Für Wr. Neustadt war in Ebreichsdorf Endstation

Überraschung in Ebreichsdorf, das Wiener Neustadt aus dem ÖFB-Cup warf. - Foto: SCWN
Share Button

FUSSBALL. Jedes Jahr trifft es im ÖFB-Cup Profiklubs, die in den ersten Runde ausscheiden. Besonders bitter ist es heuer für den SC Wiener Neustadt, der schon in der Ersten Liga ums Überleben kämpft.

ASK Ebreichsdorf – SC Wiener Neustadt 3:1 (1:1). – SCWN: Fraisl; Seebacher, Mally, Pfingstner (75., Wolf), Yavuz; Rusek, Sittsam; Hütter (80., Stefel), Saurer (58., Fischer), Takougnadi; Maderner. – Tore: Bauer (20.) Anderst (78.), Höfel (89.); Sittsam (31./Elfmeter). – Es ist nich das Versagen einzelner Spieler, die den einstigen Bundesligaklub in eine sportliche Sackgasse manövriert. Es ist das Kollektiv, das Sportchef Günter Kreissl zur Verzweiflung bringen musste.

Denn die Wiener Neustädter gingen in dieses Lokalderby vor 1200 Zuschauer in die Partie, wie man es von einem Profiklub erwartet. Der SC übernahm die Kontrolle und kam durch Christoph Sauer (4.) zur ersten Chance. Kurz darauf ein indirektor Freistoß, drei Meter vor dem Tor, das Torhüter  Pröglho eine Rücpass mit der Hand aufnahmf . Den konnten die Blau-Weissen allerdings nicht an elf Gegenspielern vorbei im Tor unterbringen,

Ostliga-Neuling wurde im stärker

Nach einer Viertelstunde wurden die Gastgeber dann stärker, kamen über Christopher Pinter auch zu einer ersten Topchance – Goalie Martin Fraisl konnte aber Schlimmeres verhindern. Nach 20 Minuten waren die Gastgeber erfolgreicher: Sebastian Bauer versenkte die Ball nach einer Ecke per Kopf zur Führung. Drei Minuten zeichnete sich Fraisl neuerlich aus:  Der Keeper hielt einen Freistoß der Ebreichsdorfer von der Linie. Nach einer halben Stunde war es ein Strafstoß, der den SC wieder ins Spiel brachte – Florian Sittsam verwandelte souverän zum 1:1.  In Minute 78 dann der Schock für die Neustädter: ASK-Spieler Marco Anderst trifft zum 2:1. Die Kreissl-Truppe versuchte im Anschluss noch einmal alles nach vorne zu werfen, fing sich aber in der 89. Minute das 3:1 ein. Der Erste-Liga-Klub konnte den aufopferungswilligen Ebreichsdorfers nichts mehr entgegensetzen.

Großer Jubel natürlich beim Ostliga-Neuling:  Erstmals im ÖFB-Cup dabei und schon einen „Großen“ aus dem Bewerb geworfen. Da ließ sogar Trainer Goran Djuricin  nach dem Einzug in die dritte Cuprunde seiner Freude freien Lauf: Er feierte lange mit Mannschaft und Fans den bisher größten Erfolg in der Klubgeschichte.

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*