Karl in Bad Gastein die Entscheidung verpasst

Benjamin Karl
Benjamin Karl erwischte in Bad Gastein einen rabenschwarzen Tag. - Foto: Privat
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WINTERSPORT. Nach dem frühen Aus beim Parallelslalom in Bad Gastein hofft Benjamin Karl im Teambewerb auf Rehabilitierung.

Die ÖSV-Raceboarder haben beim Weltcup – Parallelslalom in Bad Gastein eine tolle Show abgeliefert! Allen voran die erst 18-jährige Daniela Ulbing, die nach einem Erfolg im großen Finale über die Niederländerin Michelle Dekker ihren ersten Weltcupsieg feierte.

Sabine Schöffmann, die ihrer Zimmerkollegin Ulbing im Semifinale den Vortritt lassen musste, setzte sich im Duell um Rang drei gegen die Schweizerin Julie Zogg durch und kletterte damit ebenfalls auf das Podest. Claudia Riegler als Sechste und Ina Meschik als Zwölfte rundeten die starke Vorstellung der ÖSV-Ladies ab.

Schwerer Fehler von Benjamin Karl

Bei den Herren behielt Lokalmatador Andreas Prommegger im kleinen Finale gegen den Schweizer Nevin Galmarini die Oberhand und holte als Dritter seinen ersten Stockerlplatz in der laufenden Saison. Alexander Payer musste sich in der Auftaktrunde dem späteren Sieger Christoph Mick (ITA) geschlagen geben und landete auf Rang zwölf. Mick, der im Semifinale auch Prommegger um 13 Hundertstel niedergerungen hatte, entschied das Finalduell gegen den Schweizer Kaspar Fluetsch für sich.

Benjamin Karl hat in Bad Gastein schon 2011 gewonnen Doch diesmal unterlief dem Wilhelmsburger bei schlechter Sicht im zweiten Qualifikationslauf ein zeitraubender Fehler, der den vierfachen Weltmeister auf Platz 23 zurückwarf und ihn den Einzug in die Entscheidung der Top 16 kostete.

Beim Teambewerb am Mittwoch ist Österreich mit den Vorjahressiegern Sabine Schöffmann und Alexander Payer sowie den Paarungen Daniela Ulbing/Benjamin Karl und Claudia Riegler/Andreas Prommegger vertreten.

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