Finnischer Goalgetter schlug beim SKN-Test zu

Nach harter Trainingwoche hatte der SKN Mühe, den Wiener Sportclub zu schlagen. - Foto: SKN
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FUSSBALL. Beim 2:1-Sieg gegen den Wiener Sportclub zeigte sich: Die harten Trainingseinheiten hinterließen beim SKN Spuren.

SKN St. Pölten – Wiener Sportclub 2:1 (0:1). – SKN: Riegler; Ingolitsch (46. Müller), Muhamedbegovic, Diallo (46. Huber), Mehmedovic (46. Mehremic); Thürauer (46. Martic), Vucenovic (46. Adamec); Ambichl (46. Stec), Schütz (46. Doumbouya), Luxbacher (66. Mehmedovic/Rücktausch); Riski (66. Vucenovic/Rücktausch). – Tore: Riski (46.), Luxbacher (48; Mansbart (31.). – Im vierten Probegalopp merkte man dem Großteil der Spieler die schwere Trainingswoche vor allem im ersten Durchgang in beinahe jeder Spielszene an. Denn, obwohl man das Geschehen auf dem Feld im Griff hatte, fehlte es in den entscheidenden Momenten zumeist an der letzten Konsequenz bzw. an der notwendigen Präzision, um zu Beginn ernsthaft gefährlich zu werden.

So auch in der 7. Minute, als der Ball nach einem schönen Spielzug zu Sandro Ingolitsch kam: Er konnte das Leder in aussichtsreicher Position aber nicht mehr kontrollieren. Danach dauerte es einige Zeit, ehe die Offensive wieder in Erscheinung trat: Doch nach einer guten halben Stunde hatte man den Torschrei eigentlich schon auf den Lippen – nach einer herrlichen Einzelaktion von Michael Ambichl hielt Daniel Luxbacher von der Strafraumgrenze einfach drauf, traf allerdings nur das Lattenkreuz (26.).

Wenig später ließ dann Roope Riski seine Gefährlichkeit aufblitzen – der finnische Neuzugang schloss bei einer Schütz-Flanke akrobatisch per Fallrückzieher ab, zielte jedoch um wenige Zentimter zu hoch (29.). Und so schlug es entgegen dem Spielverlauf auf der Gegenseite ein. Nach einem Fehler im Spielaufbau kreierten die Wiener plötzlich eine Überzahl im Strafraum der Wölfe, die Johannes Mansbart schlussendlich zur Führung für den Regioanlligisten ausnutzte (31.). Und da kurz vor dem Halbzeitpfiff bei einer Schütz-Hereingabe das Leder erneut nur gegen das Aluminium klatschte (45.), ging es mit diesem Resultat auch in die Kabinen.

Der SKN zeigte gleich nach der Pause dem Außenseiter doch die Grenzen auf. Nach einem Luxbacher-Lochpass enteilte Riski der gesamten Defensive und schloss im Eins gegen Eins mit Sportclub-Goalie Kraus per Heber zum Ausgleich ab (46.). Und nur wenig später wurde der Assistgeber selbst zum Torschützen: Nach einem weiteren schnellen Angriff durch die Mitte zog Luxbacher erneut ab und dieses Mal passte der Ball perfekt unter die Latte – 2:1 (48.).

Im Finish zu viele Torchancen vergeben

Auch in weitere Folge behielte der Bundesligaklub die Kontrolle über das Geschehen auf dem Rasen, wobei Torchancen im restlichen Spielverlauf eher zur Mangelware wurden. Zwar hatte die Fallmann-Elf in den letzten Minuten durch Damit Mehmedovic (83.), Martin Adamec (87.) und Aleksandar Vucenovic (89.) noch gute Möglichkeiten, das Ergebnis noch deutlicher ausfallen zu lassen, am Ende blieb es aber beim knappen 2:1-Erfolg der diesmal eher zahmen Wölfe.

Leitwolf Jochen Fallmann übte nach dem Schlusspfiff Kritik an seiner Elf: „Insgesamt gesehen bin ich mit der Partie nicht ganz zufrieden. Die Jungs haben zwar vor allem zu Beginn der zweiten Hälfte gut präsentiert, in den anderen Phasen der Partie hätte ich mir aber mehr erwartet. Ihnen waren aber definitiv die Strapazen der letzten Woche anzumerken. “Morgen geht es für die Wölfe bereits wieder zurück nach Lindabrunn, wo noch weitere vier Tage im Rahmen einer zweiten Trainingslagerwoche auf die kommenden Aufgaben vorbereitet, ehe es am Freitag zum Testspielkracher gegen den AS Monaco kommt.

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