Oliver Lederer soll den SKN-Karren aus Dreck ziehen

Ab sofort wird Oliver Lederer (Dritter von rechts) die Wölfe als Cheftrainer betreuen - Foto: SKN
Share Button

FUSSBALL. Wie erwartet: Oliver Lederer ist beim SKN St. Pölten als Nachfolger von Jochen Fallmann „gefunden“ worden.

Der 39-Jährige, der seine Trainerkarriere 2010 bei den Admira Amateuren begonnen hat, trainierte ab August 2013 dann die Profis der Südstädter. Wegen seiner fehlenden UEFA-Pro-Lizenz zuerst gemeinsam mit Walter Knaller, dann mit Ernst Baumeister, ehe er dann Anfang der Saison 2016/17 zum alleinigen Chefcoach aufstieg. Im Dezember des letzten Jahres wurde er dann etwas überraschend von Damir Buric abgelöst …

„In den letzten Wochen hat das Feuer in mir wieder so richtig zu lodern begonnen“, verrät Lederer, „und da ist das Angebot, das Wolfsrudel zu übernehmen, natürlich genau zum richtigen Zeitpunkt gekommen – ich wollte zurück auf die Trainerbank.“ Gemeinsam mit Markus Schopp, der das SKN-Trainerteam vor allem in Sachen Spielanalyse, aber natürlich auch auf dem Trainingsplatz unterstützen wird, will Oliver Lederer die Mannschaft zurück in die Erfolgsspur führen.

Oberste Priorität: SKN die Qualifikationsspiele ersparen

„Ich freue mich auf diese Herausforderung und vor allem auch auf die Zusammenarbeit mit Markus Schopp – es ist toll einen Mann mit so einer Erfahrung an meiner Seite zu haben“, so Lederer, der sich natürlich auch freut, dass die Wahl von SKN-Sportdirektor Markus Schupp auf ihn gefallen ist. Vermutlich nich so von ungefähr: Denn an der Seite von Lederer wurde Markus Schopp als Co-Trainer engagiert. Der als enger Vertrauter des SKN-Sportdirektors gilt. Da kommen wahrscheinlich harte Zeiten auf den neuen Trainer zu. Vermutlich wird er nicht nur gegen den Abstieg kämpfen müssen…

Der SKN war nach dem Ausscheiden von Jochen Fallmann zum Handeln gezwungen. „Die Entscheidung ist dann relativ rasch gefallen“, erklärt Schupp, „ich habe schnell gemerkt, dass Oliver Lederer sehr gut in unser Anforderungsprofil passt. Zudem zeigt er enormes Engagement, ist begeisterungsfähig – ich bin überzeugt, er wird bei uns das Feuer neu entfachen. Wir haben jetzt ein sportlich starkes Trainerteam verpflichtet, von dem wir überzeugt sind, dass wir die sportliche Wende schaffen werden.“ Aber: Die Punkte holen noch immer die Spieler. Und da hatte bei der Verpflichtung der Sportdirektor gerade nicht immer ein glückliches Händchen.

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*