Die letzten Tests für die Rallye Waldviertel Themen:Motorsport Michael Böhm lotet die Leistungsgrenze des Ford Fiesta S2000 aus. Foto: Christian Bhm Von: Heinz Harauer 4. November 2015 MOTORSPORT. Nur noch zwei Tage bis zur Rallye Waldviertel , die am Freitag um 15 Uhr auf dem Rathausplatz von St. Pölten gestartet wird. Noch geben sich die Protagonisten der letzten Rallye des Jahres gelassen und „begnügen“ sich mit Testfahrten, die einige allerdings auch nötig haben. Mit Walter Mayer (Peugeot 208 R5), Niki Mayr-Melnhof, Karl Wagner (beider Ford Fiesta R5) und Michael Böhm (Ford Fiesta S2000) sitzen einige Spitzenpiloten in für sie komplett neuen Autos. „Aber ich bin mit meinen ersten Erfahrungen wirklich sehr zufrieden. Eigentlich kann ich es gar nicht mehr erwarten, den Fiesta S2000 unter Wettbewerbsbedingungen zu bewegen“, sagt 2WD-Staatsmeister Michael Böhm nach seinen ersten Testfahrten im Allradler bei St. Leonhard/Hornerwald. Dort spulten u. a. auch Walter Mayer („Alles in allem läuft alles ganz gut, der Test hat aber auch gezeigt, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben“) und Vorjahressieger Christian Schuberth-Mrlik (Subaru Impreza) ihre Testkilometer runter. Für den steirischen Quereinsteiger Niki Mayr-Melnhof im Fiesta R5 aus dem Beppo-Harrach-Stall steht der Lernprozess vor allem anderen. „Bei den Testfahrten bot sich bereits die Möglichkeit, den Ford ein wenig kennen zu lernen. Wie es ist, eine ganze Rallye zu fahren und dabei stets auf die Ansage meines Beifahrers zu vertrauen, weiß ich noch nicht. Ziel ist es auf jeden Fall, die Rallye zu Ende zu fahren und damit eine Basis für weitere Einsätze im nächsten Jahr zu schaffen.“ Interessierter Beobachter seiner nicht alltäglichen Konkurrenten ist Topfavorit Raimund Baumschlager (Skoda Fabia R5). „Schön, dass es einmal neue Namen in starken Autos gibt. Dass sie schnell rennfahren können, haben ja alle schon irgendwo bewiesen.“ Begeistert ist der 13-fache Staatsmeister aber vor allem darüber, „dass es Organisationschef Helmut Schöpf gelungen ist, eine Live-Übertragung im ORF zu erzielen. Damit wird uns Piloten eine gute Möglichkeit gegeben, unsere Sponsoren einmal ins Bild zu rücken und ihnen so ein bissel was zurückzugeben.“ Bekanntlich wird die Sonderprüfung 2 vor dem VAZ St. Pölten am Freitag von 16.30 bis 18 Uhr in ORF Sport+ direkt übertragen. Zwei Deutsche fordern Michael Kogler heraus Zwei hochinteressante Piloten wollen in der 2WD-Wertung vorne mitmischen und dort Favorit Michael Kogler im Citroen DS3 R3 zusetzen. Beide kommen aus Deutschland und beide verfügen über Werksunterstützung. Marijan Griebel hat heuer mit seinem Opel Adam R2 schon mehrmals groß aufgezeigt. Den 26-jährige Opel-Junior-Werkspilot aus der Pfalz darf sich immerhin Vizemeister in der Junioren-Europameisterschaft nennen. Sein nicht minder talentierter Kompagnon heißt Julius Tannert und ist der heurige Gesamtsieger des ADAC Opel Rallye Cups. Diesen sicherte sich der 25-jährige Zwickauer u. a. mit einem Doppelsieg bei der Rallye Deutschland. Insgesamt gewann Tannert heuer im ADAC Cup sechs von acht)Läufen, stand sieben Mal auf dem Podium und war auch in der ERC im Einsatz. Mit dem Sieg vor eineinhalb Wochen bei der Drei-Städte-Rallye in Bayern holte sich der Sachse ein Fixticket für das Opel-Junior-Werksteam 2016. Wilder Punktekampf zwischen Hofer und BortolottiPlatz 6 für Hofer beim Heimrennen in SpielbergJäger triumphiert bei der ADAC GT4 in SpielbergDie große Show des Zauberlehrlings Erste Teams in Freistadt – das Rallye-Fieber steigtWieder Neuerungen bei der Jänner RallyeRallye W4 zählt auch 2019 zur StaatsmeisterschaftJanus Baumanis war auch in Kapstadt wieder topPremiere von Christoph Zellhofer vorzeitig beendetGroßes Kino schon im ersten DurchgangTolles Wetter für Fahrer und Fans vorausgesagtEin bewährtes Duo leitet die erste Rallye W4