Kapfenberg bestimmt Neustadts Marschroute

Zusammenhalt - die wichtigste Voraussetzung , um Kapfenberg in die Knie zu zwingen. - SCWN
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FUSSBALL. Dritter Anlauf des SC Wiener Neustadt, in der Sky Go Erste Liga den ersten Treffer zu erzielen. Auch Christoph Sauer steht nach der langwierigen Verletzung   auf dem Spielplankett gegen Kapfenberg.

Die roten Falken aus Kapfenberg kreisen am Freitag über dem Stadion Wiener Neustadt. Damit diese wieder mit leeren Händen nach Hause fliegen, wird ein großes Stück Arbeit notwendig sein. Denn die Falken erleben derzeit einen Höhenflug. Vor allem nach dem jüngsten 5:2-Sieg über die Jung-Bullen aus Liefering kommen die Kapfenberger mit breiter Brust nach ins südliche Niederösterreich.

Es ist ein Wiedersehen nach drei Jahren. Der KSV musste 2012 den Gang in die Erste Liga antreten. Seitdem gab es kein Aufeinandertreffen mehr mit dem SC. Die Gesamtbilanz der direkten Duelle seit 2009 spricht eine deutliche Sprache für die Blau-Weissen. Acht Siege, zwei Unentschieden und die klar bessere Tordifferenz in 13 Spielen. Es wird aber nicht reichen in der Vergangenheit zu schwelgen. Beide Teams haben sich über die Jahre stark verändert.   Besonders die Neustädter Mannschaft musste sich erst einem kompletten Umbruch stellen.

Ein Zähler – noch kein Tor

Auch wenn nach den ersten drei Spielen nur ein Punkt auf dem Konto des Bundesliga-Absteiger steht, hat die junge Mannschaft (Durchschnittsalter: 22,3 Jahre) bereits bewiesen, dass sie zu Verbesserungen fähig ist. Das letzte Spiel gegen Austria Salzburg am Dienstagabend war, auch wenn es das Ergebnis (0:3) nicht vermuten lässt, das bisher beste Spiel der Kreissl-Truppe. Nach der Abwehrschlacht gegen den LASK waren Offensivaktionen zu sehen, die die Blau-Weissen zu Meisterschaftsbeginn noch etwas vermissen ließen. Im Moment fehlt einfach noch das Glück im Abschluss. Denn die Chancen waren da, um mehr aus der Salzburg-Partie herauszuholen. Erstmals im Kader gegen die Steirer: Christoph Saurer, der gegen Ried im Mai 2012 das letzte Pflichtspiel   bestritt. Sportchef Günter Kreissl setzt ihn vorerst auf die Bank.

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