Doppler/Horst halten die rotweißrote Fahne hoch

Auf Doppler/Horst ist auch in Baden Verlass. - Foto: Florian Schrötter
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BEACHVOLLEYBALL. Nur Doppler/Horst überstanden bei den Österreichern die erste Runde beim  stark besetzten CEV Baden Masters.

Doppel-Europameister Clemens Doppler und sein Partner Alexander Horst hielten Österreichs Fahne in Baden hoch. Die Deutschen Dollinger/Erdmann kamen gegen den wahrscheinlich besten Techniker Österreichs, Alex Horst und den erfolgreichsten Beacher Österreichs, Clemens Doppler, nicht an: Mit 2-0 (21-16, 21-18) gab es ein klares Ergebnus für die österreichischen Mitfavoriten.

Eine spannende Partie versprach die Partie Christoph Dressler/Thomas Kunert gegen die Deutschen
Schümann/Thole zu werden. Trotz der starken Performance und dem Körpereinsatz des Steirers und des
Korneuburgers reichte es nicht für den Sieg gegen den 2,05 Meter großen Julius Thole und den 1,91 Meter
großen Lorenz Schümann. Mit einem 0-2 (21-23, 19-21) setzten sich die Deutschen knapp durch
unterlegen.

Bärenstark zeigte sich das Ösi-Duo von Florian Schnetzer und Daniel Müllner gegen das Weltklasseteam Samoilovs/Smedins aus Lettland im ersten Satz, den es sensationell 22-20für sich entscheiden konnten. Im zweiten Satz versuchten  Österreicher die Top-Performance zu wiederholen, jedoch ging der Satz unglücklich mit 22-24 an Lettland. Im dritten Satz ging es Schlag auf Schlag. Die Österreicher bestachen durch totalen Einsatz, die Nummer eins des Turniers durch ein druckvolles Service. Am Ende spielten die lettischen Favoriten ihre Klasse aus und siegten klar 15-9.

Mitfiebern bis zur letzten Sekunde hieß es beim Match gegen die Norweger Berntsen/Sorum. Den ersten Satz konnten die Österreicher mit 21:18 für sich entscheiden. Den zweiten Satz holten sich aber die Norweger. Ein nervenaufreibender Krimi spielte sich im entscheidenden dritten Satz ab. Trotz hartem Kampf bis zum Schluss mussten sich Schnetzer/Müllner am Ende mit 19-17 geschlagen geben.

Auch Robin Seidl und Tobias Winter blieb ein Sieg verwehrt. Trotz Kampfgeist waren der 27-jährige Kärntner und der 23-jährige Niederösterreicher zuerst dem starken polnischen Team Losiak/Kantor mit 2-0 (21-19, 21-15) unterlegen. Mit viel Elan stiegen die Österreicher in ihr zweites Gruppenmatch gegen die Top-Spanier Herrera/Gavira ein. Den ersten Satz konnten der Kärntner und der Niederösterreicher noch für sich entscheiden. In den beiden anderen Sätzen war das rotweißrote  Team den Spaniern, die sich 2009 den Sieg in Baden geholt hatten, unterlegen: 2-1 (18-21, 21-15, 15-10).

Auch für ÖVV-Damen war nichts zu holen

 Die Schweizerinnen Betschart/Hüberli, die Ukrainerinnen Davidova/Shchypkova, die Russinnen Birlova/Makroguzova sowie Ukolova/Barsuk, die Spanierinnen Lobato/Elsa, die Tschechinnen Kolocova/Kvapilova, die Deutschen Laboureur/Sude und die Finninnen Lehtonen/Parkkinen haben sich bei den Damen für das Viertelfinale qualifiziert. Ein österreichisches Team sucht man allerdings vergeblich.

Die Österreicherinnen Cornelia Rimser und Lena Plesiutschnig eröffneten gegen die Tschechinnen
Kolocova/Kvapilova die Gruppenspiele am Badener Centercourt. Die U23 -Europameisterin von 2010
Kolocova lieferte ein starkes Service. Aufgrund des klassischen Side-Ups der Tschechinnen verloren
Rimser/Plesiutschnig jedoch klar mit 21-14, 21-16. Zur zweiten Partie gegen die Ukrainerinnen
Davidova/Shchypkova schafften es die bis zur letzten Sekunde kämpfenden Österreicherinnen jedoch
auch nicht zu bestehen: Das klare 2-0 (21-11, 21-14) bedeutet das Turnier-Aus.

Mit der EM-Silbermedaillengewinnerin von Klagenfurt (2014), Elsa Bacquerizo Macmillian und ihrer
Partnerin Angela Lobato Herrero, warteten auf Teresa Strauss und Bianca Zass im zweiten Spiel starke Gegnerinnen. Das erste Spiel am Sidecourt hatten sie klar in zwei Sätzen verloren. Doch das nicht eingespielte Duo blieb und trotz des Gewinns im zweiten Satz mit 2-1 (21-11, 13-21, 15-10) er Aufstieg verwehrt.

Bis zum Schluss fieberten die Fans mit Europameisterin Stefanie Schwaiger und Katharina
Schützenhöfer mit. Die frisch gebackene U22 Europameisterin von Baden, Nadezda Makroguzova,
und ihre russische Partnerin Ekaterina Birlova, eroberten jedoch mit einer grundsoliden und starken
Leistung erneut den Centercourt in Baden: 0-2 (17-21, 16-21). Einen spannenden Abschluss bildete
das zweite Gruppen-Spiel des österreichen Damenteams Nummer eins: Sie lieferten sich eine Kopf-an-
Kopf-Partie gegen die Finninnen Lehtonen/Parkkinen. Den ersten Satz entschieden die
Klagenfurter-Europameisterin und ihre Partnerin noch für sich. Dann dominierte jedoch Finnland und
siegte am Ende verdient mit 2-1 (21-18, 16-21, 9-15).

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