Keeper Strebinger rettete Rapid den Aufstieg

Vukovic (22) verwandelte den Elfmeter bombensicher. - Foto: Rapid/GEPA
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FUSSBALL. Einen Cup-Krimi erlebten 3300 Zuschauer beim Spiel SKU Amstetten gegen Rapid. Der österreichische Rekordmeister setzte sich allerdings erst im Elfmeterchießen durch.

SKU Amstetten – Rapid 4:5 i.E. 1:1 n.V. (1:1, 1:1). – SKU: Schwaiger; Deinhofer, Holzer, Achleitner, Fahrngruber;  Lachmayr, Wurm, Keusch, Plank, Teurezbacher (105. Zellhofer); Vukovic (103.Peham). – RAPID: Strebinger; Schimpelsberger, Sonnleitner, Hofmann, Auer; Grahovac, Nutz (74. Dibon); p Huspek (61. Schwab), Schaub (81. Alar), Kainz; Jelic. – Tore: Milan Vukovic (19. Elfmeter); Kainz (6.). – Rote Karte: Mario Sonnleitner (18., Torchancenverhinderung). – Der Rekordmeister aus Wien bleibt auf Niederösterreichs  Fußballplätzen der Publikumsliebling. 3300 Zuschauer pilgerten ins Amstettner Stadion, um ein ähnliches packendes Cupspiel wie vor rund einem Jahr miterleben zu können. Und sie wurden nicht enttäuscht. Den neuerlich schrammte der Regionalligaklub aus dem Mostviertel hauchdünn an einer Sensation vorbei.

Einen Stanglpass von Schimpelsberger bekam Goalaie Schwaiger nicht unter Kontrolle, Jelic schien überrascht und vergab die Chance (1.). Fahrngruber klopfte mit einen Weitschuss erstmals ans Rapidtor an (3.). Es folgten zwei elementare Szenen der ersten Halbzeit: Zuerst bediente Schaub Kainz im Strafraum, der mit einem satten Schuss Rapid zum 1:0 in Führung brachte (7.). Aber mit dem nächsten Angriff der Gastgeber, nach einem hohen Ball, kam es doppelt unglücklich. Sonnleitner im Zweikampf mit einem Gegenspieler im Strafraum, es gab Elfmeter und Rot wegen Torraub (18.). Vukovicc verwandelte zum 1:1, Rapid musste dezimiert weiterspielen. Trotzdem kam Schaub nach einem Jelic-Steilpass  zu einer Top-Chance, die jedoch Schwaiger parierte (26.).

Neben Schaub musste auch Nutz verletzt ausscheiden

Unverändert kamen beide Mannschaften aus der Pause – und es sollte weiterhin sehr viel Arbeit  für den Tabellenführer der Österreichischen Bundesliga geben. Denn Amstetten machte mächtig Druck. Die Großchancen gab es zunächst nur aufseiten der Heimischen:  Strebinger entschärfte einen Lachmayr-Kopfball  (62.) nach einem Freistoß von Teuretzbacher, auch Vukovic verpasste eine gute Chance

Rapid brauchte Schwung und Festigkeit – Stefan Schwab, der zuletzt zwei Mal getroffen hatte, kam für Huspek in die Partie. Danach kam es nochmals bitter für die Hütteldorfer: Stefan Nutz blieb im Rasen hängen und musste vom Platz. Für ihn kam Christopher Dibon.

Zur Rapid-Viertelstunde startete Rapid nochmals eine Offensive, bei der Jelic nach einer Ecke an die Außenstange köpfelte (77.). Dannh musste auch Schaub werden. Den vorläufigen Schlusspunkt setzte in der 88. Minute  Lachmayr, dessen Schuss Rapid Keeper Strebinger an die Stange lenkte.

In der Verlängerung gab es einen „Aufreger“: Holzer prüfte seinen eigenen Tormann, doch Schwaiger war – so wie die 90 Minuten vorher ein fehlerfreier Schlussmann.

Schließlich musste der Aufsteiger in die dritte Runde im Elfmeterschießen ermittelt werden. Beim Stand von 4:4 fiel die Entscheidung: Während Dibon traf, hielt Strebinger den Penalty von  Lachmayr: Rapid ist weiter, den nicht schlechter spielenden, aber doch glücklosen Amstettnern blieb der – verdiente – Applaus der Zuschauer.

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