Klasse statt Masse bei der Skoda Rallye Liezen Themen:Motorsport Hannes Danzinger ist mit einem Volkswagen Golf IV Kit Car dabei. - Foto: Daniel Fessel Von: Heinz Harauer 2. September 2015 MOTORSPORT. Bei der diesjährigen ŠKODA Rallye Liezen gilt das Motto „Klasse statt Masse“. Quer durch alle Klassen gibt es hochkarätige Fahrer, Beifahrer und Fahrzeuge. Als Top-Favorit gilt natürlich der frischgebackene österreichische Rallye-Rekord-Staatsmeister Raimund Baumschlager (ŠKODA Fabia R5), der gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner seinen Vorjahressieg wiederholen möchte. Nach seinem insgesamt 13. Meistertitel kann der Oberösterreicher befreit „aufgeigen“, die Fans dürfen sich also mit Sicherheit auf eine Rallye-Show der Extraklasse freuen. Lokalmatador Gerald Grössing will sich selbst keinesfalls in der Favoritenrolle drängen lassen, insgeheim hofft der Treglwanger aber darauf, eventuell als „lachender Dritter“ vom Kampf zwischen Baumschlager und Herczig profitieren zu können. Gemeinsam mit Co Sigi Schwarz bringt man einen Ford Fiesta R5 an den Start. Der junge Deutsche Maximilian Koch feiert in Liezen hingegen seine Premiere im einem ŠKODA Fabia S2000. Der 20-jährige Regensburger, der bislang in einem Subaru Impreza unterwegs war, hat das ehemalige Auto von Sebastien Ogier, mit dem sich der Franzose in der Saison 2012 auf seine VW-WRC-Einsätze vorbereitet hat, erstanden. Bei der ŠKODA Rallye Liezen erfolgt der erste Testeinsatz, um dann bei der Drei-Städte-Rallye möglichst gut vorbereitet auf „Sponsorenfang“ gehen zu können. Einen großartigen Kampf verspricht die Nennliste der ORM 2WD: Nachdem der bereits Meister und Dominator der letzten drei Jahre, Michael Böhm, nicht am Start ist, darf man sich auf einen völlig offenen Schlagabtausch zwischen zahlreichen Piloten freuen. So etwa treffen die steirischen Lokalmatadore Günther Knobloch (Citroen DS3 R3 MAX) und Willi Stengg (Opel Adam R2) auf den jungen oberösterreichischen Shooting-Star Simon Wagner (Citroen DS3 R3 MAX) und auf den deutschen Youngster Dominik Dinkel (Opel Adam R2). Ein weiterer steirischer Lokalmatador ist Johannes Käfer, der, wie sein Teamkollege Christoph Zellhofer, mit einem Suzuki Swift S1600 antritt. Auch Hannes Danzinger mit Golf IV Kit Car am Start Besonders gespannt sein darf man auf die Performance eines „Rückkehrers“ in die österreichische Rallye-Szene sein: Hannes Danzinger steigt nach längerer Abwesenheit wieder einmal ins Rallyeauto – in das von ihm „heiß geliebte“ Volkswagen Golf IV Kit Car, mit dem der Niederösterreicher lange Jahre sogar viele Allradler das Fürchten gelehrt hat. Wie Danzinger darf man auch Martin Kalteis (Mitsubishi Lancer Evo VI) eine Spitzenplatzierung in der Gesamtwertung zutrauen, Kalteis wird jedoch in erster Linie mit einem Auge auf die Wertung in der Division P2 unterwegs sein, wo er sich mitten im Titelkampf gegen den ebenfalls am Start stehenden Herbert Weingartner (Toyota Celica 4 WD) befindet. Nicht minder beachtenswert sind im Rallyepokal der OSK (Division P2) Gerald Pöschl (Mitsubishi Lancer Evo VI) oder Horst Stürmer (Audi 85/5 quattro). In der Division P3 sind es vor allem Lokalmatador Mike König (Opel Astra GSi), Johann Derler (BMW M3) und last but not least „Rallye-Oldboy“ Kurt Adam (Seat Ibiza Cupra 16V), denen ein Spitzenplatz zuzutrauen ist – wobei der mittlerweile 79-jährige (!) Adam in dieser Saison seinen Weltrekord als „ältester Motorsport-Titelträger“ einstellen könnte! In der Division 1 der „Historischen“ hat der Niederösterreicher Ossi Posch (Ford Escort RS2000) aus Karlstetten gute Chancen, seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf den abwesenden Oberösterreicher Karl Raab (BMW 2002 ti) auszubauen. Immerhin erwächst ihm harte Konkurrenz durch Leo Theuretsbacher (BMW 2002ti), der seinen BMW-Kollegen Karl Raab würdig vertreten will. In der Division 2 könnte der Mauterner Willi Rabl (Porsche 911 SC RSR) bei einem Sieg über Franz Panhofer (Toyota Corolla) bereits den entscheidenden Schritt zum Titelgewinn machen. Wilder Punktekampf zwischen Hofer und BortolottiPlatz 6 für Hofer beim Heimrennen in SpielbergJäger triumphiert bei der ADAC GT4 in SpielbergDie große Show des Zauberlehrlings Erste Teams in Freistadt – das Rallye-Fieber steigtWieder Neuerungen bei der Jänner RallyeRallye W4 zählt auch 2019 zur StaatsmeisterschaftJanus Baumanis war auch in Kapstadt wieder topPremiere von Christoph Zellhofer vorzeitig beendetGroßes Kino schon im ersten DurchgangTolles Wetter für Fahrer und Fans vorausgesagtEin bewährtes Duo leitet die erste Rallye W4