Nach erster Runde war Schluss in Rio de Janeiro Themen:Beachvolleyball Lena Plesiutschnig (Bild) sprang für die verletzte Nadine Strauss ein. - Foto: FIVB Von: Heinz Harauer 19. Mai 2017 BEACHVOLLEYBALL. Kein Erfolgserlebnis gab es für Lena Plesiutschnig/Teresa Strauss beim FIVB-Turnier in Rio de Janeiro. Die 23-jährige Steirerin muss mit ihrer Partnerin Teresa Strauss nach zwei Niederlagen in der Vorrunde vorzeitig die Segel streichen. Plesiutschnig sprang in Rio kurzfristig für Teresas Zwillingsschwester und reguläre Partnerin Nadine ein, die nach einer Schulter-OP die Saison vorzeitig beenden musste. Gerade einmal vier Trainingseinheiten hatten Plesiutschnig/Strauss nach dem Ausfall von Nadine Strauss zur Vorbereitung auf das Turnier mit Grand Slam Status zur Verfügung. Zwar kennen sich beide Spielerinnen durch unzählige gemeinsame Trainings – für das hochkarätig besetzte Turnier in Rio war das allerdings zu wenig. Erschwerend kam hinzu, dass beide in ihren Teams als Blockspielerinnen zum Einsatz kommen und sich nun auf der ungewohnten Verteidiger-Position abwechseln mussten. Gleich zum Auftakt wartete das deutsche Top-Duo Laboureur/Sude auf das neu formierte Team. Plesiutschnig/Strauss konnten den ersten Satz gegen die als Nummer 3 gesetzte Paarung lange offen halten, mussten sich jedoch letztendlich mit 25:23 geschlagen geben. Der große Fight der beiden ging an die Substanz, im zweiten Satz war gegen die deutschen Favoritinnen kein Kraut mehr gewachsen (-11). Heute Freitag ging es im entscheidenden Spiel gegen die Ukrainerinnen Davidova/Shchypkova um einen Platz in der KO-Runde. Die durch eine Wildcard für das Hauptfeld qualifizierten Österreicherinnen starten schlecht in die Partie und verlieren den ersten Satz mit 21:15. Im zweiten Satz begegnen sie ihren als Nummer 19 gesetzten Gegnerinnen auf Augenhöhe, schlussendlich fehlen beim Satzball schlappe zwei Zentimeter auf den Punkt und Plesiutschnig/Strauss müssen sich ohne Satzgewinn aus Rio verabschieden. Gastspiel war einmalige Angelegenheit „Natürlich ist es bitter, da wir gegen die Ukrainerinnen am Satzgewinn dran waren. Insgesamt können wir aber nach nur vier gemeinsamen Trainingseinheiten dennoch mit unserer Leistung zufrieden sein. Vor allem im ersten Spiel haben wir gezeigt, dass wir mit der Nummer 3 der Welt auf Augenhöhe mitspielen können und sogar Chancen auf den Satzgewinn hatten“, zieht Plesiutschnig Bilanz. Das Gastspiel in Rio mit Strauss war eine einmalige Angelegenheit. Samstagabend geht es für Plesiutschnig zurück nach Wien, wo sie sich ab Montag mit ihrer regulären Partnerin Cornelia Rimser auf die nächste FIVB World Tour Station in Moskau am 29. Mai vorbereitet. „Ich nehme viel Positives mit aus Rio und bin super happy über die Chance, bei einem Grand Slam im Hauptbewerb gespielt zu haben. Jetzt möchte ich zusammen mit Conny diesen Schwung nach Moskau mitnehmen.“ Neue Beachvolleyball-Saison – neues TeamDrei „freie“ Tage für Beachvolleyball-Elite in BadenEarly Bird Tickets für Tour Baden Open verfügbarBeachvolleyball-Weltklasse kommt wieder nach BadenBeachvolleyball Baden knackt Millionen-GrenzeSechs ÖVV-Duos im Viertelfinale beim Baden OpenFIVB World Tour Turnier im Badener StrandbadPromis testen vorab den Centercourt-SandJugendspiele in Brasilien: Träume sind geplatztÖVV-Hoffnungen liegen beim zweiten SpieltagÖVV-Team für das CEV Youth Cup Final steht festEine starke Gruppenphase war zu wenig