Lob für Max Hofer beim Audi Sport TT-Cup Themen:Motorsport Hat auch in Hockenheim Grund zum Lachen: Der Perchtoldsdorfer Max Hofer. - Foto: AUDI Media Motorsport Von: Heinz Harauer 16. Oktober 2016 MOTORSPORT. Toller Abschluss für den erst 17-jährigen Perchtoldsdorfer Max Hofer beim Saisonfinale des Audi Sport TT-Cups in Hockenheim. Auf dem Hockenheimring (GER) wurde an diesem Wochenende mit den Läufen 13 und 14 das Finale im heurigen Audi Sport TT Cups gefahren. Einziger österreichischer Teilnehmer war der junge Niederösterreicher Max Hofer, dem es in seinem Rookie-Jahr gelang, sich unter 20 von Audi Motorsport ausgesuchten Talenten, in der Gesamtwertung den siebenten Platz zu sichern. Bei den beiden Abschlussrennen in Hockenheim konnte er jeweils mit einer sehr kämpferischen Leistung am Samstag den siebenten und am Sonntag den sechsten Platz herausfahren. Max Hofer ging beim ersten Rennen nach dem Qualifying vom siebenten Startplatz aus ins Rennen. Nach einem guten Start gab es bereits in der ersten Rechtskurve das übliche Gedränge, aus dem sich Hofer aber taktisch klug heraushalten konnte. Die ersten drei Runden waren anschließend für den Niederösterreicher die Schnellsten, dann gab es einen kleinen Rückfall: „Beim Überfahren eines Curbs hat sich die Spur an meinem Audi verstellt, dies war auch am Lenkrad zu erkennen. Als Siebenter fightete ich zuletzt noch mit den beiden Deutschen Dennis Marschall und Christoph Hofbauer um den fünften Platz, was aber nicht mehr ganz gelang. Sonst war ich mit meiner Pace im Rennen zufrieden.“ Diese Einschätzung teilte auch Max Hofers Drivers Coach Roland Dorfner: „Trotz des Handicaps mit der verstellten Spur konnten wir den Abstand auf die Spitze um rund vier Zehntel pro Runde verringern, da muss man schon zufrieden sein.“ Der Sieg im Rennen ging übrigens an den Finnen Joonas Lappalainen, der nach 13 Runden im Ziel 11,6 Sekunden vor Hofer lag. Mit tollem Fight auf Platz sechs Das zweite Rennen am Sonntag hätte schon um 9 Uhr früh gestartet werden sollen, wurde aber aufgrund des heftigen Nebels erst am Abend um 17:30 Uhr angesetzt. Diesmal startete Max Hofer als Sechster, hatte einen guten Beginn, der aber durch eine Safetycar Phase etwas gebremst wurde. Ab der dritten Runde entwickelte sich dann zwischen dem Finnen Emil Lindholm, Max Hofer und dem Deutschen Christoph Hofbauer ein erbitterter Dreikampf, der nicht nur die Zuschauer und die Medienvertreter, sondern auch die offiziellen Vertreter von Audi beeindruckte. Dazu Max Hofer: „Dieser Fight hat unendlich Spaß gemacht. Wir haben bis zur elften Runde immer wieder die Positionen gewechselt, dann konnte ich durch die besseren Reifen und einem sehr gut funktionierenden Auto noch meine beiden Mitbewerber überholen und den sechsten Platz sicherstellen. Mit meinem ersten Jahr kann ich zufrieden sein. Schade, dass die Saison schon vorbei ist.“ Positive Worte kamen auch wieder vom Drivers Coach Roland Dorfner: „Mich hat die Cleverness und die kämpferische Leistung und sein gekonnter Umgang mit den Reifen sehr beeindruckt. Dies haben auch die Audi Leute nach dem Rennen so gesehen und gemeint, der Rookie müsse unbedingt im nächsten Jahr wieder dabei sein, um das vorhandene Potenzial voll auszuschöpfen.“ Dies tat auch der Finne Joonas Lappalainen, der sich in seinem zweiten Cupjahr heuer den Titel vor dem Deutschen Dennis Marschall holte. Lob gab es auch von Sepp Haider, einem Landsmann von Max Hofer. Der frühere Weltklasse Rallyepilot aus Salzburg, jetzt in den Diensten von Audi als Coach im TT-Cup, attestierte dem Perchtoldsdorfer gute Voraussetzungen: „Der Bursche gefällt mir. Er hat, was man als Rennfahrer unbedingt braucht: Einen Grundspeed, mit dem er sich weiter positiv entwickeln kann.“ Wilder Punktekampf zwischen Hofer und BortolottiPlatz 6 für Hofer beim Heimrennen in SpielbergJäger triumphiert bei der ADAC GT4 in SpielbergDie große Show des Zauberlehrlings Erste Teams in Freistadt – das Rallye-Fieber steigtWieder Neuerungen bei der Jänner RallyeRallye W4 zählt auch 2019 zur StaatsmeisterschaftJanus Baumanis war auch in Kapstadt wieder topPremiere von Christoph Zellhofer vorzeitig beendetGroßes Kino schon im ersten DurchgangTolles Wetter für Fahrer und Fans vorausgesagtEin bewährtes Duo leitet die erste Rallye W4