Frauenfußball geht in entscheidende Phase Themen:Fußball Liese Brancao, Sportliche Leiterin des SKN St. Pölten, erwartet ein enge Angelegenheit. Foto: HH Von: Heinz Harauer 19. Mai 2017 FUSSBALL. ÖFB-Ladies Cup in Melk und Meisterschaftsausklang mit zwei Begegnungen an diesem Wochenende stehen noch auf dem Programm. Die Rollen zwischen den beiden Final-Vereinen sind beim ÖFB Ladies Cup 2017 am Samstag (18 Uhr) in Melk scheinbar klar verteilt. SKN St. Pölten Frauen geht als Titelverteidiger und frisch gebackener Meister der ÖFB Frauen Bundesliga in die Partie, während sich der NÖSV Neulengbach mit einer sehr jungen Mannschaft über die Meisterschaft ebenfalls einen Platz im internationalen Geschäft sichern konnte. Liese Brancao, Sportliche Leiterin SKN St. Pölten, zu der Besonderheit eines Cup-Spieles: „Der Cup ist im Vergleich zu Meisterschaft etwas anderes. Die Chancen stehen 50:50. Es ist super, dass wir schon die Meisterschaft gewonnen haben, jetzt steht das Cup-Endspiel bevor, es ist ein neues Ziel. Am Ende der Saison ist es normal, dass ein paar Spielerinnen angeschlagen sind, aber wir sind bereit für das Finale am Samstag.“ Auch Thomas Richter, Trainer NÖSV Neulengbach, blickt positiv auf Samstag: „Wir haben noch zwei, drei Fragezeichen – Valentina Schwarzlmüller, Julia Hickelsberger und Sarah Wronski sind ein wenig angeschlagen, aber wir sind zuversichtlich. Es sollten bis Samstag soweit alle fit und einsatzfähig sein. Wir sind beim Finale der Außenseiter, St. Pölten geht als Favorit in die Partie. Wir werden aber alles in die Waagschale werfen und unser Bestes geben. Als Underdog geht es sich weitaus befreiter ins Spiel. Im Cup zählen keine Tabellen. Wir werden uns mit Freude und Einsatzbereitschaft dagegen stellen und wenn der Spielverlauf seines dazu beiträgt, ist immer alles möglich. Ich bin total stolz auf die Mannschaft. Wir haben ein tolles Team mit sehr vielen jungen Akademiespielerinnen, die top ausgebildet sind. Für mich ist es als Trainer ein Privileg, mit dieser Mannschaft zu arbeiten. Hoffentlich kann sich meine Mannschaft für diese tolle Saison belohnen.“ Jasmin Eder, Kapitänin des SKN St. Pölten Frauen, strebt mit ihrer Mannschaft den nächsten Titelgewinn an: „Es liegt in der Natur jedes Sportlers, dass man erfolgreich sein und Titel gewinnen will. Wir werden unser Bestes geben, um den Pokal wieder nach St. Pölten zu holen.“ Sarah Wronski, Kapitänin des NÖSV Neulengbach, sieht die Rollen klar verteilt: „Wir rechnen uns Chancen aus, wissen aber, dass wir als Underdog ins Spiel gehen. In den letzten Begegnungen hat man gesehen, dass wir eine Chance gegen den SKN haben. Der Druck zu gewinnen liegt bei ihnen.“ Auch in der Frauen Bundesliga geht es noch um Punkte Am kommenden Wochenende steigt nicht nur das Finale im ÖFB Ladies Cup zwischen SKN St. Pölten und NÖSV Neulengbach. Auch in der ÖFB Frauen Bundesliga stehen noch zwei Begegnungen auf dem Programm. Im Nachtragsspiel zur elften Runde möchte der SK Sturm Graz gegen USC Landhaus die Mini-Chance auf die UEFA Women’s Champions League wahren. Muß aber auf einen Umfaller von SVNÖ Neulengbach warten. Während die meisten Teams nur noch eine Begegnung vor sich haben, muss der SKV Altenmarkt (6.) aufgrund wetterbedingter Absagen noch insgesamt dreimal antreten. Zu Beginn der „englischen Wochen“ empfangen die Niederösterreicherinnen am Samstag im Nachtragsspiel der zwölften Runde Union Kleinmünchen (5.). Für beide Teams geht es nur noch um die Platzierung in der Endabrechnung, wobei eine Verbesserung für beide wohl nur noch theoretisch möglich ist. „Um unser Saisonziel, Platz fünf, abzusichern, ist zumindest ein Unentschieden notwendig“, so Union-Sektionsleiterin Andrea Binder. Coach Gerald Reindl fehlen Vanessa Hartl und Sandra Mayrhofer. Die Ausgangslage des SK Sturm Graz (3.) im Hinblick auf das Ticket für die UEFA Women’s Champions League hat sich nach der jüngsten 0:1-Niederlage bei Neulengbach (2.) nicht verbessert. „Wir sind auf fremde Hilfe angewiesen, aber so lange wir im Rennen sind, versuchen wir alles“, so Trainer Markus Hiden. Die Grazerinnen müssen die Saison nun mit zwei Siegen beenden und gleichzeitig hoffen, dass die Konkurrenz nicht mehr punktet. „Wir leben noch“, betont Hiden vor dem schweren Gang am Sonntag beim USC Landhaus. Die Wienerinnen gewannen sechs der sieben Begegnungen im Frühjahr. Favoriten gibt es quasi keinen. „Es kann in alle Richtungen ausgehen“, so USC-Trainer Andreas Radakovits, der die Top drei abhaken musste, aber noch ein großes Ziel hat: „Für uns geht es darum, zweitbeste Frühjahrsmannschaft zu werden.“ Nachtragsspiele zur 11. bzw 12. Runde: Samstag, 20. Mai 14:00 Uhr SKV Altenmarkt : Union Kleinmünchen Sonntag, 21. Mai 16:30 Uhr USC Landhaus : SK Sturm Graz Starke SKN-Vorstellung bei Hallenturnier in DeutschlandSt. Pöltner Wölfinnen starten in die WintervorbereitungDer SKN St. Pölten wird zu spusu SKN St. PöltenEine sehr erfolgreiche Herbstsaison der WölfeBullen zeigten Grenzen des SKN schonungslos aufDer SKN St. Pölten bleibt auf der SiegerstraßeRückschlag für St. Pöltner Wölfe gegen die AustriaVerdienter SKN-Erfolg gegen Wacker InnsbruckU21-Nationalteam feiert in Griechenland ein 1:0U21-Nationalteam könnte Geschichte schreibenTestspiel gegen England ging klar mit 0:3 verlorenGriechenland ist letzte Hürde beim Sprung zur U21-Euro