Elf FSK-Spielerinnen für Nationalteams nominiert

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FUSSBALL. Der FSK Simacek St. Pölten ist eine „Fundgrube“ für die Teamchefs der verschiedenen ÖFB-Frauen-Nationalmannschaften.

Nun beginnt sie also, die heiße Phase in der EM-Qualifikation für Österreichs Frauen-Nationalteams. Die rot-weiß-rote Nationalmannschaft bekommt es, nach einer erfolgreichen Frühphase der Qualifiation, mit den Gruppenfavoritinnen aus Norwegen zu tun, durchaus eine renommierte Adresse im internationalen Frauenfußball. 1995 wurden die Norwegerinnen Weltmeister, 1987 und 1993 holte man den EM-Titel. Seitdem konnten die Nordländerinnen nicht mehr an die großen Erfolge anknüpfen, waren aber dennoch bei jeder Endrunde dabei. Mit Platz 10 in der aktuellen FIFA-Weltrangliste liegt die Elf von Coach Roger Finjord im Spitzenfeld.


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Für das österreichische Nationalteam eine wahre Mammut-Aufgabe. Dennoch schöpft man in Österreich Hoffnung, da man sich gegen ähnlich starke Gegner wie Italien, Spanien oder Australien achtbar aus der Affäre zog. Die Begegnung gegen Norwegen findet am 10. April in Steyr statt. Vier Tage zuvor wartet mit Kasachstan die Pflichtaufgabe, ebenfalls in Steyr. Sollte das ÖFB-Team weiterhin ungeschlagen bleiben, oder zumindest Punkte aus beiden Spielen mitnehmen können, dürfte man bereits vorsichtig von der EM-Teilnahme im nächsten Jahr träumen.

Ebenso zur EM möchte auch die U19 von Teamchefin Irene Fuhrmann. In der Eliterunde sind die Österreicherinnen in eine Gruppe mit Belgien, England und Gastgeber Schweden. Sämtliche Spiele bestreitet das ÖFB-Team im Motala Idrottspark, einer 8500-Zuseher fassenden Anlage, etwa eine Autostunde von Örebro entfernt. Vom FSK St. Pölten-Spratzern wurden dabei Adina Hamidovic, Viktoria Pinther und Marina Georgieva nominiert.

Auch Legionärinnen in ihrer Heimat gefragt

Entscheidend werden die kommenden Spiele für das slowenische Team. Nach zwei Niederlagen im bisherigen Quali-Verlauf warten nun die führenden Schottinnen auf Mateja Zver und Co. Wenige Tage danach trifft Slowenien auf den Tabellenletzten aus Mazedonien.

Eine schwierige Aufgabe wartet auf Roxana Oprea und das Nationalteam Rumäniens. Gegner ist in  Pitesti Frankreich, eine der weltbesten Mannschaften. Hoffnung schöpften die Rumäninnen zuletzt beim torlosen Remis gegen Spanien, ein beachtliches Ergebnis gegen ein Team aus den Top 15 der Weltrangliste.

Vorlegen möchte die Slowakei in den Spielen gegen Schweden und Polen, daheim in Poprad. Alexandra Biroova und ihr Team treffen im Juni auf Dänemark – ein wohl vorentscheidendes Spiel in Sachen EM-Qualifikation.

Noch einmal Hoffnung schöpfen dürfte Ungarn. Sollte es gegen die Kroatinnen einen Sieg geben, sind die Magyaren wieder im Rennen um die Startplätze für die Europameisterschaft 2017. Schwierig wird danach das folgende Auswärtsspiel in Russland. Im Hinspiel verloren die Ungarinnen daheim mit 0:1.

Einberufungen FSK St. Pölten-Spratzern (Anfang April):

Österreich A-Team: Barbara Dunst, Jasmin Eder, Nadine Prohaska; auf Abruf: Jasmin Krejc, Jennifer Pöltl. – Spiele:  6.4./18 Uhr Kasachstan, 10. 4/16 Uhr Norwegen (beide in Steyr)

Österreich U19: Hamidovic Adina, Georgieva Marina, Pinther Viktoria. – Spiele: 5.4./18 Uhr England, 7.4./18 Uhr Schweden, 10.4./16 Uhr Belgien (alle in Motala, Schweden)

Rumänien: Mihaela Roxana Oprea. – Spiele: 8.4./19 Uhr Frankreich (in Pitesti, Rumänien)

Slowakei: Alexandra Biroova. – Spiele: 8.4./17 Uhr Schweden, 12.4./17.30 Uhr Polen (beide in Poprad, Slowakei)

Slowenien: Mateja Zver. – Spiele: 8.4./20.45 Uhr Schottland (in Paisley, Schottland), 12.4./19 Uhr Mazedonien (in Lendava, Slowenien)

Ungarn: Lilla Sipos, Fanni Vago. – Spiele: 8.4./20.30 Uhr Kroatien (in Györ, Ungarn), 12.4/17 Uhr Russland (in St. Petersburg, Russland)


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