Katharina Neussner kam ganz locker ins Finale

Christian Galler, der sportliche Leiter für Snowboard im ÖSV, freute sich mit Katharina Neussner über eine gelungene Quali-Vorstellung. (Foto: ÖSV/Karlheinz Wieser)
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WINTERSPORT. Katharina Neussner schaffte die Qualifikation für den Snowboardcross-Sprintweltcup in Bansko (BUL).

Eine gute mannschaftliche Vorstellung hat das heimische Team in der Qualifikation für den Snowboardcross-Sprintweltcup in Bansko (BUL) abgeliefert. Sieben von acht Herren schafften den Sprung in die am Samstag stattfindende Finalentscheidung der Top 48. Und auch Katharina Neussner, die einzige Österreicherin im Feld, buchte souverän ein Ticket für das 24er-Finale der Damen.

Der Vorarlberger Alessandro Hämmerle, der vor zwei Wochen beim letzten Weltcuprennen in Solitude (USA) triumphiert hatte, fuhr in 19,58 Sekunden auf der 330 Meter langen Strecke, die keine einzige Kurve aufweist, hinter Montafon-Sieger Hagen Kearney (USA/19,45) und dem Franzosen Pierre Vaultier (19,46) auf Platz drei. „Du musst hier mit voller Power aus dem Gate hinaus, dann die Startsektion gut treffen und bei den drei Sprüngen möglichst tief fliegen“, fiel  Hämmerles Charakteristik des Kurses, der eigentlich eine Start-Ziel-Gerade ist, kurz und prägnant aus.

Auch Jakob Dusek schaffte Finaleinzug

Während sich Julian Lüftner (8./19,74), Markus Schairer (13./19,81), Hanno Douschan (37./19,99), Lukas Pachner (39./20,00), Jakob Dusek (42./20,03) und Luca Hämmerle (48./20,20) ebenfalls einen Startplatz für das Finale sicherten, war für Sebastian Jud (53./20,28) in der Qualifikation Endstation.

Das Achtelfinale hat einige hochkarätige Heats zu bieten. So trifft Alessandro Hämmerle auf US-Routinier Nate Holland, den starken Australier Jarryd Hughes, den Spanier Regino Hernandez und die beiden unberechenbaren Italiener Tommaso Leoni und Michele Godino. Julian Lüftner bekommt es u.a. mit dem Russen Nikolay Olyunin, US-Boy Nick Baumgartner und dem Italiener Emanuel Perathoner zu tun. Und Markus Schairer hat mit Doppelweltmeister Alex Pullin (AUS), dem Weltcupführenden Omar Visintin und dem regierenden Weltmeister Luca Matteotti (beide ITA) wie seine ÖSV-Teamkollegen ebenfalls harte Konkurrenz.

Bei den Damen landete Katharina Neussner in 21,94 Sekunden auf dem guten zwölften Platz. Gegnerinnen der Niederösterreicherin im Viertelfinale sind die US-Amerikanerin Faye Gulini, die beiden Französinnen Chloe Trespeuch und Manon Petit, die Kanadierin Tess Critchlow und die Russin Viktoria Bukevich. Bestzeit fuhr die tschechische Olympiasiegerin Eva Samkova (21,23) vor der Australierin Belle Brockhoff (21,27) und der Französin Nelly Moenne Loccoz (21,30).

Freitag, 3. Februar 2017, wird das Programm in Bansko mit dem ersten von zwei Weltcup-Parallelriesentorläufen fortgesetzt. Der zweite PGS wird dann am Sonntag gefahren.

ÖSV-Aufgebot für die Weltcup-Parallelriesentorläufe in Bansko (BUL):  

Damen (5): Julia Dujmovits (B), Ina Meschik (K), Claudia Riegler (S), Sabine Schöffmann (K), Daniela Ulbing (K).

Herren (5): Benjamin Karl (NÖ), Sebastian Kislinger (ST), Lukas Mathies (V), Alexander Payer (K), Andreas Prommegger (S).

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