Eine Niederlage, nach der viel gejubelt wurde

Der Vertrag von Trainer Jochen Fallmann wurde vom SKN verlängert. - Foto: Lackinger
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FUSSBALL. Trotz einer 1:2-Niederlage gegen Rekordmeister Rapid im der letzten Runde bleibt der SKN St. Pölten in der Bundesliga.

FK Rapid Wien – SKN St. Pölten 2:1 (1:1.). – Rapid: Strebinger; Dober (46. Thurnwald), Schösswendter, Dibon, Schrammel; Szanto (58. Auer), Malicsek; Traustason (78. Joelinton), Steffen. Hofmann, Kuen; Jelic. – SKN: Riegler; Stec, Huber, Diallo, Pirvulescu; Ambichl, Martic (76. Brandl), Petrovic, Drazan; Doumbouya, Hartl (76. Luckassen). – Tore: Dibon (9.), Schösswendter (56.); 22./Doumbouya (22./ Elfmeter). –  Am 36. und letzten Spieltag gastierte zum Abschluss einer ereignisreichen Ligasaison der SKN  St. Pölten im Allianz-Stadion. Mit mehr als 20.000 Fans traten die Wölfe vor einer Kulisse an, von der sie in der NÖ. Landeshauptstdt nur träumen können. Und noch ein Traum wurde erfüllt: Rapid-Urgestein Andi Dober durfte nochmals bei den Wiener Profis für seinen Herzensklub einlaufen: Auch er wurde vor dem Spiel vom Rapid offiziell  verabschiedet.

Die Heimelf legte gleich von Beginn an los: Eckball, Christopher Dibonschraubte sich hoch und köpfelte zum 1:0 ins Eck (9.). Doch auch die abstiegsgefährdeten Niederösterreicher suchten ihr Heil in der  Offensive: Zuerst köpfelte Hartl knapp übers Tor (19.), und kurz darauf gab es sogar Elfmeter nach Foul von Andi Dober an Hartl: Doumbouya verwandelte sicher zum 1:1 (21.).

Rapid probierte es in diesem für sie belanglosen Spiel mit Weitschüssen durch Andi Kuen (24.) oder Steffen Hofmann, dessen Bogenschuss knapp drüber strich (37.). Vor der Pause gab es noch eine Riesengelegenheit für den SKN: Doumbouya nützte vorerst einen Fehler der Rapid-Abwehr, doch Strebinger ließ sich nicht überheben.

Neuerliche Führung der Hütteldorfer

Es blieb weitere eine offene Partie mit Chancen auf beiden Seiten – und Rapid hatte den richtigen Torriecher: Schösswendter stellte, wieder nach Eckball, auch per Kopf auf 2:1 (56.)! Auf der Gegenseite hätten die Gäste mehrfach ausgleichen können, als sich Strebinger zunächst gegen Doumbouyas Kopfball streckte und bei Ambichl in den Schuss warf (66.). Dann reagierte der Rapid-Goali hervorragen bei einen Weitschuss von Diallo, während die Hütteldorfer durch einen Volleyschuss von Jelic (70.) und einen Schrammel-Flachschuss auf 3:1  stellen hätte  können.

Der Bundesliga-Neuling konnte mit dieser knappen Niederlage gegen Österreichs Rekordmeister durchaus gut leben: Durch die Rieder 2:3-Heimniederlage gegen Mattersburg wurde der Klassenerhalt sicher gestellt.

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