Michael Kogler erstes gesteckte Ziel erreicht

Michael Kogler in Nova Gorica stark unterwegs. - Foto: Unior-Team
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MOTORSPORT. Michael Kogler hat bei der Nova Gorica Rallye (SLO) durch einen neuerlichen Sieg im Alpe Adria Cup den Meistertitel eingefahren.

Bei 30 Grad im Schatten starteten 97 Rallyefahrzeuge im Grenzgebiet zwischen Italien und Slowenien in der wunderschönen Altstadt von Nova Gorica zum Mitropacup auf, welcher auch zum Alpe Adria Cup zählt.

Die Copilotin im UNIOR-Citroen DS 3 war dieses mal Theresa Kraudsieder aus Bayern. Das angestrebte Ziel war, vorzeitig den Titel im Alpe Adria Cup, welcher Läufe in Kärnten, Kroatien, Italien und Slowenien umfasste,  zu gewinnen.

Michael Kogler ließ von Anfang an nichts anbrennen, immerhin waren 13 österreichische Teams in dem international stark besetzen Lauf am Start. Auf der ersten Sonderprüfung – von insgesamt neun – war man sofort mit Gesamtrang 13-bester Österreicher, noch vor Willy Stengg und Walter Mayer.  Weitere Topzeiten, wie eine fünfter Gesamtbestzeit waren die Folge.
Sein Übermut wurde lediglich einmal durch einen „Highspeeddreher“ gebremst, wo man ca. 15 Sekunden verlor.

Im Ziel konnte man schließlich als bestplatzierter Alpe Adria Cup-Teilnehmer über den Tagessieg und somit den diesjährigen Meistertitel jubeln.

Im Mitropacup bedeutete dies den  tollen dritten Gesamtrang. Dort ist allerdings die Meisterschaftsentscheidung noch nicht gefallen.

Blitzmail schaffte Klärung

Bei der dann üblichen Fahrzeugüberprüfung gab es dann noch eine kurze Schrecksekunde für das Team: Die slowenischen Sportkommissare waren nicht über die neuesten FIA-Aussendungen informiert, so musste Österreichs Rallye-Guru Helmut Schöpf mit einem Blitzmail über diese Bestimmungen für Klarheit sorgen.

Die Marschrichtung stimmt somit für heuer, da in diesem Jahr insgesamt 13 Rallyes auf seinem Plan stehen und noch ein weiterer Titel sowohl in der Austrian Rallye Challenge und im Mitropacup angestrebt wird.

Die zweite UNIOR-Mannschaft, Peter Schöller mit Copilotin Jenny Hofstädter im Mitsubishi Evo VIII, mussten leider in aussichtsreicher Position durch einen „Ausrutscher“ aufgeben.

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