Keijo Keke Platzer hielt die Gesamtführung

Siegerpodest nach dem ersten Rennen: Martin Zellhofer (li.), Christoph Zellhofer, Stefan Artner und Max Wimmer. - Foto Michael Jurtin
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MOTORSPORT. Der Suzuki Cup Europe war auf dem Salzburgring  hart umkämpft. Im ersten Lauf gab es einen  vierfachen österreichischen Triumph.

Der Suzuki Cup Europe wurde an diesem Wochenende auf dem Salzburgring mit den Rennen 9 und 10 fortgesetzt. Die Wetterbedingungen waren zumindest am Freitag beim freien Training und bei der Qualifikation katastrophal. Schwere Regengüsse beeinflussten das Renngeschehen und machten die Bedingungen für die insgesamt 25 Teilnehmer aus Ungarn und Österreich äußerst schwer.

Nach der Qualifikation lagen noch die beiden Ungarn Zoltan Balogh und Bendeguz Molnar voran, die Österreicher Max Wimmer und Martin Zellhofer belegten die Plätze Drei und Fünf.

Max Wimmer und Martin Zellhofer waren es im ersten Rennen, die sich nach dem Start, der bei noch feuchter Strecke erfolgte, an die Spitze der Gesamtwertung des Suzuki Cup Europe setzen konnten. Aus österreichischer Sicht stürmten Christoph Zellhofer und Peter Eibisberger nach vorne, wobei Eibisberger das Pech hatte, nach einer Kollision mit Platzer in einem Reifenstapel zu landen und damit vorzeitig auszuscheiden. Christoph Zellhofer der aus der sechsten Reihe ins Rennen ging, setzte sich an die dritte Stelle und konnte nach einer Safetycar-Phase die Gesamtführung vor seinem Vater Martin und Max Wimmer übernehmen. Diese drei Piloten kämpften bis zum Schluss um den Sieg, wobei es Stefan Artner noch gelang, seinen Teamkollegen Max von Felix Wimmer Motorsport  zu überholen und ihn auf Rang vier zu verweisen.

Die sonst so überlegenen Ungarn im Suzuki Cup Europe mussten diesmal eine  Niederlage hinnehmen und Österreich feierte mit Christoph und Martin Zellhofer, sowie Stefan Artner und Max Wimmer einen vierfachen Triumph.

Sieger Christoph Zellhofer zeigte sich vollauf zufrieden: “Vor mir gab es in der Folge sehr harte Positionskämpfe, ich sah ein Loch und habe so die Chance genützt, um innen an meinen Konkurrenten vorbei zu gehen. Dies alles nach der Safetycar-Phase ab Runde 10. Dann war es kein Problem mehr den Sieg endgültig nach Hause zu fahren.“

Erstes Rennens auf dem Salzburgring aus österreichischer Sicht:
01.Christoph Zellhofer (NÖ)     Suzuki Team Austria         27:04,632 Minuten
02.Martin Zellhofer (NÖ)         Suzuki Team Austria        + 0,234 Sekunden
03.Stefan Artner (NÖ)         Felix Wimmer Motorsport        + 0,810
04.Max Wimmer (W)        Felix Wimmer Motorsport        +1,235
05.Keijo Keke Platzer (ST)     Suzuki Team Austria        +3,347
06.Jürgen Norbert Fux (S)        Suzuki Team Austria        +3,815
07.Hermann Neubauer (S)        Suzuki Team Austria        +8,005
08.Marcel Krailler (W)        Felix Wimmer Motorsport        +11,246
09.Anton Bauer (D)            Suzuki Team Austria        +12,173
10.Dominik Haselsteiner (NÖ)    Suzuki Team Austria        +7,839
11.Günther Wiesmeier OÖ)    Felix Wimmer Motorsport        + 1 Runde
12.Peter Gross (W)            Suzuki Team Austria        + 1 Runde

Die Ungarn schlugen zurück

Zum Mann des Rennens macht sich der Steirer Peter Eibisberger. Der Weizer musste auf Grund seines Unfalles vom letzten Startplatz als Fünfundzwanzigster ins Rennen gehen, im Ziel wurde er als Gesamtsiebenter gewertet, was im heimischen Cup den vierten Platz bedeutete. Pech hatte Max Wimmer, der an zweiter Stelle liegend mit einem Getriebeschaden aufgeben musste. Auch Christoph Zellhofer hatte kein Glück. Der Sieger des ersten Rennens kollidierte völlig schuldlos mit einem Ungarn, verlor ein Rad, damit war das Rennen für ihn vorzeitig zu Ende. Günther Wiesmeier fiel schon am Beginn aus, er parkte den Swift von Felix Wimmer Motorsport auf einem im Kies liegenden Reifen und kam aus eigener Kraft nicht mehr herunter.

Ganz vorne feierte Keijo Keke Platzer einen knappen Sieg vor dem starken Rallye ÖM Leader Hermann Neubauer, der sich damit als starker Lokalmatador präsentierte. Platz Drei ging an Max Zellhofer, der damit zweimal auf dem Podium zu finden war. Die Gesamtwertung des zweiten Rennens holte sich der Ungar Gabor Meszaros vor Keijo Keke Platzer und Hermann Neubauer.

Keijo Keke Platzer konnte am Salzburgring durchatmen: “Vor dem Salzburgring habe ich richtig Angst gehabt. Prompt habe ich nach dem ersten Rennen die Führung verloren, aber im zweiten Rennen habe ich als Sieger alles wieder gutmachen können. Es war ein versöhnliches Ende, jetzt gilt es in Budapest den Sack zuzumachen.“

Resultat des zweiten Rennens auf dem Salzburgring aus österreichischer Sicht:
01.Keijo Keke Platzer (ST)     Suzuki Team Austria        27:25,611
02.Hermann Neubauer (S)        Suzuki Team Austria        +0,359 Sek.
03.Martin Zellhofer (NÖ)        Suzuki Team Austria        +1,390,
04.Peter Eibisberger (ST)        Suzuki Team Austria        +1,903
05.Dominik Haselsteiner (NÖ)    Suzuki Team Austria        +2,926
06.Jürgen Norbert Fux (S)        Suzuki Team Austria        +3,221
07.Anton Bauer (D)            Suzuki Team Austria        +5,456
08.Peter Gross (W)            Suzuki Team Austria        +6,953
09.Marcel Krailler (W)        Felix Wimmer Motorsport        +7,280
10.Stefan Artner (NÖ)        Felix Wimmer Motorsport        +1:39,725 Min.

Max Wimmer (W) (Getriebe) + 4 Runden, Christoph Zellhofer (NÖ) (Unfall) +9 Runden und  Günther Wiesmeier (OÖ) + 10 Runden     wurden nicht gewertet

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