Ein Gartler-Doppelpack beim 3:0-Erfolg des SKN

Dietmar Kühbauer brachte frischen Wind in den SKN. - Foto: zVg
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FUSSBALL. Gegen den TSV Hartberg gelang den St. Pöltner Wölfen bereits der dritte Heimsieg in dieser Saison.

SKN St. Pölten – TSV Hartberg 3:0 (1 : 0). – SKN: Riegler; Meisl, Luan, Drescher; Ingolitsch, Mislov, Ljubicic (82. Luxbacher), Fountas, Haas; Pak (76. Balic), Gartler (58. Ouedraogo). – Tore: 1:0 Gartler (39., Elfmeter), 2:0 Gartler (55.), 3:0 Ouedraogo (93.). – Hartberg: Swete; Blauensteiner, Huber, Siegl, Kainz (53. Schubert); Ljubic, Diarra; Sanogo, Rep, Flecker (70. Kröpfl); Tadic (45. Raswalder). – Tore: 1:0 Gartler (39., Elfmeter), 2:0 Gartler (55.), 3:0 Ouedraogo (93.). – Rote Karte: Huber (38., Torraub). –  Der SKN St. Pölten ist wieder in der Erfolgsspur zurückgekehrt – gegen den TSV Hartberg gelang den Wölfen der dritte Heimsieg in dieser Saison. Im Duell mit den Steirern setzte sich die Kühbauer-Elf  nach einem harten Schlagabtausch letztendlich mit 3:0 durch bleibt damit weiter im Spitzenfeld der Tabelle vertreten.

Bei der Rückkehr von Ex-Co-Trainer Markus Schopp und Michael Huber aufseiten der Hartberger war die Marschroute für den SKN klar: Nach der letztwöchigen Pleite gegen die „Außerirdischen“ aus Salzburg wollte man beim SKN unbedingt wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Dafür stellte Leitwolf Dietmar Kühbauer seine Startformation auf einer Position um und brachte Rene Gartler anstelle von Daniel Luxbacher ins Spiel. Dass es allerdings eine sehr schwere Partie werden würde, wurde bereits in den ersten Minuten deutlich.

Denn die Gäste erwiesen sich vom Anpfiff weg als ausgesprochen harter Gegner. So entwickelte sich bereits zu Beginn ein offener Schlagabtausch, bei dem beide Seiten zu Chancen kamen. Erst setzte Luan den Ball nach einer Ecke aus kürzester Distanz an die Stange (5.), ehe Sanogo auf der Gegenseite im herauseilenden Christoph Riegler seinen Meister fand (7.). In dieser Tonart ging es zunächst auch weiter – während Hartbergs Siegl erneut Riegler prüfte (8.), durchbrach wenig später Haas die Abwehr der Gäste, scheiterte allerdings an einer Glanzparade von Swete (13.). Im Anschluss daran stabilisierten sich aber die jeweiligen Defensivreihen einigermaßen und das Spiel verlagerte sich zusehends ins Mittelfeld. Dennoch waren es die Gastgeber, die die nächste Einschussmöglichkeit vorfand, doch Fountas schoss aus zehn Metern über das Tor (25.).

Wenig später hatten die Gastgeber allerdings auch  Glück, als Tadic nach einem weiten Ball Drescher und auch Riegler aussteigen ließ, jedoch in letzter Sekunde von Luan am Führungstreffer gehindert wurde (37.). Und quasi im Gegenzug traf der SKN zum 1:0: Nach einem Heber über die Abwehr wusste sich ausgerechnet der Ex-St. Pöltner Huber gegen Pak nur mehr mit einer Notbremse zu helfen: Die (harte) rote Karte für den Ex-Wolf und ein Elfmeter waren die Folge. Gartler trat an und verwandelte staubtrocken ins linke Eck (39.). Fountas hatte kurz darauf sogar die Chance die Führung auszubauen, brachte das Leder an Swete aber nicht vorbei (45.).

Kurz nach Wiederbeginn fiel bereits die Vorentscheidung:  Nach einer Ecke von Haas, die Hartbergs Siegl unglücklich abfälschte, stand abermals Gartler goldrichtig und setzte das Leder per Kopf zum 2:0 in die Maschen (55.). Wenige Augenblicke später hätten die Wölfe schon alles klar machen können, doch Gäste-Goalie Swete konnte sich aber mit Glanztaten gegen Ljubicic und Pak auszeichnen (60.).

Darauffolgend kamen die Steirer wieder besser ins Spiel. Mehr als eine Einschussmöglichkeit von Rep sollte allerdings nicht mehr für Gefahr sorgen (71.). Auf der Gegenseite gingen die Heimischen mit den sich bietenden Chancen hingegen etwas zu leichtfertig um – sowohl Pak (74.), als auch der eingewechselte Ouedraogo (81., 86.) ließen Hochkaräter auf den dritten Treffer aus. Der Mann aus Burkina Faso machte es am Ende aber doch noch besser: Ein Konter über Balic wurde in der Nachspielzeit konsequent zu Ende gespielt und Ouedraogo versenkte das Leder via Innenstange zum 3:0 und damit zum Endstand (93.).

Somit bleiben die St. Pöltner weiterhin im Spitzenfeld der Liga vertreten. Und das Selbstvertrauen für die kommende Woche, in der mit dem Cupduell gegen Saalfelden und dem Auswärtsspiel gegen den SK Rapid Wien gleich zwei Spiele warten, dürfte auch wieder intakt sein.

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