Habsburg überzeugt bei 24h von Daytona

Foto: Martin Beranek
Erfolgreiches Wochenende für Habsburg in den USA - Foto: Martin Beranek
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MOTORSPORT. Ferdinand Habsburg hat sein Langstreckendebüt bei den legendären 24h von Daytona sensationell auf Gesamtplatz fünf beendet.

Der 20-jährige Österreicher hatte eine Woche der Premieren hinter sich. Es war sowohl seine Premiere im Langstreckenrennsport, seine Premiere in einem Prototypenrennwagen, als auch sein erster Einsatz in einem Autorennen in den USA – er zeigte jedoch große Reife und Intelligenz, wie er diese Herausforderungen meisterte. Im Jackie Chan DC Racing Team by JOTA Oreca sicherte sich Habsburg gemeinsam mit Ho-Pin Tung, Alex Brundle und Antonio Felix Da Costa nach einer tollen Leistung den 5. Platz bei den 24h von Daytona.

„Das ist so anders, als alles was ich zuvor gemacht hatte,“ erklärte der Formel 3-Fahrer, der dieses Jahr auch für Aufsehen in der Formelszene sorgte. „Die langen Fahrzeiten und die kurzen Schlafperioden, ich musste schnelle Fahrerwechsel absolvieren, ich musste enormen Verkehr managen, geschlossene Cockpits in einem LMP2, ohne die Räder zu sehen, und die Tatsache, dass Du Dir ein Auto mit anderen Fahrern teilst, waren ebenso neu …… aber ich habe alles daran ins Herz geschlossen!“

Die Tatsache, dass sich die Formel 3 Hoffnung aus Österreich, auf all die Veränderungen so perfekt einstellen konnte und die 5,73 KM Strecke auf Augenhöhe mit den aktuellen Topfahrern über die gesamten 24 Stunden bewerkstelligen konnte, zeigt sein wahres Potential. Und, obwohl es sein Langstrecken-Debut war, fuhr Habsburg durch das 50 Auto- und drei Kategorien starke Feld, mit viel Selbstvertrauen und respektablem Speed.

„Es war ein unfassbarer Spaß, durch den ganzen Verkehr zu fahren. Du musst sicher sein und aufs Auto achten und trotzdem die geforderten Rundenzeiten abliefern – es ist so ein unglaublich harter Wettkampf mit derart berühmten Namen, gegen die du fährst, der Druck ist enorm über die ganzen 24 Stunden.“

Von Startposition elf ins Rennen gegangen kämpfte sich das Team rund um Habsburg während der 24 Stunden sogar bis auf Platz vier nach vorne und lieferten ein beeindruckendes Rennen ab. Zum Zeitpunkt als die Zielflagge nach 24 Stunden fiel, fuhren sie als Gesamt 5. durchs Ziel.

„Ich war so beeindruckt vom Team und ich hab so viel von meinem Teamkollegen gelernt, ich kann mir sehr viel mitnehmen und würde sehr gern mehr davon erleben in der Zukunft, aber jetzt bin ich bereits gedanklich wieder am Weg nach Europa und bei meiner Formelkarriere.“

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