Die Null hielt bei beiden Erste-Liga-Klubs Themen:Fußball Lukas Segovia erzielte das Goldtor in Lustenau. - Foto: Helmut Lackinger Von: Heinz Harauer 4. August 2015 FUSSBALL. Die Null muss stehen, verlangte SKN-Trainer Karl Daxbacher vor dem Spiel in Lustenau. Die Null muss weg, erwartete man in Wiener Neustadt. Die Torflaute hielt beim Absteiger auch beim 0:3 gegen Austria Salzburg. Austria Salzburg – SC Wiener Neustadt 3:0 (2:0) – SC Wr. Neustadt: Schierl; Seebacher (58., Maderner), Sittsam, Pfingstner, Hütter; Duran, Yavuz (58., Rusek); Takougnadi, Fischer, Harrer (76., Bachler); Salamon. – Tore: Palibrk (19., 43.), Öbster (84.). – Auch Wiener Neustadt bestätigte es nach drei Runden: Ein Bundesliga-Absteiger braucht Zeit, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Was bei den Niederösterreichern noch dazukommt: Die Harmlosigkeit vor dem gegnerischen Tor. Die erste Großchance hatte dann Julian Salamon in der 17. Minute. Salzburgs Goalie Stefan Ebner konnte aber den anstürmenden Neustadt-Angreifer stoppen. Zwei Minuten später gelang dann der Austria nach einem Volley-Schuss das 1:0. Die SC-Kicker konnten den Gegentreffer schnell wegstecken und zeigten sich danach über weite Strecken mit Offensivdrang. Der Ball wollte trotz einiger Möglichkeiten aber nicht ins Tor. Im Gegenzug gelang dann den Salzburgern der zweite Treffer (43.) nach einer Standardsituation. Auch nach Seitenwechsel blieben die Spieler des SC bemüht, taten sich aber weiterhin schwer gegen die gut organisierten Violetten. In der 58. Minute agierten die Blau-Weissen dann offensiver, brachten mit Daniel Maderner einen weiteren Stürmer ins Spiel. Aber auch mit der neuen Formation wollte die Kugel nicht über die Linie. Symptomatisch dafür war die 73. Minute, als Julian Salamon den Ball aus wenigen Metern am leeren Tor vorbei schob. In Minute 84 machten die Salzburger durch Öbster den Deckel drauf. Auch wenn das Spiel mit 0:3 ein bitteres Ende nahm, war dennoch eine Steigerung zu den ersten Spielen zu erkennen. Das sollte Mut für die kommenden Aufgaben machen. Das nächste Meisterschaftsspiel wartet nämlich schon am Freitag. Da spielt der SC Wiener Neustadt zuhause gegen Kapfenberg. Austria Lustenau – SKN St. Pölten 0:1 (0:0). – Austria Lustenau Knett; Sakic, Stückler, Tursch, Grill; Dossou (46. Jailson), Wiessmeier (75. Thiago), Grabher, Bruno; Chabbi (54. Sobkova), Aschauer. – SKN: Riegler; Dober (15. Grasegger), Huber, Wisio, Holzmann; Stec, Mader, Ambichl, Schagerl; Thürauer, Segovia . Tor: Segovia (66.). Die Vorarlberger bleiben der Lieblingsgegner des SKN St. Pöltens. Das 1:o reichte zum siebenten Erfolg in den vergangenen zwölf Begegnung und sicherte sich damit auch den lang ersehnten ersten Saisonsieg. Hauptverantworlich dafür waren zum einen »TORero« Daniel Segovia und zum anderen Goalie Christoph Riegler, der in der Nachspielzeit den Sieg festhielt. Der Saisonstart verlief für die Daxbacher-Elf nicht gerade nach Wunsch – nach dem Auftaktremis gegen Autria Salzburg musste man sich den Jungbullen mit 1:2 geschlagen geben.Um nicht gänzlich einen verpatzten Saisonstart hinzulegen, musste praktisch im Ländle ein Sieg her. Die