Landeshauptmann ehrte SKN-Trainer Daxbacher

Landeshauptmann Erwin Pröll überreichte dem Trainer des SKN, Karl Daxbacher, das "Große Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich“. - Foto: NÖLPD/Reinberger)
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FUSSBALL. Landeshauptmann Erwin Pröll überreicht Karl Daxbacher das „Große Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland NÖ“

Zwei Tage vor dem offiziellen Trainingsstart zur ersten Saison in der tipico Bundesliga wurde der Meisterkader des SKN St. Pölten nochmals für seinen Titelgewinn in der Vorsaison geehrt. Landeshauptmann Erwin Pröll hat in den Milleniumssaal des niederösterreichischen Landhauses in St. Pölten geladen, um Spielern, Trainern, Betreuern und Vereinsfunktionären nochmals zur Meisterschaft zu gratulieren.

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Dabei hat der Landeshauptmann das „Große Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich“ an Karl Daxbacher, dem Trainer des SKN St. Pölten, überreicht. „Das, was Sie in den zurückliegenden Wochen und Monaten erreicht haben, ist ein wunderschöner Lohn für Ihre harte Arbeit“, sprach der Landeshauptmann in seiner Rede dem gesamten Verein seine „Gratulation und hohe Anerkennung“ aus: „Ihre Mühe hat sich gelohnt und wurde belohnt.“ Pröll weiters: „Sie alle sind durch das, was Sie geleistet haben, auch zu einem Vorbild geworden. Denn sie haben gezeigt, was es braucht, damit Erfolg zustande kommt: Begeisterung, Leidenschaft, Teamgeist, Ausdauer und Professionalität.“

Lob von Fußballexperten Erwin Pröll

Karl Daxbacher sei nicht nur eine Vaterfigur, sondern auch ein „Vater des Erfolges“, betonte der Landeshauptmann weiters: „Du bist ein ganz Großer des österreichischen Sports und des österreichischen Fußballsports.“ Daxbacher sei „ein Mann mit einem großen Charakter“, der sich nicht nur durch Fleiß, Fairness und Disziplin auszeichne, sondern darüber hinaus auch sehr verlässlich und besonnen sei: „Du bist ein ruhender Pol und ein Fels in der Brandung.“

Er freue sich sehr über die Auszeichnung, sagte Karl Daxbacher in seinen Dankesworten. Das ihm heute überreichte Ehrenzeichen müsse man „in zumindest 30 Teile teilen“, meinte er: „Weil so viele mitgewirkt haben an diesem großartigen Erfolg.“ Das Kollektiv und der Teamgeist seien entscheidend gewesen, so Daxbacher: „Wir werden auch in der nächsten Saison unser Bestes geben.“

Der Vorstandsvorsitzende des SKN St. Pölten, Gottfried Tröstl, meinte in seinen Worten: „Es ist die Familie SKN St. Pölten, die uns dahin gebracht hat, wo wir jetzt stehen.“ Tröstl berichtete über das Zustandekommen des Engagements von Karl Daxbacher und betonte abschließend: „Wir freuen uns auf eine wunderschöne Bundesliga-Saison.“

Karl Daxbacher begann in der Jugend vom ASV Statzendorf, wozu er eine Ausnahmegenehmigung des Fußballverband brauchte, um in der Kampfmannschaft spielen zu dürfen. Danach wechselte er zum SC Krems und war als aktiver Spieler mit Austria Wien sieben Mal österreichischer Meister und viermal österreichischer Cupsieger. 1978 zog er mit der Austria ins Finale des Europapokals der Pokalsieger ein.  Als Trainer wurde er u. a. mit dem LASK 2007 Meister der Ersten Liga und 2009 Cupsieger mit der Austria. Am 1. Juni 2015 übernahm er das Traineramt beim SKN St. Pölten, mit dem ihm nun der Aufstieg in die Bundesliga gelang.

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