Manuel Kramer feierte Speedski-Premierensieg

Manuel Kramer freut sich sichtlich über seinen Premierensieg. - Foto: zVg.
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WINTERSPORT. Großartiger Premierensieg von Speedski-Ass Manuel Kramer im kanadischen Sun Peaks.


Der ehemalige alpine Rennläufer Manuel Kramer feierte in Kanada seinen ersten Speedski-Sieg in der Königsklasse S1. Damit schaffte der 28-jährige Flachauer in seiner zweiten Saison den Sprung auf das oberste Treppchen im Weltcup.

Einmal mehr herrschen zum Auftakt in die neue Speedski-Saison im kanadischen Sun Peaks sehr schwierige Bedingungen mit Schnee und Wind. Das erste Weltcuprennen konnte der Italiener Ivan Origone vor dem Franzosen Bastien Montes für sich entscheiden. Doch unmittelbar dahinter landeten mit Manuel Kramer und Klaus Schrottshammer die beiden ÖSV-Athleten auf den sehr guten Rängen drei und vier. Der 28-jährige Manuel Kramer konnte somit nahtlos an seine beiden Podestplätze beim Saisonfinale 2016 anschließen.

Nur einen Tag später folgte bereits ein weiteres Rennen in Sun Peaks. Manuel Kramer kam mit den abermals sehr schwierigen und windigen Bedingungen am besten zurecht und durfte sich über seinen ersten Weltcupsieg freuen. Der Flachauer verwies den italienischen Gesamtweltcupsieger Simone Origone sowie Bastien Montes auf die Plätze. Hinter dem Sieger des ersten Rennens Ivan Origone landete der österreichische Routinier Klaus Schrottshammer aus Bad Mitterndorf auf dem fünften Platz.

Für Manuel Kramer war es ein sehr emotionaler Sieg: „Es ist einfach unglaublich und ich freue mich riesig, dass ich heute gewinnen konnte. Es war für mich nicht ganz einfach, da ich mir vor acht Wochen den Knöchel gebrochen habe. Ich habe aber sehr intensiv an meinem Comeback gearbeitet und danke an dieser Stelle allen, die mich so tatkräftig unterstützt haben.“

Zusätzliche Motivation für Klaus Schrottshammer

Aber auch Klaus Schrottshammer ist mit seiner Leistung und den Rängen vier und fünf durchaus zufrieden. „Es war die ganze Woche über nicht ganz optimal für mich, aber ich habe mich am Start dann eigentlich ganz gut gefühlt. Leider konnte ich aber nicht meine besten Läufe zeigen und habe Fehler gemacht. Aber ich bin sehr zuversichtlich für die weiteren Rennen und werde mich wieder zurück auf das Podium kämpfen“, gibt sich Schrottshammer sehr zuversichtlich, der noch ergänzt: „Einen weiteren Sieger im eigenen Team zu haben ist echt toll und gibt zusätzliche Motivation, denn jahrelang war ich komplett auf mich alleine gestellt.“

Die Voraussetzungen für die Weltmeisterschaften von 24. bis 26. März in Idre scheinen somit perfekt zu sein. Das österreichische Speedski-Team blickt äußerst zuversichtlich nach Schweden und wird dort dann um die begehrten Medaillen kämpfen.

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