Innsbrucker Hürde ist für den SKN zu schaffen

Lucas Thürauer traf auch beim 3:1-Sieg am Tivoli. - Foto: Helmut Lackinger
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FUSSBALL. Noch sechs Runden in der Ersten Liga. Der Titelkampf geht für den SKN St. Pölten in die entscheidende Phase.

Weiterhin punktegleich mit dem LASK – das große Ziel des vergangenen Dienstages wurde mit dem klaren 3:0-Erfolg über Lustenau erreicht, der Fokus liegt jetzt auf dem großen Schlagerspiel der Runde am Freitag (20.30) gegen den FC Wacker Innsbruck. Die Tiroler sind durch die 0:1-Niederlage gegen die Linzer im Titelrennen zwar ins Hintertreffen geraten, sind aber nicht zuletzt aufgrund von drei Heimsiegen in Folge weiterhin weder abzuschreiben noch zu unterschätzen. „Wir alle wissen um die Stärken der Tiroler, dennoch hat es oberste Priorität, etwas Zählbares aus dem Tivoli mitzunehmen, am besten natürlich einen Sieg“, ist Leitwolf Karl Daxbacher überzeugt, dass seine Schützlinge auch diese Herausforderung meistern werden. Noch dazu, wo Cheikhou Dieng mit seiner Sprintschnelligkeit jede gegnerische Abwehr unter Druck setzen kann und – wie gegen Lustenau – für Tore gut ist. „Ein Spieler mit unglaublichen Anlagen“, gab es Lob von „Sir“ Karl.


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Auswärtsstärke ist größtes Plus

Außerdem hat man an die letzten drei Gastspiele in Innsbruck ja reichlich positive Erinnerungen, gab´s neben einem torlosen Remis in der Vorsaison zusätzlich noch zwei Siege zu bejubeln. Vor allem das 3:1 im vergangenen Oktober sollte man sich in diesem Zusammenhang ins Gedächtnis rufen. Zumal man mit einem weiteren Erfolg bei der Schmidt-Elf gleich zwei Rekorde knacken bzw. einstellen könnte: Elf Auswärtspartien konnte das Wolfsrudel in dieser Saison bereits für sich entscheiden und erzielte dabei nicht weniger als 28 Treffer. Auf die Bestmarken in den beiden Kategorien fehlt nur mehr ein Sieg bzw. Tor – dennoch nur eine Randnotiz. Denn aktuell ist alles dem großen Ziel „Aufstieg“ untergeordnet.

Um diesen Schritt näher zu kommen, stehen dem SKN-Trainergespann Daxbacher/Fallmann vor allem in der Verteidigung wieder mehr Möglichkeiten offen. So kehrt etwa Michael Huber nach seiner abgesessenen Gelbsperre ins Aufgebot zurück und auch Andreas Dober und der zuletzt angeschlagene Manuel Hartl meldeten sich wieder fit. Einzig Kapitän Tomasz Wisio muss mit einer kleineren Blessur für das heutige Duell passen und ist damit neben dem noch gesperrten Mark Prettenthaler der zweite Ausfall. Der Rest des Wolfsrudels ist jedoch hungrig auf die nächsten drei Zähler in der Fremde und somit auf ein weiteres Ausrufezeichen im Titelkampf.


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