Lietz holte sich wichtige Meisterschaftspunkte

Richard Lietz mit dem Porsche 911 RSR in Spa-Francorchamps. - Foto: Porsche
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MOTORSPORT. Bei der Sportwagen-WM WEC in Spa-Francorchamps (Belgien) belegte Richard Lietz den vierten Rang.


Viel hat nicht gefehlt zum ersten Podiumsplatz in dieser Saison. Doch nach 142 Runden beim Sechsstundenrennen auf der Traditionsrennstrecke von Spa-Francorchamps, dem zweiten Lauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC,  kam Richard Lietz mit seinem Porsche 911 RSR vor 56.000 Zuschauern als Vierter ins Ziel. Dadurch sicherte sich der Gewinner der FIA World Endurance Trophy 2015 in den belgischen Ardennen bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen wichtige Meisterschaftspunkte.


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Für den Ybbsitzer war es das erwartet schwere Rennen. Der Porsche 911 RSR war von der Balance her besser als im Training und im Qualifying. Doch das warme Wetter, das man von Spa gar nicht gewohnt ist, hat den Porsche-Team nicht in die Karten gespielt. „Wir haben gekämpft und alles gegeben, sind die ganze Zeit am Limit gefahren – trotzdem waren wir nicht schnell genug“, Lietz. Erst als es gegen Rennende kühler wurde, lief es etwas besser.Der vierte Platz bringt aber immerhin wichtige Meisterschaftspunkte. „Jetzt richtet sich unser ganzes Augenmerk auf die Vorbereitung für die 24 Stunden von Le Mans. Dort wollen wir wieder die Performance zeigen, die wir von uns selbst erwarten“, verspricht der Niederösterreicher.

Rennergebnis WEC Klasse GTE-Pro
1. Rigon/Bird (I/GB), Ferrari 488 GTE, 145 Runden
2. Franchitti/Priaulx/Tincknell (USA/GB/GB), Ford GT, 144
3. Stanaway/Rees/Adam (NZ/BRA/GB), Aston Martin, 144
4. Lietz/Christensen (A/D), Porsche 911 RSR, 142
5. Bruni/Calado (I/GB), Ferrari 488 GTE, 140
6. Johnson/Mücke/Pla (USA/D/F), Ford GT, 100
7. Turner/Sörensen/Thiim (GB/DK/DK), Aston Martin, 40

Der nächste Einsatz von Richard Lietz in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC ist am 18./19. Juni die 24 Stunden von Le Mans.

In der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) starten Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen: LMP1, LMP2, GTE-Pro und GTE-Am. Sie fahren gemeinsam in einem Rennen, werden aber getrennt gewertet. Richard Lietz tritt mit dem Porsche 911 RSR in der stark besetzten Klasse GTE-Pro gegen Aston Martin, Ford und Ferrari an.


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