Kunert/Dressler nach der EM-Gruppenphase out

Für Kuhnert/Dressler gab es trotz guter Leistung eine Niederlage gegen die EM-Favoriten. - Foto: zVg
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BEACHVOLLEYBALL. Österreichs Duo schaffte bei der EM in Jurmala abermals Aufstieg in die Gruppenphase.

Gleich im ersten Gruppenspiel legten sie mit einem 2:1–Erfolg gegen Finnland den Grundstein für den Aufstieg. Gegen die Polen Rudol/Szalankiewicz kämpften sie bis zum Umfallen, mussten sich aber im Entscheidungssatz denkbar knapp mit 13:15 geschlagen geben. Trotz einer 0:2-Niederlage im letzten Gruppenspiel gegen Fijalek/Bryl(POL) stiegen die beiden Österreicher als Gruppendritter in die Zwischenrunde auf. Hier bekamen sie es – wie schon bei der EM im Vorjahr (damals Nummerdor/Varenhorst/NED) – mit der Nummer 1 des Turniers, den Polen Losiak/Kantor, zu tun.

Gegen die topgesetzten Turnierfavoriten spielten sie wieder sehr beherzt, verloren nach einer Drei-Punkte-Führung im ersten Satz aber letztendlich mit 17:21 und 15:21 und belegten somit EM-Rang 17.

„Die Spiele gegen die absoluten Topteams sind für uns eigentlich leichter, weil die Taktik ganz klar lautet: vollstes Risiko ohne Wenn und Aber. Das sind auch oft unsere besten Spiele – aus dieser Erfahrung werden wir lernen. Heute haben wir zu viele Angriffsfehler gemacht. Wir haben uns hier aber nach einer langen Saison noch einmal gut präsentiert, eine Top Ten Platzierung ging sich diesmal leider nicht aus“, resümierte Kunert dennoch versöhnlich.

Von den Allerbesten lernen

„Wir haben heuer oft die Möglichkeit gehabt, uns direkt mit den Allerbesten zu messen. In solchen Spielen lernt man sehr viel, weil du siehst, wie jeder kleinste Fehler sofort bestraft wird. Und genau hier werden wir ansetzen, um in der nächsten Saison noch konsequenter und stabiler aufzutreten“, zog Christoph Dressler Bilanz.

Kommendes Wochenende steht als Saisonabschluss noch die Teilnahme an den Österreichischen Staatsmeisterschaften in Litzlberg am Attersee auf dem Programm.

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