EM-Fehlstart der U19 Frauen gegen Schweiz

U19-Teamchefin Irene Fuhrmann. - Foto: ÖFB
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FUSSBALL. Mit einer klaren 0:4-Abfuhr startete Österreichs U19-Frauen in der Slowakei in die Europameisterschaft.

Österreich – Schweiz 0:4 (0:1). – ÖSTERREICH: Grössinger; Naschenweng (90. Lackner), Hamidovic, Wasserbauer, Egretzberger; Knauseder (70. Feric), Aufhauser, Sobotka, Kofler (83. Schmid); Dunst, Pinther. – Tore: Zehnder (19., 88.), Megroz (60.), Jenzer (77.). – Österreichs U19-Frauen-Nationalteam musste sich zum Auftakt der Europameisterschaft in der Slowakei der Schweiz mit 0:4 (0:1) geschlagen geben. Die Elf von Teamchefin Irene Fuhrmann präsentierte sich zunächst zweikampfstark und kam dank hohem Pressing auch zu einigen Torchancen. In der zweiten Spielhälfte brachte die Schweiz den Sieg aber schlussendlich souverän ins Trockene.

Die erste Chance des Spiels ging auf das Konto der ÖFB-Elf. Doch die Schweizer Abwehr fing einen gefährlichen Pass von Barbara Dunst gerade noch vor der einschussbereiten Teresa Knauseder ab (3.). Nach einer viertel Stunde prüfte Knauseder dann Torfrau Natascha Honegger, die den Schuss aber entschärfen konnte. In der 19. Minute folgte dann die kalte Dusche für Österreich. Cinzia Zehnder fiel der Ball an der Strafraumgrenze vor die Füße und die Offensivspielerin staubte trocken zum 0:1 aus heimischer Sicht ab.

Österreichs U19-Frauen zeigten sich kaum geschockt und übten in der Folge weiter großen Druck auf die Hintermannschaft der Eidgenossinnen aus. Daraus resultierten Torchancen für Adina Hamidovic (21.) und Viktoria Pinther (29.). Die größte Möglichkeit auf den Ausgleich hatte Barbara Dunst (41.), doch Honegger zeigte aus kurzer Distanz eine Glanzparade. Die Schweiz versuchte es mit Entlastungsangriffen durch Marilena Widmer (22., 41.), war aber ebenfalls nicht mehr erfolgreich.

Nach der Pause dreht die Schweiz auf

Nach dem Seitenwechsel setzten die Schweizerinnen die ersten Akzente und kamen in der 60. Minute zum 2:0. Naomi Megroz verwertete einen Querpass von Lorena Baumann. Der ÖFB-Nachwuchs gab aber nicht auf und drängte durch Katharina Aufhauser (67., 70.) auf den schnellen Anschlusstreffer. Dieser blieb dank einer starken Natascha Honegger im Schweizer Tor aber verwehrt. Stattdessen trafen auf der Gegenseite Lara Jenzer via Innenstange (77.) und abermals Cinzia Zehnder (88.) den 4:0-Endstand her. „Die Schweiz hat verdient gewonnen. Schade, dass wir vor der Pause nicht den Ausgleich erzielt haben. Wir konnten heute leider in keiner Phase an die Leistungen der Eliterunde anschließen. Die Gegnerinnen waren im Zweikampf präsenter und im Abschluss konsequenter“, so Teamchefin Irene Fuhrmann.

Im zweiten Spiel der Gruppe B  gewann Spanien gegen Deutschland 1:0.

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