Keijo Keke Platzer hielt die Gesamtführung Themen:Motorsport Siegerpodest nach dem ersten Rennen: Martin Zellhofer (li.), Christoph Zellhofer, Stefan Artner und Max Wimmer. - Foto Michael Jurtin Von: Heinz Harauer 6. August 2016 MOTORSPORT. Der Suzuki Cup Europe war auf dem Salzburgring hart umkämpft. Im ersten Lauf gab es einen vierfachen österreichischen Triumph. Der Suzuki Cup Europe wurde an diesem Wochenende auf dem Salzburgring mit den Rennen 9 und 10 fortgesetzt. Die Wetterbedingungen waren zumindest am Freitag beim freien Training und bei der Qualifikation katastrophal. Schwere Regengüsse beeinflussten das Renngeschehen und machten die Bedingungen für die insgesamt 25 Teilnehmer aus Ungarn und Österreich äußerst schwer. Nach der Qualifikation lagen noch die beiden Ungarn Zoltan Balogh und Bendeguz Molnar voran, die Österreicher Max Wimmer und Martin Zellhofer belegten die Plätze Drei und Fünf. Max Wimmer und Martin Zellhofer waren es im ersten Rennen, die sich nach dem Start, der bei noch feuchter Strecke erfolgte, an die Spitze der Gesamtwertung des Suzuki Cup Europe setzen konnten. Aus österreichischer Sicht stürmten Christoph Zellhofer und Peter Eibisberger nach vorne, wobei Eibisberger das Pech hatte, nach einer Kollision mit Platzer in einem Reifenstapel zu landen und damit vorzeitig auszuscheiden. Christoph Zellhofer der aus der sechsten Reihe ins Rennen ging, setzte sich an die dritte Stelle und konnte nach einer Safetycar-Phase die Gesamtführung vor seinem Vater Martin und Max Wimmer übernehmen. Diese drei Piloten kämpften bis zum Schluss um den Sieg, wobei es Stefan Artner noch gelang, seinen Teamkollegen Max von Felix Wimmer Motorsport zu überholen und ihn auf Rang vier zu verweisen. Die sonst so überlegenen Ungarn im Suzuki Cup Europe mussten diesmal eine Niederlage hinnehmen und Österreich feierte mit Christoph und Martin Zellhofer, sowie Stefan Artner und Max Wimmer einen vierfachen Triumph. Sieger Christoph Zellhofer zeigte sich vollauf zufrieden: “Vor mir gab es in der Folge sehr harte Positionskämpfe, ich sah ein Loch und habe so die Chance genützt, um innen an meinen Konkurrenten vorbei zu gehen. Dies alles nach der Safetycar-Phase ab Runde 10. Dann war es kein Problem mehr den Sieg endgültig nach Hause zu fahren.“ Erstes Rennens auf dem Salzburgring aus österreichischer Sicht: 01.Christoph Zellhofer (NÖ) Suzuki Team Austria 27:04,632 Minuten 02.Martin Zellhofer (NÖ) Suzuki Team Austria + 0,234 Sekunden 03.Stefan Artner (NÖ) Felix Wimmer Motorsport + 0,810 04.Max Wimmer (W) Felix Wimmer Motorsport +1,235 05.Keijo Keke Platzer (ST) Suzuki Team Austria +3,347 06.Jürgen Norbert Fux (S) Suzuki Team Austria +3,815 07.Hermann Neubauer (S) Suzuki Team Austria +8,005 08.Marcel Krailler (W) Felix Wimmer Motorsport +11,246 09.Anton Bauer (D) Suzuki Team Austria +12,173 10.Dominik Haselsteiner (NÖ) Suzuki Team Austria +7,839 11.Günther Wiesmeier OÖ) Felix Wimmer Motorsport + 1 Runde 12.Peter Gross (W) Suzuki Team Austria + 1 Runde Die Ungarn schlugen zurück Zum Mann des Rennens macht sich der Steirer Peter Eibisberger. Der Weizer musste auf Grund seines Unfalles vom letzten Startplatz als Fünfundzwanzigster ins Rennen gehen, im Ziel wurde er als Gesamtsiebenter gewertet, was im heimischen Cup den vierten Platz bedeutete. Pech hatte Max Wimmer, der an zweiter Stelle liegend mit einem Getriebeschaden aufgeben musste. Auch Christoph Zellhofer hatte kein Glück. Der Sieger des ersten Rennens kollidierte völlig schuldlos mit einem Ungarn, verlor ein Rad, damit war das Rennen für ihn vorzeitig zu Ende. Günther Wiesmeier fiel schon am Beginn aus, er parkte den Swift von Felix Wimmer Motorsport auf einem im Kies liegenden Reifen und kam aus eigener Kraft nicht mehr herunter. Ganz vorne feierte Keijo Keke Platzer einen knappen Sieg vor dem starken Rallye ÖM Leader Hermann Neubauer, der sich damit als starker Lokalmatador präsentierte. Platz Drei ging an Max Zellhofer, der damit zweimal auf dem Podium zu finden war. Die Gesamtwertung des zweiten Rennens holte sich der Ungar Gabor Meszaros vor Keijo Keke Platzer und Hermann Neubauer. Keijo Keke Platzer konnte am Salzburgring durchatmen: “Vor dem Salzburgring habe ich richtig Angst gehabt. Prompt habe ich nach dem ersten Rennen die Führung verloren, aber im zweiten Rennen habe ich als Sieger alles wieder gutmachen können. Es war ein versöhnliches Ende, jetzt gilt es in Budapest den Sack zuzumachen.“ Resultat des zweiten Rennens auf dem Salzburgring aus österreichischer Sicht: 01.Keijo Keke Platzer (ST) Suzuki Team Austria 27:25,611 02.Hermann Neubauer (S) Suzuki Team Austria +0,359 Sek. 03.Martin Zellhofer (NÖ) Suzuki Team Austria +1,390, 04.Peter Eibisberger (ST) Suzuki Team Austria +1,903 05.Dominik Haselsteiner (NÖ) Suzuki Team Austria +2,926 06.Jürgen Norbert Fux (S) Suzuki Team Austria +3,221 07.Anton Bauer (D) Suzuki Team Austria +5,456 08.Peter Gross (W) Suzuki Team Austria +6,953 09.Marcel Krailler (W) Felix Wimmer Motorsport +7,280 10.Stefan Artner (NÖ) Felix Wimmer Motorsport +1:39,725 Min. Max Wimmer (W) (Getriebe) + 4 Runden, Christoph Zellhofer (NÖ) (Unfall) +9 Runden und Günther Wiesmeier (OÖ) + 10 Runden wurden nicht gewertet Wilder Punktekampf zwischen Hofer und BortolottiPlatz 6 für Hofer beim Heimrennen in SpielbergJäger triumphiert bei der ADAC GT4 in SpielbergDie große Show des Zauberlehrlings Erste Teams in Freistadt – das Rallye-Fieber steigtWieder Neuerungen bei der Jänner RallyeRallye W4 zählt auch 2019 zur StaatsmeisterschaftJanus Baumanis war auch in Kapstadt wieder topPremiere von Christoph Zellhofer vorzeitig beendetGroßes Kino schon im ersten DurchgangTolles Wetter für Fahrer und Fans vorausgesagtEin bewährtes Duo leitet die erste Rallye W4