbauer sein Trainerdebüt beim SKN. SK Rapid Wien – SKN St. Pölten 2:1 (1:0). – Rapid: Strebinger; Thurnwald, M. Hofmann, Galvao, Bolingoli, Petsos, Schwab; Schobesberger (63. Berisha), Murg (82. Kuen), Schaub (90. S. Hofmann). – Kvilitaia. – SKN: Riegler; Stec, Huber, Diallo, Luan, Mehmedovic; Atanga, Hofbauer, Rasner, Schütz; Riski (46. Vucenovic). – Tore: 1:0 Kvilitaia (6., Elfmeter), 2:0 Schwab (66., Elfmeter), 2:1 Vucenovic (74.). – Bei seiner Premiere auf der Bank der Wölfe nahm Cheftrainer Dietmar Kühbauer in seiner ersten Startformation drei Änderungen vor und setzte aufgrund der klaren Außenseiterrolle in Wien-Hütteldorf auf eine defensivere Grundausrichtung. Ein Plan, der bereits zu Beginn der Partie einen ersten Rückschlag erleiden musste… Denn bereits bei der ersten gefährlichen Aktion klingelte es im Kasten des wieder in starker Form spielenden Goali Riegler. Denn bei einem Klärungsversuch schoss Diallo Luan ab und Riegler wusste sich beim Herauslaufen gegen Kvilitaia nur mehr mit einem Foul zu helfen. Der Gefoulte selbst trat zum fälligen Strafstoß an und verwandelte diesen zum 1:0 (6.). Schon im Gegenzug hätte das Tabellenschlusslicht beinahe die postwendende Antwort parat gehabt, doch Atanga kam bei einer Schütz-Hereingabe um Zentimeter zu kurz (7.). Im Anschluss hatten die Hausherren zwar mehr Spielanteile, wirklich gefährlich wurde es aufgrund der fehlenden Präzision im Spielaufbau und den gut organisierten Defensivverbunden auf beiden Seiten dann allerdings längere Zeit nicht. Erst in der 27. Minute musste Riegler wieder rettend eingreifen, als er einen Kvilitaia-Kopfball aus kurzer Distanz entschärfte. Und auch kurz vor dem Pausenpfiff hielt Riegler sein Team in der Partie, als er auch im direkten Duell mit Rapid-Kapitän Schwab als Sieger hervorging (41.). Somit ging es mit einem 0:1 in die Halbzeit. Anschlusstor war zu wenig Im zweiten Durchgang sahen die 9.200 Zuseher im Allianz Stadion dann ein deutlich aggressiveres Wolfsrudel. Nicht zuletzt auch deshalb, weil der aus dem eigenen Nachwuchs kommende Vucenovic nach der Pause statt Riski eingewechselt wurde und ein bemerkenswertes Debüt mit seinem Premierentreffer krönte. Zwar hatten die Hausherren durch einen Murg-Schuss die erste nennenswerte Aktion (47.), danach nahmen aber die Wölfe das Spiel in die Hand. Weiterhin fehlte es in den entscheidenden Situationen an der letzten Entschlossenheit, um das Tor der Grün-Weißen ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Und so schlug es zum zweiten Mal auf der Gegenseite ein – nach einem Freistoß und einem unabsichtlichen Handspiel von Diallo gab Schiedsrichter Eisner zum zweiten Mal einen dieses Mal diskutablen Elfmeter, den Schwab unter gehöriger Mithilfe des Rasens an Riegler vorbei zum 2:0 in die Maschen setzte (66.). Die Kühbauer-Elf steckte nach diesem weiteren Nackenschlag aber keinesfalls auf und suchte ihr Heil in der Offensive. Eine Herangehensweise, die auch belohnt wurde: Zwar musste sich Riegler nach einem Konter nochmals gegen Schaub auszeichnen (71.), doch dann fiel der längst fällige Anschlusstreffer: Nach einem Steilpass von Atanga setzte sich der eingewechselte Eigenbauspieler Vucenovic gegen Hofmann durch und ließ Strebinger mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze keine Chance (74.). Die Hoffnung lebte wieder und Didi Kühbauer zeigte sich einmal mehr als Motivator, der die Wölfe nochmals zum Angriff trieb: Zunächst scheiterte der junge Vucenovic aus spitzem Winkel an Strebinger, ehe Diallo bei der nachfolgenden Ecke per Kopf das leere Tor verfehlte (79.). Es sollte leider die letzte Gelegenheit an diesem Abend sein… Somit stand gegen einen – allerdings schwachen – österreichischen Rekordmeister am Ende ein bitteres 1:2 zu Buche, dem allerings vor allem im zweiten Durchgang etliche positive Aspekte abgewinnen konnte. Starke SKN-Vorstellung bei Hallenturnier in DeutschlandSt. Pöltner Wölfinnen starten in die WintervorbereitungDer SKN St. Pölten wird zu spusu SKN St. PöltenEine sehr erfolgreiche Herbstsaison der WölfeBullen zeigten Grenzen des SKN schonungslos aufDer SKN St. Pölten bleibt auf der SiegerstraßeRückschlag für St. Pöltner Wölfe gegen die AustriaVerdienter SKN-Erfolg gegen Wacker InnsbruckU21-Nationalteam feiert in Griechenland ein 1:0U21-Nationalteam könnte Geschichte schreibenTestspiel gegen England ging klar mit 0:3 verlorenGriechenland ist letzte Hürde beim Sprung zur U21-Euro