Erhoffte Siege sind immer am schwersten

Andreas Dober meldete sich wieder gesund. - Foto: H. Lackinger
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FUSSBALL. Gegen Austria Klagenfurt erhofft sich Trainer Karl Daxbacher drei Zähler. Warnt aber: Man darf die Kärntner nicht unterschätzen.

Neun Punkte aus den ersten vier Frühjahrspartien – dank dieser Statistik kann der Start der Wölfe in die entscheidende Frühjahrssaison durchaus als Erfolg gewertet werden. Diese Leistungen müssen nun jedoch in den kommenden Wochen bestätigt werden, um die erst kürzlich eroberte Tabellenführung erfolgreich zu verteidigen. Die erste Chance hierzu gibt´s bereits morgen gegen Austria Klagenfurt, wo seit Mittwoch ein alter Bekannter die Fäden in der Hand hält.


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Groß war der Brocken, der allen Beteiligten beim Abpfiff in Kapfenberg am vergangenen Dienstag vom Herzen gefallen ist. Trotz einer durchschnittlichen Leistung gegen die Falken konnte man die in der Vorwoche eroberte Tabellenführung behaupten, ja sogar ausbauen. „Und natürlich wäre es jetzt wichtig, diesen Vorsprung auch in zumindest dieser Form mit in die Länderspielpause zu nehmen“, weiß Leitwolf Karl Daxbacher auch um die Wichtigkeit der Partie gegen Austria Klagenfurt.

Die Vorzeichen dafür stimmen jedenfalls, haben sich die Wölfe ja in den bisherigen Rückrundenpartien wieder eine breite Brust geholt und stellen somit auch mit neun Punkten das beste Frühjahrsteam. Dennoch ist man vom Kärntner Aufsteiger mehr als nur gewarnt, haben die Klagenfurter trotz zuletzt drei Pleiten gute Leistungen gezeigt. „Vor allem bei der knappen 1:2-Niederlage in Linz haben sie gezeigt, dass sie auch mit den Spitzenteams der Liga mithalten können. Außerdem bleibt natürlich abzuwarten, ob der Trainerwechsel unter der Woche – Ex-Juniors Trainer Gerhard Fellner ersetzte Manfred Bender – neuen Schwung und Elan innerhalb der Mannschaft entfacht hat“, warnt Daxbacher vor dem Gegner, um danach schmunzelnd hinzuzufügen: „Aber natürlich kann es für uns in diesem Spiel nur ein Ziel geben – nämlich die Heimbilanz aufzubessern und den Abstand zu den Verfolgern aufrecht zu halten.“

Und bei dieser Aufgabe können er und sein Trainerteam aufstellungstechnisch quasi aus den Vollen schöpfen – denn mit Ausnahme des gesperrten „TORero“ Daniel Segovia meldeten sich alle Spieler für das Duell mit den Kärntnern fit. Auch der zuletzt angeschlagene Andreas Dober, der die letzten beiden Partien aufgrund einer fiebrigen Erkältung verpasste, steht wieder im Kader. „Mit ihm haben wir wieder eine zusätzliche Option und sind wieder etwas schwerer auszurechnen“, freut sich der Leitwolf über die Rückkehr. Es ist also alles angerichtet für ein weiteres Fußballfest in der NV-Arena, bei dem das Wolfsrudel noch einen kleinen Makel aus dem Herbst auszumerzen hat. Beim ersten Duell mit den Kärtnern reichte es nämlich nur zu einem 1:1, am Freitag sollen am Ende drei Zähler auf der Habenseite stehen.

Der Anpfiff zur Partie in der NV-Arena erfolgt um 18:30, geleitet wird das Spiel von Schiedsrichter Dominik Ouschan.


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