Fausthieb endete mit einem Spielabbruch

Daniel Segovia (Bild) wurde von Keita am Kopf verletzt. - Foto: Lackinger
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FUSSBALL. SKN-Eklat beim Spiel gegen Mannsdorf: Keita und Segovia schlugen sich – daher Spielabbruch.

SKN St. Pölten – Mannsdorf 2:1 (1:1) abgebr. –  SKN 1. HZ: Vollnhofer; Dober,Diallo, Muhamedbegovic, Holzmann; Schütz,Perchtold, Korkmaz, Ramos; Thürauer, Luckassen. – SKN 2. HZ: Junas; Baumgartner, Martic, Petrovic, Mehremic; Balic, Stec, Adamec, Drazan; Segovia, Keita. – Tore: Schütz (34.), Segovia (59.); Breuer (25.).- Seit Samstag Vormittag ist SKN-Neuzugang Nummer Drei in dieser Winter-Transferperiode unter Dach und Fach: Ümit Korkmaz wird im Frühjahr das Trikot der Wölfe überstreifen. Der 31-jährige Ex-Nationalteamspieler bekommt einen Vertrag mit Saisonende plus Option, die Unterschrift folgt am kommenden Dienstag nach den obligatorischen medizinischen Tests.

Sein Debüt beim neuen Klub hätte sich Korkmaz mit Sicherheit anders vorgestellt. Denn das endete mit einem „Schlagabtausch“ zwischen seinen Teamkollegen Segovia und Keita; beide wollten einen gegebenen Elfmeter schießen. Keita traf den Spanier mit der Faust im Gesicht, dieser schlug kräftig zurück. Schiedsrichter Mayrhofer beendete dieses Testspiel  in der 83. Minute vorzeitig. Die beiden rabiaten Streithähne mussten von Teamkollegen getrennt werden: Christopher Drazan und David Stec gingen dazwischen. Die Causa wird daher am Montag vereinsintern aufgearbeitet. „Nach diesen Vorfall kann man nicht einfach wieder zur Tagesordnung übergehen“, ärgert sich Chefcoach Jochen Fallmann.

Ex-SKN-Trainer Gager hat Team glänzend eingestellt

Der SC Mannsdorf, mit Ex-Leitwolf Herbert Gager an der Seitenlinie, erwies sich dabei vor allem in der ersten Hälfte als engagierter Gegner. Zwar hatten die Gastgeber über weite Strecken ein klares Übergewicht zu verzeichnen, das erste Tor erzielten allerdings die Gäste (31.).

Die Antwort der Wölfe ließ allerdings nicht lange auf sich warten: Nach einem schnellen Angriff über Alex Ramos – er wird nicht verpflichtet – fand sich Daniel Schütz frei vor Gäste Goalie Petermann wieder und netzte mit einem überlegten Heber zum 1:1 ein (34.).

Zu Beginn des zweiten Durchgangs lief dann eine völlig neue SKN-Formation auf. Die Dominanz des Bundesliganeulings fiel mit Fortdauer der Partie immer deutlicher aus. Das Führungstor durch Daniel Segovia in der 59. Minute war daher die logische Folge. Im weiteren Verlauf kontrollierte man das Geschehen auf dem Rasen, verabsäumte es allerdings, den Sack zuzumachen.

 

 

 

 

 

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