Höchste Konzentration die Grundlage zum Erfolg

Max Hofer - mit einem weiblichen Fan - startet wieder am Nürburgring. - Foto: AUDI Media Motorsport
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MOTORSPORT. Nach Platz drei in Zandvoort hat der 17-jährige Max Hofer am Wochenende auf dem Nürburgring einen Spitzenplatz im Auge.


Die Sommerpause geht für Max Hofer nicht nur aus ferialer Sicht zu Ende. Praktisch mit dem Schulanfang beginnt für den 17-jährigen Perchtoldsdorfer auch die Rennsaison wieder. Im Rahmenprogramm der DTM stehen vom 9. bis 11. September auch zwei weitere Rennen im Audi-TT Sport Cup auf dem Programm. Nach einem Trainingstag am kommenden Mittwoch auf dem Hungaroring in Budapest geht es für den Niederösterreicher zum zweiten Mal in dieser Saison in die deutsche Eifel – auf den Nürburgring. Dort war der Audi-Tross schon im Mai im Einsatz, weshalb Max Hofer bereits weiß, was auf ihn zukommt. „Das ist ein Kurs, der mir unglaublich taugt, eine absolute Lieblingsstrecke von mir“, sagt der Rookie, der heuer in die Tourenwagen-Szene eingestiegen ist und sich dort bemerkenswert gut verkauft.

Das Podest im Visier

Etlichen Top-ten-Plätzen ließ Max Hofer im Juli auf dem niederländischen Dünenkurs in Zandvoort mit Platz drei sogar den ersten Podiumsplatz folgen. Ein bisheriger Höhepunkt, gegen dessen Fortsetzung er freilich nichts einzuwenden hätte. „Das liegt ganz allein an ihm“, analysiert Hofers Drivers Coach Roland Dorfner, der vom großen Talent seines Schützlings bedingungslos überzeugt ist. „Max verfügt nicht nur über einen enormen Grundspeed, er hat auch eine unglaublich schnelle Auffassungsgabe. Wenn wir seine einzige kleine Schwäche, das Qualifying, noch in den Griff kriegen, ist er nicht mehr zu halten. Steht er da unter den ersten fünf, dann – da bin ich mir sicher – steht er nach dem Rennen auch auf dem Podest.“

So gut der Top-3-Platz von Holland jedoch dem Selbstvertrauen auch tut, Max Hofer ist vernünftig genug, sich davon nicht unter Druck setzen zu lassen. „Ich werde es auch dieses Mal in gewohnter Ruhe angehen, das Podest soweit es geht ausblenden. Weil wenn ich konzentriert genug ans Werk gehe, dann ergibt sich ein Spitzenplatz von allein. Er ist ein Wunsch, aber kein Muss.“ Vor dem Nürburgring-Wochenende liegt der junge Realist in der Gesamtwertung auf dem tollen siebenten Platz.

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