Martin Scherb kehrt in die NV Arena zurück

Kehrt als Altach-Trainer in die NV Arena zurück: Der herzogenburger Martin Scherb.- Foto: Lackinger
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FUSSBALL. Als Trainer feierte Martin Scherb mit dem SKN die größten Erfolge. Nun kommt der Herzogenburger mit Altach in die NV Arena zurück.


Erstmals kommt Martin Scherb heute Abend als Gegner in die NV Arena – Willkommensgeschenke will unser Wolfsrudel aber dennoch nicht verteilen, sondern peilt im zweiten Teil des Heimdoppels den nächsten Dreier auf dem eigenen Terrain an! Dabei will man vor allem an die zuletzt gezeigte Leistung anschließen!

Von einem vorentscheidenden Spiel will Leitwolf Jochen-Fallmann vor dem Duell mit den Altachern aber nicht sprechen. „Wichtig ist die Partie aber natürlich allemal“, so der SKN-Cheftrainer, der dann ganz schnell hinzufügt: „Wie jede Partie in der momentanen Phase.“ Denn die Wölfe brauchen im Abstiegskampf jeden Punkt. Die nächsten will man gegen die Truppe von Ex-Coach Martin Scherb holen. „Und wenn wir so auftreten, wie gegen den Meister aus Salzburg, dann werden wir das auch tun“, ist Cheikhou Dieng felsenfest überzeugt. Gegen die Bullen haben die Wölfe sicherlich die beste Leistung in diesem Frühjahr abgeliefert. „Leider sind wir am Ende für den Einsatz und den Aufwand nicht belohnt worden – aber wir nehmen enorm viel mit aus diesem Spiel“, ist auch Kapitän Lukas Thürauer überzeugt. Und auch der wiedergenesene Michael Huber kann diese Aussage nur bestätigen: „Wir haben viel positive Energie aus diesem Auftritt schöpfen können – diese gilt es jetzt in jeder einzelnen Spielsituation gegen die Vorarlberger in die Waagschale zu werfen, dann ist mit Sicherheit einiges drin.“ Und das wäre in der aktuellen Situation natürlich Gold wert – denn mit dem zweiten vollen Erfolg in der Rückrunde gegen die Vorarlberger könnte der Auifsteiger seine Situation auf dem Weg zum Saisonziel weiter verbessern.

Scherb will mit Altach ein Europa League-Ticket

Das will aber natürlich auch der Gegner! Der kämpft ja noch um einen Platz unter den Top 3 und damit ein Europa League-Ticket. „Das macht die Aufgabe nicht leichter“, weiß auch Fallmann, „aber trotz allem spielen wir zu Hause – und da haben wir in diesem Frühjahr schon gezeigt, dass die NV Arena nur ganz schwer zu erstürmen ist. Und das wird auch so bleiben.“ Eine Kampfansage, die sein Gegenüber Martin Scherb natürlich aufnimmt: „Auf uns wartet ein enorm schwieriges Spiel, aber meine Burschen sind auf einem wirklich guten Weg, das kleine Tief, das es zuletzt gab, abzuschütteln.“

Aufstellungstechnisch stehen unserem St. Pöltner Trainergespann dabei erneut einige Varianten zur Verfügung – denn neben dem wieder einsetzbaren Michael Huber befinden sich auch andere Akteure wieder auf einem guten Weg, sind nur mehr Christopher Drazan (Erkrankung) und Marco Perchtold (Gelbsperre) nicht einsatzfähig. Leitwolf Jochen Fallmann hat also erneut die Qual der Wahl! „Doch egal wie ich mich letztendlich entscheide, ich kann versichern, dass alle Wölfe alles geben werden, um erneut eine Leistung wie in der Salzburg-Partie abzurufen!“

Der Anpfiff zum Spiel in der NV Arena erfolgt am Samstagum 18:30 Uhr, geleitet wird die Partie von Schiedsrichter Manuel Schüttengruber.

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