Goldtor von Cheikhou Dieng brachte Goldpunkte Themen:Fußball Die stärkste Waffe derzeit beim SKN St. Pölten.: Der Zusammenhalt. - Foto: Herlmut Lackinger Von: Heinz Harauer 18. März 2016 FUSSBALL. Nur 2100 Zuschauer pilgerten zum Spiel des Tabellenführers gegen Austria Klagenfurt in die NV-Arena. SKN St. Pölten – Austria Klagenfurt 1:0 (1:0). SKN: Riegler; Stec, Huber, Grasegger, Prettenthaler; Hartl (66. Dober), Mader, Ambichl (90. Petrovic), Dieng; Thürauer, Schibany (81. Schagerl). – SK Austria Klagenfurt: Dmitrovic; Thonhofer (87. Leininger), Neuhold, Sereinig, Becirovic; Kager, Schwendinger (78. Calhanoglu); Zakany, Koch, Miesenböck; Rep. – Tor: Dieng (43.). – Besser hätte es für das Wolfsrudel nicht in die Länderspielpause gehen können – gegen den SK Austria Klagenfurt mit Ex-Juniors Coach Gerhard Fellner feierte man dank eines 1:0-Erfolges den dritten Heimsieg in Serie und steht damit weiterhin an der Spitze der Tabelle. Die Entscheidung fiel dabei kurz vor der Pause, als ein Winterneuzugang den Defensivverbund der Gäste endlich knackte. Werbung „Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast“. Das trifft auf den SKN derzeit punktgenau zu. Mit vier Punkten Vorsprung auf Wacker Innsbruck lachen die Niederösterreicher von der Tabellenspitze. Die Daxbacherelf „fälschte“ die Statistik mit drei 1:0-Siegen innerhalb von acht Tagen mit ziemlich durchwachsenen Leistungen. Acht der letzten neun Partien hatte das Wolfsrudel für sich entscheiden können, begonnen hat dieser Lauf im vergangenen Oktober in Klagenfurt. Und gegen eben jene Austria ging es heute in der heimischen NV-Arena darum, die im letzten Heimspiel eroberte Tabellenführung zu festigen und somit mit einem Polster in die bevorstehende Länderspielpause zu gehen. Zu diesem Zweck nahm Leitwolf Karl Daxbacher in seiner Startelf im Vergleich zur Kapfenberg-Partie am Dienstag nur eine – erzwungene – Veränderung vor. Statt des gesperrten „TOReros“ rückte Jannick Schibany ins Aufgebot der Wölfe, den Unterschied machte heute jedoch ein anderer aus. Wie erwartet setzten die Klagenfurter mit Ex-Juniors Trainer Gerhard Fellner auf der Bank auf eine stabile Defensive und überließen den Wölfen das Spiel. Die erste Gelegenheit hatten dennoch die Gäste aus einem Konter, Matthias Koch schoss jedoch am langen Eck vorbei (9.). Danach kam das Wolfsrudel aber besser in die Partie und konnte auch erstmals Gefahr erzeugen. So verpasste etwa Lukas Thürauer eine per Kopf verlängerte Mader Hereingabe (13.), während Cheikhou Dieng in letzter Sekunde noch von einem Verteidiger geblockt wurde (17.). Im Anschluss daran flaute das Geschehen auf dem Rasen allerdings zusehends ab, unser Team schaffte es nicht mehr aus dem Übergewicht im Ballbesitz Kapital zu schlagen, während die Kärntner bei den sich bietenden Kontern die notwendige Präzision vermissen ließen. Und so dauerte es bis zur 43. Minute, ehe es wieder richtig gefährlich wurde: David Stec setzte Manuel Hartl auf der rechten Seite mustergültig in Szene, dessen Querpass fand am Fünfer Cheikhou Dieng und unser Winterneuzugang stellte eiskalt auf 1:0. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Pause. Klagenfurt gab den Ton an, SKN vergab in Finish Chancen Die erste Viertelstunde im zweiten Durchgang verlief dann überhaupt nicht nach dem Geschmack des Wolfsrudels – die Klagenfurter taten jetzt mehr fürs Spiel und drückten sogar auf den Ausgleich. Erst musste Riegler gegen den heranstürmenden Rep klären, den Nachschuss setzte Kager über die Latte (49.), ehe der Schlussmann auch bei einem Freistoßkracher von Miesenböck auf dem Posten war (60.). In weiterer Folge erfingen sich die Wölfe aber wieder und hatten ihrerseits zahlreiche Chancen auf die Entscheidung. Erst scheiterte Jannick Schibany aus drei Metern per Kopf an Dmitrovic (65.), dann schoss Thürauer aus ausichtsreicher Position über das Gehäuse der Gäste (73.). Die beste Gelegenheit auf den vorentscheidenden Treffer hatte dann abermals Schibany, der nach Mader Lochpass frei vor Dmitrovic auftauchte, im Schlussmann der Kärtner aber seinen Meister fand (76.). Auch Cheikhou Dieng blieb sein erster Doppelpack in der Sky Go Ersten Liga verwehrt, als sein Abschluss auf das leere Tor nach Fehler von Dmitrovic in letzter Sekunde geblockt wurde (85.). So blieb es wie schon in den vorangegangenen beiden Partien ein Zittern bis zum Schluss, dem die gut organisierte Defensivabteilung des Wolfsrudels allerdings abermals mit Bravour standhielt und sich somit über den dritten Heimsieg in Folge und damit weiterhin vier Punkte Vorsprung auf den LASK freuen darf. Jetzt gilt es in den kommenden zwei Wochen in der Länderspielpause die Akkus wieder voll aufzuladen und dann am 1. April mit vollem Elan ins Gipfeltreffen in Linz zu gehen! Sky Go Erste Liga, 24. Runde: LASK Linz – Austria Salzburg 2:1 (1:1). – Tore: Erdogan (45.), Fabiano (64.); Mayer (32.) Floridsdorfer AC – Kapfenberg 0:1 (0:0). – Tor: Gollner (89.). – Rote Karte: Frieser (16./Kapfenberg) Wacker Innsbruck – Austria Lustenau 1:0 (1:0). – Tor: Pichlmann (39.) 1.SKN St. Pölten32222857: 3268 2.LASK Linz32205755: 2965 3.Wacker Innsbruck32177856:3558 4.FC Liefering321651159:4253 5.Austria Lustenau321471148:3749 6.SV Kapfenberg321351455:5744 7.SC Wiener Neustadt32991433:4536 8.Austria Klagenfurt32791636:5430 9.Austria Salzburg*32781740:6623 10.Floridsdorfer AC32452322:6417 Werbung Starke SKN-Vorstellung bei Hallenturnier in DeutschlandSt. Pöltner Wölfinnen starten in die WintervorbereitungDer SKN St. Pölten wird zu spusu SKN St. PöltenEine sehr erfolgreiche Herbstsaison der WölfeBullen zeigten Grenzen des SKN schonungslos aufDer SKN St. Pölten bleibt auf der SiegerstraßeRückschlag für St. Pöltner Wölfe gegen die AustriaVerdienter SKN-Erfolg gegen Wacker InnsbruckU21-Nationalteam feiert in Griechenland ein 1:0U21-Nationalteam könnte Geschichte schreibenTestspiel gegen England ging klar mit 0:3 verlorenGriechenland ist letzte Hürde beim Sprung zur U21-Euro