„Frau Holle“ beendete erstes SKN-Testspiel

Daniel Segovia erzielte den Ehrentreffer gegn SCU Amstetten. - Foto: Helmut Lackinger
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FUSSBALL. Nach einem 1:3-Rückstand beendete der Referee wegen Schneegestöber das SKN-Testspiel  gegen SKU Amstetten.

SKU Amstetten – SKN St. Pölten  3:1 (1:1) abgebr. – SKN 1.HZ: Riegler; Dober, Wisio, Huber, Grasegger; Hartl, Thürauer, Ambichl, Schagerl; Segovia, Beichler. – SKN 2. HZ: Kuru; K. Starkl, Hagmann, Grasegger, D. Fischer; Stec, Matic, M. Fischer, Beichler; Mosböck, Schibany. – Der fast schon traditionelle erste Probegalopp des Wolfsrudels gegen den SKU Amstetten hat ein sehr plötzliches Ende genommen – nach 66 gespielten Minuten musste die Partie beim Stand von 3:1 für den Regionalligisten aufgrund des nicht mehr bespielbaren Untergrundes angebrochen werden.


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Bereits zu Beginn der Partie nahm der plötzliche Wintereinbruch gewissermaßen Einfluss auf das Geschehen auf dem Platz – der Kunstrasen auf dem Neuhofener Sportplatz war extrem schwer zu bespielen, wobei die Amstettner von Anfang an mit den Gegebenheiten besser zurecht kamen. Während sich beim Erste Liga-Titelanwärter immer wieder leichtfertige Fehler im Spielaufbau einschlichen, schafften es die Gastgeber schnell in die Offensive umzuschalten und so für Gefahr vor dem Tor von Christoph Riegler zu sorgen.

Ein Umstand, der sich nach einer guten Viertelstunde auch im Ergebnis niederschlug: Nach einem der zahlreichen Konter konnte sich Riegler noch im eins gegen eins auszeichnen, der Nachschuss auf das leere Tor stellte für Vukovic jedoch kein Problem dar – 1:0 für den Regionalliga-Sechsten…

In weiterer Folge kamen die Wölfe dann zwar besser ins Spiel, richtig gefährliche Aktionen konnte unsere Elf jedoch nicht herausarbeiten. In der 36. Minute gelang allerdings dann doch der Ausgleich – nach einer schönen Aktion über Daniel Beichler stand „TORero“ Daniel Segovia frei vor dem Amstettner Gehäuse und ließ Ex-Wolf Lukas Schwaiger im Tor der Gastgeber keine Chance. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Kabinen.

Halbzeitführung, Rückstand dann Spielabbruch

Nach der Halbzeit schickte Leitwolf Karl Daxbacher eine völlig neue Elf mit einigen Akteuren der Juniors aufs Feld, die nur Sekunden nach dem Wiederanpfiff eigentlich in Führung hätte gehen müssen. Nach einem Foul an Jannick Schibany trat Daniel Beichler zum fälligen Strafstoß an, fand jedoch im Amstettner Schlussmann seinen Meister (47.). Im Anschluss an diese Gelegenheit hatten beide Teams zusehends mit dem immer dichter werdenden Schneefall, der einen geordneten Spielaufbau praktisch unmöglich machte, zu kämpfen. Doch dann schlugen die Amstettener noch zweimal zu – beide Male setzte man sich auf der rechten Flanke durch und bediente zwei Mal in der Mitte den freistehenden Peham, der nur mehr einschieben brauchte (64.,65.).

Im Anschluss daran entschied Schiedsrichter Kastenhofer jedoch in Rücksprache mit beiden Teams die Partie abzubrechen. „Das Verletzungsrisiko für die Spieler wurde von Minute zu Minute größer und durch das starke Schneetreiben kam es außerdem immer mehr zu einer Sichtbeeinträchtigung“, lautete die Begründung des Unparteiischen. Somit steht am Ende eine nicht unverdiente 1:3-Niederlage, der man jedoch aufgrund der Umstände eine nicht allzu große Bedeutung zukommen lassen sollte.

Der nächste Test des Wolfsrudels findet nun am kommenden Freitag in Linz/Urfahr gegen Union St. Florian statt.


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