Heimischen erzielten durch Alexander Aschauer ein Abseitstor (2.), die Niederösterreiche hatten durch Patrick Schagerl das Tor zu einer schnellen Führung (11.). Danach schlichen sich bei beiden Mannschaften Fehler im Spielaufbau ein. Dadurch sank das Niveau dieser Begegung bis zur Pause ziemlich tief – bis auf eine Ausnahme: Michael Ambichl spielte einen herrlichen Lochpass auf Lukas Thürauer, der allein auf Knett zulief, das Leder aber schlussendlich über den Kasten setzte (25.). »TORero« trifft, Riegler hält den Dreier fest Nach der Pause gingen die Wölfe dann deutlich engagierter und auch offensiver zu Werke – zuerst verzog Marcel Holzmann nach einer schönen Eckenvariante nur knapp (52.) und nur wenig später verfehlte ein Segovia-Schuss nur knapp sein Ziel (57.). Die Lustenauer hatten im Vergleich zur ersten Halbzeit viel mehr Probleme, die Gäste unter Druck zu setzen und wurden dadurch immer weiter in die Defensive gedrängt. In der 59. Minute hatten die Hausherren allerdings ebenfalls die Gelegenheit in Führung zu gehen: Alexander Aschauer setzte sich nach einem weiten Ball in die Spitze durch, fand im Anschluss aber in SKN-Goalie Riegler seinen Meister. Nach rund einer Stunde kam der große Auftritt von Marcel Holzmann und Daniel Segovia: Ein Freistoß des Offensivmannes aus 25 Metern wurde von der Mauer der Hausherren geblockt, der Ball kam jedoch zu dem Spanier, der nicht lange fackelte und das Leder souverän im rechten unteren Eck versenkte (66.). Die Lustenauer waren daraufhin für einige Zeit geschockt und die Wölfe hätten beinahe nachgelegt. Zunächst scheiterte Thürauer an Knett, beim darauf folgenden Eckball setzte Segovia seinen Kopfball knapp drüber (75.). Doch die Begegnung blieb bis zur letzten Sekunde spannend. Vier Minuten Nachspielzeit zeigte Schiedsrichter Harkam an, die Vorarlberger bliesen zur Schlussoffensive und diese stand im Zeichen des Duells Riegler/Stückler: Zunächst hämmerte der Abwehrchef der Ländlekicker eine zu kurz geklärte Flanke über die Latte (92.) und nur zwei Minuten später tauchte er völlig frei vor dem SKN-Gehäuse auf, Christoph Riegler hielt aber mit einem unglaublichen Reflex den Ball und damit die so wichtigen drei Punkte fest (94.). Die restlichen Spiele der 3. Runde: Wacker Innsbruck – LASK Linz 1: (1:1). – Tore: Kerhe (24.), Dovodan (73.); Riehmann (28.) Austria Klagenfurt – Favoritner AC 1:0 (0:0). – Tor: Rep (46.) SV Kapfenberg – FC Liefering 5:2 (2:0). – Tore: Lasnik (8.), Arimany (30.,62), Imbongo (55.), Frieser (92.); Schlager (58.), Brandner (88.) [table “4” not found /] Starke SKN-Vorstellung bei Hallenturnier in DeutschlandSt. Pöltner Wölfinnen starten in die WintervorbereitungDer SKN St. Pölten wird zu spusu SKN St. PöltenEine sehr erfolgreiche Herbstsaison der WölfeBullen zeigten Grenzen des SKN schonungslos aufDer SKN St. Pölten bleibt auf der SiegerstraßeRückschlag für St. Pöltner Wölfe gegen die AustriaVerdienter SKN-Erfolg gegen Wacker InnsbruckU21-Nationalteam feiert in Griechenland ein 1:0U21-Nationalteam könnte Geschichte schreibenTestspiel gegen England ging klar mit 0:3 verlorenGriechenland ist letzte Hürde beim Sprung zur U21-Euro