Heißer Kampf zwischen UHK Krems und HC Linz

Moser Medical UHK Krems – HC Linz AG 32:29 - Norbert Visy erzielte mit dem 16. Treffer der Kremser ein Traumtor: Foto: UHK
Norbert Visy erzielte mit dem 16. Treffer der Kremser ein Traumtor: Foto: UHK
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HANDBALL. Der verdiente 32:29-Sieg von UHK Krems über HC Linz AG wurde erst in den Schlussminuten Realität.

Moser Medical UHK Krems – HC Linz AG 32:29 (16:11).- Beste Werfer: Schopf (11), Feichtinger (6);Kikanovic (12), Vuckovic (6).- „Wir wussten, dass es schwierig werden würde, weil Weiz nichts zu verlieren hat. Sie haben riskant gespielt, waren zwei Sätze auf Augenhöhe. In den ersten beiden Durchgängen waren wir am Block auch zu unkonzentriert. Das haben wir im dritten abstellen können und deshalb das Spiel auch in drei Sätzen
Die Ausgangslage war für beide Teams klar. Nur volle Punkte helfen weiter und die hat der Moser Medical UHK Krems mit einem 32:29 Heimsieg gegen den HC Linz AG in einer vollen Kremser Halle verdient eingefahren. Die Linzer scheitern am Ende am Kremser Schlussmann, dem treffsicheren UHK Kapitän Tobias Schopf und ihre eigenen Unterzahlspielen.

Zu Beginn des Duells in der Kremser Sporthalle standen die Torleute im Vordergrund. In der heiß umkämpften und ausgeglichenen Anfangsphase stand es nach zwölf Minuten 6:6 und die Angriffsformationen auf beiden Seiten benötigten einigen Anlauf, um in’s Spiel zu finden. Mit zwei Toren hintereinander durch den treffsicheren UHK-Kapitän Tobias Schopf setzten sich die Wachauer erstmals mit 10:8 in der 18. Minute leicht ab. So wie mit den Treffern zum 11:9 in Minute 24 durch Vlatko Mitkov und Marko Simek, der in Minute 26 zur 12:9-Führung für Krems einnetzte.

Die Linzer blieben in Hälfte eins dank eines in Trefferlaune befindlichen Luka Kikanovic an Krems zwar knapp dran. Durch mehrere Zweiminuten-Strafen schwächten sich die Oberösterreicher allerdings selber und gaben Krems die Möglichkeit, in Überzahl den Vorsprung kontinuierlich auszubauen. Highlight Sekunden vor Seitenwechsel war der Treffer zum 16:11 Pausenstand, bei dem Norbert Visy fünf Linzer Verteidigern stehen ließ und durch eine schnelle Mitte traf.

Spannung blieb bis zum Schluss

Aus der Kabine gekommen übernahmen die Kremser auch wieder die Kontrolle über das Spiel. Die Treffer zum 17:11, 18:13 und 19:15 in den Anfangsminuten der zweiten Hälfte sicherten den Vorsprung der Gastgeber ab. Dennoch musste UHK-Coach Herbert Lastowitza in der 42. Minute Timeout nehmen, da die Stahlstädter von den Zweiminutenstrafen für Krems profitierten und sich bis auf 20:17 herankämpften. Beim knappen 21:20 war das Spiel nach 45 Minuten wieder völlig offen. Sebastian Feichtinger brachte kurz darauf den Ball zum 23:21 im Linzer Tor unter und die Gäste kassierten eine Zeitstrafe. Von da weg erarbeiteten sich die Gastgeber wieder den Respekt von Linz Keeper Nenad Mijailovic und trafen acht Minuten vor Schluss zum 27:23.

Das Spiel nahm in den letzten Minuten bis zum Abpfiff noch richtig Fahrt auf: Die Linzer suchten den Erfolg in schnellen Abschlüssen und die Wachauer versuchten die vorzeitige Entscheidung im Gegenstoß herbeizuführen. Beides gelang nicht. So entwickelte sich ein richtig heißer Endspurt in dem die Kremser bei 30:28 zwei Minuten vor Ende nochmals richtig in Bedrängnis kamen und Linz an Auswärtspunkten schnupperte. In Minute 58 und 32 Sekunden nahm Linz-Coach Manuel Gierlinger nochmals Timeout und Linz traf zum 31:29 samt Zweiminutenstrafe für Sebastian Feichtinger. Doch Youngster Aron Tomann machte den Kremser Sieg mit seinem Treffer zum 32:29-Sieg in der letzten Minute perfekt.

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