Haudegen steigen wieder im Stockcar-Bewerb ein

In Natschbach-Loipersbach ist die Formel 2 wieder in Action. Foto: Walter Vogler
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MOTORSPORT. Beim fünften Renntag des Stockcar Racing Cups am Samstag feiern Andy Bössner und Gerhard Windstey ihr Comeback.

Hoch erfreut und mit der dementsprechenden Spannung fiebert Andreas Kampichler dem Termin entgegen. Und das mit Recht. „In Natschbach-Loipersbach sieht es ganz nach einem neuen Rekord-Starterfeld aus“, kündigt der Stockcar-Organisator aus Gloggnitz an. „Besonders die Formel 2 scheint ein vollgefülltes Remake zu erleben.“ War die mit 180 PS ausgestattete Königsklasse in letzter Zeit etwas in den Schatten der fast 30 Teilnehmer starken Saloon-Car-Klasse gerückt, so kann die Organisations-Crew diesmal vermelden: „Wir haben alle 13 Formel-2-Boliden vergeben.“ Was also einer Action-Garantie der ganz besonderen Art gleichkommt.

Auf den Gesamtführenden Marcus Lechner aus Grafenbach wartet dieses Mal eine enorm starke Konkurrenz-Armada. So feiert zum Beispiel Andy Bössner ein ebenso überraschendes wie erfreuliches Comeback. Wer den in Wien lebenden Stockcar-Meister des Jahres 2015 kennt weiß, das er sicher nicht mitfährt, um zu verlieren. Genauso wenig verlernt wie Bössner hat vermutlich auch der Vizemeister des letzten Jahres Gerhard Windstey, der ebenfalls in die Sandbahnarena zurückkehrt. Und neben Rundstreckenpilot Bernd Herndlhofer und Rallye-Ass Luca Waldherr, die ja bereits F2-erprobt sind, bzw. dem Stockcar-Neuling aus der Bergrennsport-Szene, Manuel Michalko, kommen diesmal auch aus dem steirischen Lager des amtierenden F2-Meisters Patrik Krassnigg  zwei vielversprechende Racer aus dem Raum Voitsberg nach Natschbach. Zum einen will mit Andreas Roth ein zweifacher Autocrash-Staatsmeister (2009 und 2013) mitmischen, zum anderen sucht mit Jürgen Mörth der zweifache Autocross-Vizestaatsmeister in der 1400-Buggy-Klasse sowie Autocrash-Staatsmeister in der 1500ccm-Klasse des Jahres 2016 seine Chance in der Stockcar-Elite. „Da wartet wirklich ein wahrer Adrenalin-Kick auf das Publikum“, ist Andreas Kampichler von einem Formel-2-Spektakel der Extraklasse überzeugt.

Aber auch in der Saloon-Car-Klasse gibt‘s wieder ein riesiges Starterfeld. Kampichler: „Es werden wieder an die 28 Fahrzeuge dabei sein. Also werden wir die Vorläufe (Anm. ab 13 Uhr) wohl wieder in drei Gruppen fahren.“  Hier muss Georg Weissenböck aus Küb seine Gesamtführung verteidigen.

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