Eine Spielhälfte lang zeigten die Wölfe Zähne Themen:Fußball "Sir" Karl Daxbacher kam mit einer Harley Davidson in die NV Arena. - Foto: HH Von: Heinz Harauer 3. Juli 2015 FUSSBALL. 6.200 Fans pilgerten in die NV Arena, um vor allem Rapid zu sehen. Sie sahen ein richtiges Freundschaftsspiel, in dem die Hütteldorfer als verdienter 4:1-Sieger vom Platz gingen. SKN-Coach Karl Daxbacher war nicht unzufrieden. SKN St. Pölten – SK Rapid Wien 1 : 4 ( 1 : 2 ) . – SKN: Riegler (46. Gschossmann); Dober (70. Markoutz), Wisio (46. Grasegger), Huber, Holzmann; Stec, Ambichl (46. Thürauer), Mader, Schagerl (60. Jefferson); Segovia (46. Mosböck), Hartl (46. Hartl). – SK Rapid Wien 1.HZ: Novota; Auer, Sonnleitner, M. Hofmann, Schrammel; Schwab, Petsos; Huspek, Schaub, Schobesberger; Beric. – SK Rapid Wien 2. HZ: Strebinger; Auer, Dibon, Behrendt, Stangl; Wydra, Grahovac; Schaub, Nutz, Kainz; Tomi. – Tore: 0:1 Schwab (15.), 0:2 Huspek (17.), 1:2 Segovia (19.), 1:3 Tomi (79.), 1:4 Nutz (90.). – Bereits im Vorfeld der Partie wurde den Fans der Wölfe einiges geboten – neben einem Jugendspiel gegen den ASV Statzendorf, das unsere Jungwölfe mit 11:0 für sich entscheiden konnten, und einem Legendenspiel, das mit einem einvernehmlichen 5:5 endete, durften die 6.200 Zuseher auch eine Harley Davidson Sternfahrt, sowie die »feurige« Mannschaftspräsentation des heurigen Kaders bewundern. Werbung Und auch beim Testspiel des Rekordmeisters gegen eine neu aufgestellten SKN bekamen die Besucher einiges geboten . Bereits in der vierten Spielminute hätten die Wölfe gegen die Grün-Weißen in Führung gehen können: Nach einem Konter stand Daniel Segovia frei vor Rapid Keeper Jan Novota, schoss das Leder jedoch am linken Eck vorbei. Wenige Sekunden später hatte Manuel Hartl auch nicht mehr Glück – sein Abschluss flog lediglich ins Außennetz. Auf der anderen Seite machten es die Rapidler besser. Marcel Holzmann verlor den Ball in der Vorwärtsbewegung, dieser kam zum freistehenden Schwab, der das Leder via Innenstange aus 20 Metern in die Maschen beförderte (15). Und der Vizemeister legte sofort nach: Huspek stand völlig allein vor dem SKN-Gehäuse und ließ Christoph Riegler abermals keine Abwehrmöglichkeit (17.). Die Daxbacher-Elf steckte allerdings nicht auf und schlug postwendend zurück. Nach einem Holzmann-Freistoß von rechts scheiterte Hartl zunächst an Novota, der Abpraller landete jedoch bei »TORero« Segovia, der wuchtig zum Anschlusstreffer einschoss (19.). In weiterer Folge waren die Wiener zwar die spielbestimmende Mannschaft, die Defensive – von Kapitän Tomasz Wisio gut eingestellt – trat nun aber gefestigter auf und somit blieb ein Schaub-Weitschuss die letzte nennenswerte Aktion in Halbzeit eins (30.) Rekordmeister Rapid blieb effizienter Nach der Pause wurden beide Formationen kräftig durchgemischt – während Leitwolf Karl Daxbacher fünf Veränderungen vornahm, tauschte Rapid-Coach Zoran Barisic gleich die komplette Mannschaft aus. Diese Wechsel führten dazu, dass der Faden im Spiel der beiden Teams etwas verloren ging. Der Rekordmeister war weiterhin der Herr auf dem Platz, meistens gelang aber der letzte Pass nicht. Den Wölfen fehlte hingegen die Präzision in ihren Aktionen, weswegen gefährliche Situationen in den zweiten 45 Minuten nur durch Standardsituationen zustande kamen. Eine von diesen führte dann auch zur Vorentscheidung in diesem Spiel: Ein Schaub-Freistoß von rechts fand den Kopf von Tomi, der zum 3:1 für die Gäste einnickte (79.). Beinahe wären die Blau-Gelb-Roten kurz darauf nochmals herangekommen – Rapid-Goalie Strebinger ließ bei einem Freistoß-Schlenzer von Holzmann jedoch nicht überraschen (87.). Und so konnte die Barisic-Elf nochmals erhöhen. Stefan Nutz zog aus gut 25 Metern einfach mal ab und traf punktgenau in die lange Ecke (90.). Somit stand am Ende ein doch verdiente Niederlage für das Wolfsrudel zu Buche, die Leitwolf Karl Daxbacher eher gelassen sah: „Rapid war zwar dominierend, wir zeigten jedoch gute Ansätze.“ Die vorerst nur in den ersten 45 Minuten zu sehen war. Da wurden einige Torchancen heraus gespielt. Nach der Pause – mit der veränderten Mannschaft – kam es zu keiner einzigen heraus gespielten Chance. Da wird Daxbacher sicher daraus seine Schlüsse ziehen. Werbung Starke SKN-Vorstellung bei Hallenturnier in DeutschlandSt. Pöltner Wölfinnen starten in die WintervorbereitungDer SKN St. Pölten wird zu spusu SKN St. PöltenEine sehr erfolgreiche Herbstsaison der WölfeBullen zeigten Grenzen des SKN schonungslos aufDer SKN St. Pölten bleibt auf der SiegerstraßeRückschlag für St. Pöltner Wölfe gegen die AustriaVerdienter SKN-Erfolg gegen Wacker InnsbruckU21-Nationalteam feiert in Griechenland ein 1:0U21-Nationalteam könnte Geschichte schreibenTestspiel gegen England ging klar mit 0:3 verlorenGriechenland ist letzte Hürde beim Sprung zur U21-Euro