Kreuz wurde für Michael Böhm Spielverderber Themen:Motorsport Mit großen Schmerzen wurde Michael Böhm ins Krankenhaus Rottenmann transportiert. - Foto: Dominic Fessl Von: Heinz Harauer 25. September 2016 MOTORSPORT. Ein eingeklemmter Nerv zwang Michael Böhm bei der Rallye Liezen zur Aufgabe. Statt Siegesfeier im Opel-Cup wartete das Spital in Rottenmann. Mit breiter Brust waren Michael Böhm und Jasmin Noll zur Rallye Liezen gekommen. Mit kaputtem Kreuz musste zumindest der Pilot die obersteirische Bezirkshauptstadt wieder verlassen. Der sechste und damit vorletzte Staatsmeisterschaftslauf war für das Opel-Adam-Duo nach nur vier von insgesamt 13 Sonderprüfungen vorzeitig zu Ende. Und das sehr qualvoll. „Ich habe mir am Donnerstag beim Training einen Nerv im Rücken eingeklemmt und bin schon mit Schmerzen an den Start gegangen“, schildert Michael Böhm den Beginn seiner Leidensgeschichte. Und Copilotin Jasmin Noll ergänzt: „Auf der SP4, dem Rundkurs Weissenbach, sind wir über eine kleine Kuppe gesprungen, und plötzlich hat Michi aufgeschrien.“ Ein stechender Schmerz im Kreuz war der Auslöser. Böhm: „Kurz hab‘ ich echt geglaubt, ich werde ohnmächtig.“ Böhm/Noll retteten sich noch ins Service, dort war jedoch schnell klar, dass es für die beiden nicht mehr weitergeht. Der dreifache 2WD-Staatsmeister war bitter enttäuscht: „Ich hätte mir zwar eine schmerzstillende Spritze geben lassen wollen, aber die medizinische Rallye-Abteilung hat gemeint, dass ich dann nicht mehr fahren darf. Deshalb habe ich darauf verzichtet. Als der Schmerz dann aber vom Rücken in den Fuß ausgestrahlt hat, haben wir die Rettung alarmiert.“ Diese transportierte Michael Böhm letztendlich ins Krankenhaus in Rottenmann. Erst dort brachten zwei Infusionen die dringend erforderliche Linderung. Für nächste Woche wurde ihm jedoch eine MR-Untersuchung daheim dringend empfohlen. Gesamtwertung ging nun an Andreas Kainer Doppelt bitter: Das körperliche Missgeschick kostete Michael Böhm auch den Sieg im markeneigenen Opel-Adam-Cup. Mit zwei Punkten Vorsprung in die Rallye gegangen und bis zum Ausfall geführt, musste der Niederösterreicher praktisch hilflos zuschauen, wie der Gesamtsieg an Andreas Kainer wanderte. Böhm: „Natürlich ist es schade, dass es hier nicht zu einem echten Showdown gekommen ist. Aber Andreas hat sich den Sieg durchaus verdient. Er ist eine tolle und konstante Saison gefahren. Ich kann ihm nur gratulieren!“ Wilder Punktekampf zwischen Hofer und BortolottiPlatz 6 für Hofer beim Heimrennen in SpielbergJäger triumphiert bei der ADAC GT4 in SpielbergDie große Show des Zauberlehrlings Erste Teams in Freistadt – das Rallye-Fieber steigtWieder Neuerungen bei der Jänner RallyeRallye W4 zählt auch 2019 zur StaatsmeisterschaftJanus Baumanis war auch in Kapstadt wieder topPremiere von Christoph Zellhofer vorzeitig beendetGroßes Kino schon im ersten DurchgangTolles Wetter für Fahrer und Fans vorausgesagtEin bewährtes Duo leitet die erste Rallye W4