Krems hat Schlappen bei den Fivers prolongiert

Tobias Wagner setzt sich gegen die Jremser Abwehr durch. - Foto:
Share Button

HANDBALL. Im Duell der aktuell formstärksten Teams behielt Fivers Margareten gegen UHK Krems am Freitag klar die Oberhand.

Fivers WAT Margareten – Moser Medical UHK Krems 34:27 (20:13). – Beste Werfer: Bilyk (9), Kolar (5); Neuhold, Surac (je 5). – In der Sporthalle Margareten war schnell klar, dass die erste Saison-Niederlage keinerlei Verunsicherung bei den Fivers, sondern allenfalls zusätzliche Motivation hervorgerufen hatte. Und es ging in dieser Tonart weiter (12:6, 15. Minute; 15:8, 20. Minute), sodass sich Krems-Trainer Ivica Bellas zu diesem frühen Zeitpunkt gezwungen sah, sein bereits zweites Time-out zu nehmen. Doch auch diese Maßnahme änderte wenig am Spielgeschehen und so entstand schon Ende der ersten Halbzeit der Eindruck, dass Spiel sei durch die 20:13-Pausenführung entschieden.


Werbung

Und auch in der zweiten Halbzeit ließen die Wiener keinerlei Spannung aufkommen, bauten ihre Führung binnen weniger Minuten auf zehn Tore aus (27:17, 38. Minute) und verteidigten diesen Vorsprung in der Folge souverän. Wie gewohnt wechselte Coach Peter Eckl munter durch und gab allen Spielern – ähnlich wie auch auf Kremser Seite – viel Spielzeit, sodass die Zuschauer in der Sporthalle Margareten bis zum Ende ein abwechslungsreiches und gutes, wenn auch nicht spannendes Spiel sahen. Mit 34:27 feierten die Wiener den bereits 13. Saisonerfolg und führen die Tabelle weiterhin mit fünf Punkten Vorsprung auf Bregenz an.

Dementsprechend zufrieden war auch Fivers-Trainer Peter Eck: „Das war eine gute, mannschaftlich geschlossene Leistung von uns. Vor allem in der Deckung haben wir von Anfang an das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben und sehr konzentriert gespielt. Aber im Endeffekt sind wir mit der Leistung und dem Ergebnis sehr zufrieden.” Krems-Trainer Ivo Belas: „Wir haben vor allem in der Anfangsphase kein gutes Spiel gemacht, waren zu ängstlich und hatten viele Fehlwürfe. Dann ist es natürlich schwer zurück zu kommen, zumal die Fivers unsere Fehler brutal bestraft haben.“


Werbung

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*