Max Hofer mit brandneuem Audi RS3 LMS Von: Heinz Harauer 25. April 2017 MOTORSPORT. Der 17-jährige Perchtoldsdorfer Max Hofer bestreitet in Oschersleben seine beiden Premierenrennen in der TCR Germany. Für Max Hofer wird es nächste Woche ernst. In der deutschen Motorsportarena Oschersleben steht das erste von insgesamt sieben Rennwochenenden der ADAC TCR Germany auf dem Programm. Sowohl am kommenden Samstag als auch am Sonntag geht jeweils ein 30-minütiges Sprintrennen im Zuge der erst letztes Jahr gegründeten Tourenwagen-Serie über die Bühne. Gefahren wird dabei im Rahmenprogramm der ADAC GT Masters sowie der ADAC Formel 4. Nach der überaus gelungenen TCR-Germany-Debütsaison 2016 stehen heuer 44 Fahrzeuge von sechs Herstellern am Start, was gleichzeitig ein Rekord-Teilnehmerfeld bedeutet. Das neueste Fabrikat ist dabei der Audi RS3 LMS. Testergebnisse stimmen Hofer optimistisch Einer jener 16 Piloten, die ein solches 330-PS-Geschoß aus Ingolstadt lenken, ist der Niederösterreicher Max Hofer. Der erst 17-jährige Perchtoldsdorfer hat schon im letzten Jahr im renommierten Audi-TT-Cup sein Talent hervorkehren können, holte dort in seinem ersten Jahr als Tourenwagen-Pilot gleich mehrere Top-ten-Plätze sowie als persönliches Highlight einen dritten Rang in Zandvoort. Eine Bilanz also, die ihn auch für das neue Aufgabengebiet TCR (= Touring Car Racing) hoffnungsfroh stimmt. Max Hofer: „Wir waren vor zwei Wochen in Oschersleben testen, und da ist es mir ganz gut gegangen. Ich konnte einmal die acht- und einmal die elftschnellste Zeit fahren. Wenngleich es heuer im Gegensatz zum TT-Cup schon noch um einiges schwieriger werden dürfte. Allein das Gedränge auf der Strecke bei 44 Startern gegenüber 18 im letzten Jahr ist beeindruckend. Aber ich versuche mich nicht unter Druck zu setzen und freue mich auf eine tolle Meisterschaft.“ Auch an seinem Teamkollegen im deutschen PROsport Performance Team versucht sich Max Hofer aufzubauen. Der Südafrikaner Sheldon van der Linde, jüngerer Bruder von DTM-Pilot Kelvin van der Linde, zählte in den Tests zu den Allerschnellsten. Hofer: „Ich kenne Sheldon noch als Konkurrent im Audi-TT-Cup. Er ist gleich alt wie ich und verfügt über einen unglaublichen Speed. Wir verstehen uns wirklich sehr gut und tauschen uns auch immer wieder aus. Was uns verbindet, ist die Zielstrebigkeit. Ich denke, dass wir beide voneinander profitieren können.“ Optimistisch sieht auch Max Hofers Berater Roland Dorfner in die Zukunft seines Schützlings: „Wir gehen sehr zuversichtlich an die neue Sache ran. Die Tests haben gezeigt, dass das Potenzial für eine Top-ten-Platzierung sehr wohl vorhanden ist. Wenngleich dazu natürlich auch alles richtig optimal laufen muss. Die Leistungsdichte ist echt enorm. Es sind so viele schnelle Jungs dabei, da ist es sogar möglich, dass die ersten 15 innerhalb nur einer Sekunde liegen. Schade ist, dass gerade der Audi mit dem größten Zusatzgewicht ausgestattet worden ist.“ Zur Erklärung: Um von den Autos her Chancengleichheit zu gewährleisten, wurden die verschiedenen Boliden nach intensiven Vergleichstests von der FIA mit diversen Anpassungen versehen. Dabei wurde dem Audi RS3 LMS ein zusätzlicher Ballast von 45 Kilogramm vorgeschrieben. Neben Audi sind in der TCR Germany 2017 auch die Modelle Honda Civic Type R-TCR, Seat Leon TCR, VW Golf GTI TCR, KIA Cee‘d TCR und Opel Astra TCR vertreten. Wilder Punktekampf zwischen Hofer und BortolottiPlatz 6 für Hofer beim Heimrennen in SpielbergJäger triumphiert bei der ADAC GT4 in SpielbergStarke SKN-Vorstellung bei Hallenturnier in DeutschlandÖSV-Snowboard-Duo Karl/Ulbing siegte in MoskauSt. Pöltner Wölfinnen starten in die WintervorbereitungDer SKN St. Pölten wird zu spusu SKN St. PöltenGroßes Starterfeld am Hochkar muss nun wartenNeue Beachvolleyball-Saison – neues TeamDie große Show des Zauberlehrlings Erste Teams in Freistadt – das Rallye-Fieber steigtEine sehr erfolgreiche Herbstsaison der Wölfe